Erstes Quartal 2026 in der
Szene
Safer Internet
Ob es um Kochrezepte, eine Erbschaft oder die neue Freundin des Sohnes geht – unsere drei überspitzten Videoclips zeigen, dass KI in unserem Leben eine immer größere Rolle einnimmt. Dadurch sensibilisieren sie für die Risiken einer unreflektierten Nutzung von KI-Chatbots. Entstanden sind die Clips im Rahmen unserer Kampagne „KI and me. In künstlicher Beziehung.“ zum Safer Internet Day 2026. Passend zum Thema wurden die drei neuen Clips mithilfe von KI erstellt.
KI prägt bereits heute das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen und ist fester Bestandteil des Familienalltags – von Alltagsentscheidungen über schulische Fragen bis hin zu emotionalen Themen. Eltern stehen damit vor der Herausforderung, ihre Kinder in einer zunehmend von künstlicher Nähe geprägten Lebenswelt zu begleiten.
Mit dem neuen klicksafe-Elternratgeber „Mein Kind und KI. Aufwachsen mit künstlicher Nähe.“ rücken wir KI-Chatbots und sogenannte KI-Begleiter (AI Companions) in den Fokus der Medienerziehung. Diese Systeme sind darauf programmiert, Beziehungen zum Menschen aufzubauen und emotionalen Austausch zu simulieren. Die Broschüre geht der Frage nach, ob und wie junge Menschen durch KI-Bots emotional beeinflusst werden können. Darüber hinaus bietet sie Eltern konkrete Unterstützung für die Medienerziehung mit zehn praktischen Tipps sowie Impulsfragen, die den Dialog zwischen Eltern und Kindern fördern. Zudem enthält die Broschüre ein Lexikon, mit den wichtigsten Begrifflichkeiten rund um das Thema KI-Systeme.
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- Deutscher Bildungsserver: “KI and me. In künstlicher Beziehung” – Safer Internet Day 2026 in der Schule
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Dieses Jahr rückt “Klicksafe”, eine Initiative der Europäischen Kommission, zum “Safer Internet Day” am 10. Februar 2026 das Thema Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf junge Menschen unter dem Motto “KI and me. In künstlicher Beziehung” in den Fokus. In unseren Dossiers zu den Themen Medienkompetenz und Künstliche Intelligenz finden Sie zudem vielfältige Hinweise zur sicheren Internet- und KI-Nutzung sowie weiterführendes Unterrichtsmaterial.
- Deutsches Kinderhilfswerk: Medienkompetenzförderung von Kindern in KI-Zeiten wichtiger denn je
(…) Zum heutigen Safer Internet Day, der unter dem Motto „KI and me – In künstlicher Beziehung“ steht, bietet das Deutsche Kinderhilfswerk auf seiner Kinderseite www.kindersache.de eine Kurzvideo-Reihe mit der Fernsehmoderatorin Clarissa Corrêa da Silva an. Die Moderation beantwortet dabei in sechs Kurzclips Kinderfragen zum Thema KI, die im Vorfeld auf kindersache.de gesammelt wurden. So haben Kinder beispielsweise gefragt, warum Chatbots manchmal falsche Informationen geben, und ob Künstliche Intelligenz Vorurteile haben kann oder wirklich die Welt erobern will.
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- polis (AT): Cybermobbing und was ich dagegen tun kann
Die SchülerInnen lernen, was Cybermobbing ist, wie sich Cybermobbing von Konfliktsituationen unterscheidet und welche Handlungsstrategien sie anwenden können, wenn sie Opfer oder ZeugIn von Cybermobbing werden.
“KI and me. In künstlicher Beziehung” – so das Motto des diesjährigen Safer Internet Day. Chatbots wie ChatGPT gehören für die meisten Jugendlichen zum Alltag. Das bestätigen auch NDR Schülerpraktikanten. Fachleute warnen vor emotionaler Abhängigkeit. Für manche werde die KI sogar zum Freund – oder Partner.
- Charlotte Lohmann: Wer braucht den Safer Internet Day?
2026 dreht sich der Safer Internet Day um KI-Beziehungen. Gleichzeitig sehnt sich Social Media nach 2016 zurück. Und dazwischen liegt die Frage, wer eigentlich Verantwortung trägt. Ein Kommentar.
OpenClaw
- Der Standard (AT): OpenClaw im Selbstversuch: Was das gehypte Tool so magisch macht
Der KI-Baukasten der Stunde verspricht die Zukunft. Ein Selbstversuch zwischen Magie, Halluzinationen und einem Hummer auf dem Mac Mini
- Der KI- Podcast (BR 24): Warum arbeitet Fritz jetzt für eine KI?
Sieht so der KI-Takeover aus? Erst kamen die Chatbots, dann die KI-Assistenten auf dem eigenen Rechner – und jetzt sind autonome KI-Agenten im Netz unterwegs, die eigene Accounts anlegen, Kryptowährungen verschicken und Menschen für Aufgaben in der echten Welt anheuern. Fritz hat sich anheuern lassen und ist als Missionar einer KI-Religion durch München gelaufen. Gregor und Fritz sortieren, was gerade eigentlich los ist – von “OpenClaw” bis “Rent a Human”.
KI-Assistenten waren lange Zeit ihre Token nicht wert. Mit OpenClaw ändert sich das: Das Tool ist extrem gefährlich, aber auch extrem interessant.
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- Alex Grell: Tug of War: Vocab
… mal ne Idee für die Fremdsprachen. Vokabeltauziehen. Mit etwas #vibecoding gezaubert. Gerne mal testen 😊 Eigene VokListen können auch importiert werden. Input zum Verbessern sehr gern erwünscht
- Goodthinkhunting: KI Einsatz in Schulen
Nun ist es soweit: Hier kommt meine Ansicht zum sinnvollen Einsatz von KI in Schulen. Getest an einem kleinen (nicht repräsentativen) Schulprojekt. Das Dokument darf genutzt, weitergeleitet und weiterentwickelt werden. Freue mich über Rückmeldungen und Boosts.
- Jan:
Unsere neue Lernumgebung hilft Schüler:innen KI-generierte Bilder zu verstehen und kritisch einzuordnen.
✔ 3 Modelle vergleichen – 480 Bilder
✔ Muster & Stereotypen entdecken
✔ Bias reflektieren
Browserbasiert · ohne Anmeldung
Ein wesentliches Potenzial von #LernenmitKI sehe ich in der Erstellung möglichst passgenauer Materialen in unterschiedlichster Form: ausführliche schriftliche Zusammenfassungen, Präsentationen, Infografiken, Erklärvideos , Audios , Interaktiver Modelle…
- Frau Emmen: NotebookLM
Die Fortschritte von NotebookLM sind so krass… Ich habe kein passendes Video zur “Osterbrille” gefunden, also habe ich eins erstellen lassen – und es einfach total beeindruckend: Die Bilder, der Ton, die Inhalte. Seht selbst…
Podcast – Mediathek
- Evangelische Akademie Frankfurt: KI und nachhaltige Bildung. Wie Technologie unsere Welt (nicht) besser macht
KI kann die globalen Nachhaltigkeitsziele sowohl fördern als auch gefährden. Wie genau, beleuchten vier Impulse aus den Bereichen Klima, Bildung, Gesundheit und globale Partnerschaften. Wie lassen sich diese Perspektiven in Unterricht und Bildungspraxis integrieren – als Thema oder auch mit KI als Methode? Die Veranstaltung wendet sich an Fachkräfte und angehendes pädagogisches Personal in der formalen oder informellen Jugendbildung. Allgemein interessierte Personen sind herzlich eingeladen, die Veranstaltung per Livestream zu folgen.
Jetzt als YT-Video verfügbar.
KI ist von Menschen erschaffen, um zu bleiben. Wie können wir sie zu unseren Gunsten nutzen, ohne den eigenen Kopf abzugeben? Dient sie uns oder dienen wir ihr? Das fragt Sabina Matthay Doris Weßels vm Zukunftslabor “Generative KI” der HAW Kiel.
Gemini, ChatGPT und Perplexity – viele Schüler nutzen KI-Anwendungen ganz selbstverständlich. Bei den Lehrkräften ist das anders. Laut einer Studie haben 88 Prozent von ihnen kaum Kenntnisse. Das sollte sich ändern.
Den Sportunterricht empfinden die 18-jährigen Schüler aus Delmenhorst als unfair: Weil individuelle Voraussetzungen und Verbesserungen in der Bewertung nicht berücksichtigt werden. Mittels KI wollen sie das ändern.
Der Oberösterreicher Peter Steinberger hat mit OpenClaw einen KI-Agenten entwickelt, der Aufgaben im Internet selbst erledigt – etwa Mails beantworten und Reisen buchen. Nun verpflichtet ihn OpenAI, ein US-Technologieunternehmen aus dem Silicon Valley und einer der weltweit führenden Entwickler von künstlicher Intelligenz (KI), bekannt durch den Chatbot ChatGPT. Peter Steinberger war zu Gast im Studio.
Seit etwas mehr als einem halben Jahr wird der KI-Chatbot “Telli” an Bremer Schulen genutzt. Eine erste Bilanz zu dem digitalen Helfer fällt positiv aus.
KI oder echt? Eric macht mit Schülerinnen und Schülern den Fotocheck.
Das Carl-Fuhlrott-Gymnasium gewinnt den KI-Schulpreis und wird für seinen Einsatz von KI im Unterricht ausgezeichnet.
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- KI-Schulpreis: Gewinnerschulen 2025
Welche Schulen gestalten die Zukunft des Lernens mit Künstlicher Intelligenz aktiv mit? Wie wird KI kreativ und praxisnah schon heute im Bildungsalltag eingesetzt: im Unterricht, in der Schulorganisation oder zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schülern? Und wo existieren bereits modellhafte Projekte, die für andere Schulen einen erleichterten Einstieg in den Einsatz von KI darstellen können? Antworten darauf geben die für den KI-Schulpreis 2025 nominierten Schulen.
Fortbildung
- Doris Weßels, Miriam Maibaum: Vom Deskilling zum Newskilling mit KI
Der Einsatz generativer KI birgt die Gefahr des Verlusts von Kernkompetenzen. Es können aber auch ganz neue Fähigkeiten entwickelt werden. In Hörsälen, Seminarräumen und Klassenzimmern ist die Zukunft bereits angekommen – lange bevor curriculare Rahmenbedingungen darauf reagieren konnten.
Generative KI ist längst im Studium angekommen und viele Hochschulen bemühen sich darum, klare Richtlinien für die Nutzung zu erarbeiten. In diesen Prozessen bleiben Studierende jedoch häufig außen vor. Die Universität Jena zeigt, dass es auch anders gehen kann: Sie hat einen „genKI-Führerschein” eingeführt, der Studierende als aktiv Teilhabende anspricht und sie dazu befähigen soll, kompetent mit KI-Systemen umzugehen.
- Lea Schulz: KI in Bildung
Was passiert eigentlich wirklich, wenn angehende Lehrkräfte mit KI Unterricht planen? Daniel Autenrieth und ich haben das genau untersucht – und die Ergebnisse sind deutlich differenzierter als viele aktuelle Debatten vermuten.
Gefährlicher Trend: Neben Gaming, Social Media und Streaming erhöhen auch KI-Chatbots den riskanten Medienkonsum bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Fast acht Prozent der Minderjährigen nutzen KI-Anwendungen gegen ihre Einsamkeit. Bei Jugendlichen mit depressiver Symptomatik liegt der Anteil über 30 Prozent. Das zeigen aktuelle Ergebnisse einer gemeinsamen Längsschnittuntersuchung von DAK-Gesundheit und Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE). Die Studie analysiert erstmals auch die Nutzung und Risiken von KI-Chatbots für Kinder und Jugendliche in Deutschland. Insgesamt bleibt die Mediensucht auf einem hohen Niveau: Jedes vierte Kind zeigt eine riskante Social-Media-Nutzung oder Abhängigkeit. Insgesamt sind hochgerechnet rund 1,5 Millionen junge Menschen betroffen. DAK-Chef Andreas Storm begrüßt die breite Debatte über Social-Media-Risiken und fordert ein schnelles Handeln. Es brauche Geschwindigkeit bei der Gesetzgebung.
- Greenpeace: Künstliche Intelligenz (KI) und Klima
Rapid Response: Aktuelles Unterrichtsmaterial zu den Folgen des KI-Boom
Seit OpenAI im November 2022 das erste ChatGPT-Modell veröffentlicht hat, hat sich die Welt rasant gewandelt. KI hat sich zu einer Basistechnologie entwickelt und verändert Schule, Arbeit und Gesellschaft tiefgreifend. Chancen in Medizin, Materialforschung oder Klimaschutz stehen Risiken gegenüber, wie negative ökologische Auswirkungen oder geopolitische und gesellschaftliche Verwerfungen.
Ich habe erstmalig einen für mich sehr wichtigen Text von Jeppe Klitgaard Stricker aus dem Englischen mit Hilfe von https://www.deepl.com auf Deutsch übersetzt. Dabei habe ich nur einige kleinere Veränderungen vorgenommen. Ich nutze den ursprünglichen LinkedIn-Post von Jeppe in meinen Grundsatzvorträgen zu KI (ab Folie 47), in den er in diesem längeren Text weiter ausgeführt hat. Jeppe ist seit über zwanzig Jahren beruflich in der universitären Bildung unterwegs und kommt aus Dänemark.
Ich nutze u.a. telli.schule, um den TN zu zeigen, wie sie Antworten eines LLM auf einen vorgegebenen Kontext beschränken können, weil das mit Telli sehr schön und zuverlässig funktioniert. Danach sollen sie das mit kommerziellen Modellen umsetzen. Das funktioniert, auch mit den unterschiedlichen Use-Cases von Telli und den Kommerziellen.
- didacta-magazin: Zum Greifen nah – Zukunftskompetenzen für Kinder und Jugendliche
Wir haben in der Vergangenheit viel Zeit mit Reformen von Strukturen und Organisationsformen verbracht und viele Finanzmittel eingesetzt, um mit Strategien zu experimentieren, von denen man wissen sollte, dass sie das Ziel einer Reform nicht erreichen. Die Zukunft der Bildung unserer Kinder kann nicht länger einzelnen Akteuren überlassen bleiben. Ein Masterplan mit Zukunftsvisionen für die Bildung unserer Kinder sollte Bestandteil einer verantwortungsvollen Bildungspolitik sein!
„Mein“ Masterplan: Von der Analyse zum Handeln
- Barbara Geyer: KI-Fachkompetenzschwelle
Kritisches Denken ist überbewertet.
Das sage ich als jemand, der gerade ein neues Curriculum für seinen Studiengang schreiben muss. Die Reakkreditierung steht an und in fast jedem Dokument, das ich lese, steht, dass kritisches Denken eine zentrale Zukunftskompetenz ist. Kritisches Denken als Antwort auf Desinformation. Kritisches Denken als Fundament für den Umgang mit KI. Es klingt so vernünftig. So unstrittig. So beruhigend.
- Michael Klitzsch (campus schulmanagement): Kompetenz multiplizieren: Wie KI-Fortbildungen das ganze Kollegium erreichen
Dr. Georg Fuchs vom Fraunhofer-Institut über den Ansatz von “AI4Teachers” und wie Lehrkräfte durch das Multiplikatoren-Modell Wissen effektiv in die Schule tragen.
- Philippe Wampfler: Das perfekte Prüfungsformat im KI-Zeitalter
In Zusammenarbeit mit meinen inspirierenden Kolleg:innen ist an meiner Schule ein Prüfungsformat entstanden, das ich für zeitgemäss und zukunftsfähig halte.
- Alois Hundertpfund, Werner Hartman: Bildung überdenken
Die Schule steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Während die Grundbildung weiterhin die Vermittlung zentraler Kulturtechniken – Lesen, Schreiben, Rechnen und elementare digitale Kompetenzen – sichert und damit das Fundament jeder weiteren Bildung legt, vollzieht sich in der Berufsbildung und im gymnasialen Bereich eine grundlegende Umwälzung. Dieses Diskussionspapier entwirft eine Vision für weiterführende Schulen – eine Schule, die junge Menschen befähigt, in einer komplexen Welt urteilsfähig zu bleiben, Verantwortung zu übernehmen und mithilfe von KI eine neue Form des Lernens zu entwickeln.
(…) Dieser Beitrag richtet sich an Grundschullehrkräfte sowie Fachkräfte der Schulsozialarbeit und stellt das Unterrichtsmodul „Ist das fake? – Erkennen von Desinformation im Internet“ vor. Das Modul ist für die Klassenstufen 3 und 4 konzipiert und umfasst eine Doppelstunde. Es ist Teil unseres Kindermedienschutzcurriculums, das wir in Kooperation mit vier Esslinger Grundschulen entwickelt haben und zurzeit implementieren.
- Niels Winkelmann (Deutsches Schulportal): Facharbeitsthemen entwickeln mit KI
Ein gutes Facharbeitsthema zu finden, ist für viele Schülerinnen und Schüler – auch in der Oberstufe – eine größere Herausforderung als das Schreiben selbst. Der Lehrer Niels Winkelmann zeigt, wie generative KI den Schülerinnen und Schülerinnen dabei helfen kann, Themen systematisch zu erkunden, zu schärfen und individueller zu entwickeln. In unserer Serie „KI-Tipp“ kommen Lehrkräfte zu Wort, die positive Erfahrungen mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz im Unterricht oder bei der Unterrichtsvorbereitung gemacht haben.
- Manual Flick: Das 3×3-Modell für KI-resilientere Aufgaben
KI löst Schulaufgaben in Sekunden. Eine komplette Erörterung schreiben, anspruchsvolle Berechnungen vornehmen oder eine Karikatur analysieren: Viele solcher schulischen Aufgabenstellungen lassen sich mittlerweile mühelos von KI erledigen.
Die Diskussionen über den Einsatz von KI erweitern sich zunehmend um die Frage, ob sogenannte KI-Detektoren sinnvoll eingesetzt werden können, also Software, die erkennen soll, ob ein Text von einem Menschen verfasst oder KI-generiert wurde. Damit verbunden ist häufig die Hoffnung, überprüfen zu können, ob Studierende generative KI unrechtmäßig genutzt haben, etwa beim Schreiben von Haus- oder Abschlussarbeiten.
Als Ergänzung:
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- Jörn Loviscach: KI-Kontrollkompetenz?
Ein derzeit beliebtes Schlupfloch, um noch einen letzten Job für Menschen zu (er)finden, besteht darin, dass Menschen die Kompetenz erwerben sollen, KI zu überwachen. Hoffen wir, dass diese irrige Vorstellung nicht viel länger hält als die zuvor gepriesene KI-Promptkompetenz. Erinnert sich überhaupt noch jemand an die?
Künstliche Intelligenz im Sinne großer Sprachmodelle ist in der Bildung zurzeit ein viel diskutiertes Thema. Neben Bedenken wegen befürchtetem De-Skilling sehen viele pädagogisch tätige Menschen auch Vorteile für passgenaueres Lernen. KI-Modelle könnten in diesem Sinne analysieren, welche Kenntnisse und Herausforderungen Lernende haben, und sie darauf aufbauend gezielt und adaptiv beim Erwerb von Wissen und Kompetenzen unterstützen.
Ich bin bei Erkundungen zu sogenannten KI-Agenten reichlich spät dran. Dafür aber jetzt gerade umso begeisterter von den Möglichkeiten.
Ich habe heute zum ersten Mal mit Claude.Code gearbeitet. Es handelt sich dabei um ein KI-Sprachmodell spezialisiert aufs Coding, das im Terminal verwendet wird. Spoiler vorab: Es ist ziemlich cool, und zugleich auch sehr ambivalent in Hinblick auf gute Nutzung! Mir ging es dabei nicht so sehr um dieses konkrete Tool, sondern um ein grundsätzliches Verständnis, in welche Richtung KI-Tools gerade weiter entwickelt werden.
- Forum Bildung Digitalisierung: Orientierungspapier „KI-bezogene Schulleitungsfortbildungen in Deutschland“
Das Orientierungspapier „KI-bezogene Schulleitungsfortbildungen in Deutschland“ bietet einen Überblick zu aktuellen KI-Fortbildungsangeboten und ordnet sie hinsichtlich ihrer inhaltlichen Ausrichtung ein. Es analysiert Herausforderungen und Bedarfe in der Gestaltung der Fortbildungen, identifiziert gelungene internationale Praxisbeispiele und leitet Impulse für die Weiterentwicklung von Qualifizierungsangeboten für Schulleitungen und ihre Teams ab. Für die Studie hat ein Autorinnenteam des FIBS – Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie 41 aktuelle KI-Fortbildungsangebote für Schulleitungen identifiziert und 19 Interviews mit Vertreter:innen von Landesinstituten und privaten Fortbildungsanbietern sowie KI-Expert:innen im In- und Ausland geführt. Angesichts der hohen Dynamik im Feld von KI und Schule stellt diese Untersuchung eine Momentaufnahme der aktuellen Angebote und Entwicklungen dar, von der sich Trends und Impulse für die weitere Entwicklung und Professionalisierung der Fortbildungsangebote ableiten lassen.
- Institut für zeitgemäße Prüfungskultur: Mündliche Prüfungen mit KI-Detektoren: Eine Fehlstrategie für zeitgemäße Bildung
(…) Mündliche Prüfungen seien bisher nicht skalierbar, mit KI aber schon. 70% der Studierenden bestätigten, dass die Prüfung tatsächliches Verständnis getestet habe, 83% hätten die Prüfung stressiger empfunden. Als Probleme werden eine einschüchternde Stimme, Stapelfragen, keine echte Randomisierung und zu wenig Denkzeit genannt. Das Fazit, das Ipeirotis zieht: Skalierbare, individualisierte Prüfungen seien technisch möglich, diagnostisch wertvoll und vor allem preiswerter.
Dieser Kurs bietet Schüler*innen einen praxisnahen Einstieg in die satellitengestützte Erkennung von Waldbränden. Mit Sentinel-2-Daten im Copernicus Browser und Googles Teachable Machine bauen die Lernenden einen eigenen Datensatz auf, trainieren ein Bildklassifikationsmodell und bewerten dessen Aussagekraft an neuen Regionen. So verbinden sie geographisches und naturwissenschaftliches Hintergrundwissen mit Kompetenzen in Datenrecherche, Datenaufbereitung, KI-Grundlagen und kritischer Modellreflexion – vom SWIR-Export über das Training bis zur Auswertung in Google Colab.
- lernsachen.blog: Vibe-Coding: Was ist das? Und kann ich das auch?
Vibe-Coding ermöglicht es Lehrkräften, komplexe Web-Apps allein durch natürliche Sprache zu erstellen. Der Artikel zeigt, wie KI-Modelle den Programmiercode erstellen, um maßgeschneiderte, barrierefreie Lernanwendungen für den inklusiven Unterricht zu entwickeln ohne dass eine einzige Zeile Code selber geschrieben werden muss.
Künstliche Intelligenz (KI) ist mittlerweile fester Bestandteil unseres Alltags. Gerade Jugendliche nutzen KI bereits völlig selbstverständlich – ob KI-Chatbots zum Austausch, KI-Suchmaschinen für Schule und Alltagsdinge oder KI-Avatare für Social Media oder Games. KI birgt jedoch nicht nur Chancen, sondern auch Risiken: Deepfakes, Desinformation, idealisierte Schönheitsvorgaben durch KI-Influencer*innen sowie der befürchtete Verlust von Kreativität oder Arbeitsplätzen.
KI hat das Potenzial, unsere Welt tiefgreifend zu verändern. Das stellt die Gesellschaft und junge Menschen vor wichtige Fragen: Wie weit wollen und dürfen wir Menschen zulassen, dass uns Technologie bestimmt? Welche ethischen Fragen stellen sich hier? Wie werden Entwicklungen im Bereich KI heute bereits reguliert? All diese Aspekte greift das neue Unterrichtsmaterial von klicksafe in Kooperation mit der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) auf.
In sechs Unterrichtsprojekten werden die Themen niedrigschwellig behandelt und die Jugendlichen sind dazu aufgefordert, sich eine eigene Meinung zu KI und ihren Herausforderungen zu bilden.
Der Einsatz des Materials wird empfohlen ab Klasse 7.
- Joscha Falck
- Archiv 45 – Wie ein KI-Agenten-Team ein historisches Escape-Game für die Schule bauteIn meinem neuen Blogbeitrag berichte ich von einem (übertragbaren) Praxisbeispiel für agentenbasierte Materialentwicklung im Geschichtsunterricht. Da tut sich im Moment einiges…
- Wie wird KI zur Lernressource statt zur Abkürzung
Wie gestaltet man Unterricht, wenn Schülerinnen und Schüler jede Aufgabe mit KI erledigen können? KI-Didaktik muss unterscheiden zwischen „Aufgabe erledigen“ und „Tatsächlich lernen“. Der Schlüssel liegt darin, die KI als multidimensionale Lernressource zu verstehen: als Tutorin, Feedback-Geberin, Reflexionspartnerin. In seinem Gastbeitrag zeigt Lehrer Joscha Falck, wie Kompetenzorientierung unter den Bedingungen von KI gelingen kann.
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- Interaktive Lernmaterialien mit KI erstellen – Ein Erfahrungsbericht zu passgenauen Claude-Artefakten
Vor einiger Zeit habe ich begonnen, intensiver mit dem Chatbot Claude und sogenannten Artefakten zu arbeiten. Was als Experiment mit einem neuen Feature begann, ist mittlerweile feste Routine in meiner Unterrichtsvorbereitung: Mit Claude erstelle ich interaktive Lernmaterialien und digitale Tools für meine Schüler:innen – zugeschnitten auf konkrete Unterrichtssituationen, spezifische Lerngruppen und individuelle Aufgabenstellungen. Mit diesem Text möchte ich zeigen, was Artefakte sind, wie sie funktionieren und warum sich Lehrkräfte diese Form der Materialerstellung trotz einiger Ambivalenzen einmal ansehen sollten.
- Axel Dürkop: KI und Nachhaltigkeit – Chance oder Widerspruch?
Künstliche Intelligenz (KI) könne das Klima retten, die Energiewende voranbringen, die Wirtschaft ankurbeln sowie Gesundheit und Wohlergehen der Menschheit bedeutend verbessern. Gleichzeitig verschlingen aktuelle KI-Ansätze große Mengen Energie und Rohstoffe und wirken sich negativ auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen vieler Menschen aus.
Alles nicht so einfach. Deshalb gibt es diese Seite
- BMBFsfj: Mathekompetenzen mit KI fördern
Im Projekt „KI-basierte Adaptive Lernunterstützung zur Diagnostik und Förderung der mathematischen Basiskompetenzen im inklusiven Kontext (KI-ALF)“ hat ein Forschungsteam um Professorin Maike Schindler ein digitales Diagnose- und Fördersystem entwickelt, das auf individuelle Vorgehensweisen von Kindern beim Lösen mathematischer Aufgaben eingeht und Kinder individuell und adaptiv hierin fördert.
- Ingerfeld + Laube: Nachdenken über KI-Didaktik und KI im Deutschunterricht
Künstliche Intelligenz verändert Lehr-Lern-Verhältnisse: Durch Ko-Agency verschieben sich Rollen, neue epistemische Ordnungen entstehen und Bildungsprinzipien wie Prozessorientierung oder Reflexivität erhalten neue Bedeutung. Unterricht muss neu orchestriert und geöffnet werden: KI wird Gesprächspartnerin, macht Unsicherheiten produktiv und erfordert hybride didaktische Designs – jenseits linearer Vermittlung und entsprechender Modelle.
Diese Entwicklungen machen ein grundlegendes Umdenken notwendig: Im Jahr 2025 nutzten 84 Prozent der Jugendlichen ChatGPT, PISA2029 fordert MAIL-Kompetenzen, während KI-Fortbildungen auch 2026 vermutlich vielerorts noch auf technische Bedienfragen („Knöpfchenkunde“) beschränkt bleiben.
- Hauke Pölert
Aufbauend auf dem PÄDAGOGIK-Beitrag “Eigenständig Schreiben mit KI” (Brägger, Falck, Pölert) versuche ich aus der Praxisperspektive schulisches Schreiben genauer in den Blick zu nehmen: Was bedeutet eigenständiges Schreiben unter KI-Bedingungen, wie lässt sich Eigenständigkeit als zentrales Lernziel mit (subsidiärer) KI-Unterstützung verbinden und wohin steuern wir? Der Versuch einer Annäherung und Konkretisierung im Spannungsfeld von Unterrichtsrealität und Schreibdidaktik.
Wie kann die Einführung generativer KI in Schule und Unterricht gelingen und welche Schritte sind für einen reflektierten, gemeinsamen Einstieg notwendig? Basierend auf Manuel Flicks sinnvollem Vorschlag haben wir am THG Göttingen ein strukturiertes Konzept für die systematische KI-Einführung in der Sekundarstufe I entwickelt. Alle Planungen und Materialien stehen als fortlaufend aktualisierte Padlet- und TaskCards-Vorlage mit zahlreichen Unterstützungsmaterialien zur Verfügung und können beliebig angepasst, erweitert und weiterentwickelt werden.
Seit vielen Jahren im Bereich Lehrkräfteprofessionalisierung allgemein, aber ganz besonders mit Blick auf KI-Fortbildung, ist mir eines klar geworden: Unser größtes Problem ist nicht die Technologie, sondern wie wir in Deutschland Professionalisierung sehen und konzipieren. Während Lehrkräfte international gemeinsam Unterricht entwickeln, in Netzwerken lernen und systematisch hospitieren, arbeiten deutsche Lehrkräfte (zu) oft als Einzelkämpfer. Warum Tool-Schulungen zu kurz greifen, was internationale Forschung über wirksame Fortbildung sagt – hier im Blog zehn Vorschläge für die Frage, wie wir aus strukturellen Defiziten echte Unterrichtsentwicklung machen könnten.
Ein Jahr schulinterne KI-Fortbildungen mit ca. 2000 Lehrkräften in Zahlen: Was die Ergebnisse aus meinen Vorab-Befragungen für Fortbildungstage über unsere Schulrealität verraten und was das für 2026 bedeutet.
- Catrin Ingerfeld-Bloemertz: Bingo: Ein paar Einstiegsimpulse für Pädagogische Tage und Workshops zum Anpassen
Vor ein paar Jahren entdeckte ich den Bingo-Einstieg und nutze ihn seither auf Pädagogischen Tagen und Workshops. Hier sechs Vorlagen zum Adaptieren…
Artikel
- Helmut Martin-Jung (SZ): Spicken mit der smarten Brille
Schüler schummeln, seit es die Schule gibt, heutzutage mit KI-Unterstützung. Die hat aber auch ihre Tücken, und an Gegenmaßnahmen wird schon gearbeitet.
- Andrian Kreye (SZ): KI, lass dich umarmen
Von Schwabing aus stürzte sich der große Denker und Bildermacher Alexander Kluge mit jugendlicher Verve in sein letztes Abenteuer: die Welt der künstlichen Intelligenz.
Künstliche Intelligenz wälzt den Schulalltag um. Nicht nur zum Negativen, findet eine Gruppe Zürcher Maturandinnen und Maturanden.
Künstliche Intelligenz verändert den Schulalltag und gibt der lange geforderten Binnendifferenzierung neuen Schwung. Fern jeder Elitedebatte und mit präziserem Blick auf einzelne Schüler hilft das auch den Stärksten, wie die Karg-Stiftung und ein Hamburger Gymnasium zeigen.
- Eva Wolfangel: Die perfekte KI-Geschichte, nur leider nicht wahr
Künstliche Intelligenz bezahlt jetzt Menschen! Die Story ging um die Welt. Doch hinter RentAHuman steckt vor allem ein Bluff – und ein Lehrstück über Medienmechanismen.
- SaferInternet (AT): Neue Studie: KI-Chatbots als Alltagsbegleiter für Jugendliche
Die Ergebnisse unserer neuen Jugendstudie zeigen, dass KI-Chatbots zu wichtigen Begleitern werden, die Risiken und Wissenslücken bezüglich ihrer Funktionsweise jedoch unterschätzt werden.
EU und OECD wollen KI fest im Unterricht verankern – doch der Erfolg hängt von einer entscheidenden Bedingung ab.
Wer ChatGPT für Hausaufgaben nutzt, schneidet in Tests ohne KI deutlich schlechter ab – außer die Hilfe ist richtig gestaltet.
Für den Umgang mit KI an Unis gibt nur einen Weg: Eine grundsätzliche Neugestaltung des universitären Lernens und Prüfens. Vier Ideen für eine Reform.
Wer neue Programmierfähigkeiten mit KI-Hilfe erlernt, schneidet bei Wissenstests deutlich schlechter ab. Das zeigt eine neue Studie von Anthropic, die vor einer zu aggressiven KI-Integration am Arbeitsplatz warnt.
KI generierte Vorher-Nachher-Videos auf Social Media zeigen drastische Abnehmerfolge. Die Personen wirken echt, die Videos sollen ein Beweis für eine erfolgsversprechende Diät sein. Doch dahinter steckt oft ein gefährliches Geschäftsmodell.
- OECD Studie: Digital Education Outlook 2026
Generative AI (GenAI) is reshaping the educational landscape, beyond teaching and learning. Unlike earlier waves of education technology, much of GenAI is freely accessible and largely used beyond institutional control due to its intuitiveness and versatility. The OECD Digital Education Outlook 2026 analyses emerging research that suggests GenAI can support learning when guided by clear teaching principles. However, if designed or used without pedagogical guidance, outsourcing tasks to GenAI simply enhances performance with no real learning gains. The Outlook highlights the benefits of GenAI as a tutor, partner and assistant, and synthesises experts’ evidence and insights on the design criteria that make it work for education.
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- SPIEGL-Online: KI kann Schüler träge und desinteressiert machen
- Wer Aufgaben nur noch mit ChatGPT löst, verwirkt Chancen auf echtes Lernen, sagt die OECD. In der Schule hat KI trotzdem einen Platz. Gerade für unerfahrene Lehrer könnten die Tools eine Stütze sein.
- Spiegel-Online: Macht KI unsere Kinder dümmer, Frau Schmid?
- ChatGPT und Co. können wichtige Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern schwächen, sagt die OECD. Die KI-Professorin Ute Schmid ordnet den Befund ein
- t3n: Wenn KI das Denken übernimmt: Laut Studie ist die Entwicklung von Kindern ernsthaft gefährdet
Während KI-Tools in den Klassenzimmern Einzug halten, schlagen Forscher:innen Alarm. Eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die neue Technologie vor allem Beziehungen negativ beeinflussen könnte.
Zweites Halbjahr 2025 in der
Szene
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- selfhtml: Adventskalender 2025
Auch dieses Jahr überlegten (wir) lange, auf welchem Gebiet wir mit den Language Learning Models überhaupt noch mithalten können. Schön, dass solche Anregungen (vgl. Link) zu erwarten sind…
- @hartificial.de
… kann jetzt Präsentationen und Infografiken und die Qualität ist absolut unglaublich.
Es geht um „Rosenshines 10 Prinzipien für effektiven Unterricht“
In den Videoübersichten kann man jetzt den Visualisierungsstil benutzerdefiniert anpassen. Das sieht sehr schön aus, wirft aber auch gewisse Fragen auf. Aber seht selbst.
Aus dem DgFE-Positionspapier „Künstliche Intelligenz in der Grundschule“ wird mit NotebookLM voll automatisch dieses Erklär-Video generiert. Darüber hinaus bietet das Studio in NotebookLM noch die Generierung von Audio-Zusammenfassungen, interaktiven Mindmaps, Quizzen, und Kartenabfragen.
Zwei Blog-Artikel in ChatGPT. Darstellung via miro
- Mz Frankfurt: Berufliche Bildung – Fortbildung
Nachahmenswert…
- @w@bildung.social: Google Lens Hausaufgabenmodus
- Susanne Schneider, EvaLie_Tablet @FediLZ: Mermaid-Code
Gestern beim InnovationFestival bei Andreas Sexauer gelernt: eine bearbeitbare Mindmap bekommt man mit KI, wenn man einem Mermaid-Code für die Mindmap wünscht. Dann den Code in draw.io einfügen. Nun hat man eine bearbeitbare Vorlage.
Bildnachweise zeigen eine Übertragung auf kits.app
@ 
- @claudia-sophie.bsky.social: StudiCoachBot
Literatur (Open Access)
- Hochschulforum Digalisierung
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- Note auf Knopfdruck? Warum KI-Prüfungsservices ein trügerisches Versprechen sind
- KI-Prüfungsservices versprechen, Haus- und Abschlussarbeiten automatisiert zu erstellen – inklusive korrekter Quellenangaben und Eigenständigkeitserklärung. Gleichzeitig behaupten sie, ihre Texte seien nicht als KI-generiert erkennbar. Ob diese Versprechen tragfähig sind, ist umstritten. Studierende wie Lehrende äußern Zweifel. Der Blogbeitrag von Andreas Giesbert, Jens Tobor und Lukas Riechert nimmt die Funktionsweise und Schwachstellen solcher Services in den Blick und ordnet sie in eine grundsätzliche Diskussion über Prüfungen im KI-Zeitalter ein.
- Lessons from the Lab
- Der neue Blickpunkt Lessons from the LAB fasst erstmals die zentralen Erkenntnisse und Impulse des HFD KI-Labs 2025 zusammen. Die Publikation zeigt, wie Hochschulen strategische, didaktische und infrastrukturelle Herausforderungen im Umgang mit KI konkret angehen – und welche Trends, Kontroversen und Lösungsansätze sich im systemübergreifenden Austausch abzeichnen.
- Digitale Souveränität im KI-Zeitalter: Eine strategische Herausforderung für Hochschulen
- Die rasante Entwicklung generativer KI hat Hochschulen mit einer beschleunigten Phase digitaler Transformation konfrontiert. Chatbots, automatisierte Text- und Bildgeneratoren sowie neue Analysewerkzeuge finden in Forschung, Lehre und Verwaltung immer häufiger Anwendung. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein dafür, dass die Nutzung dieser Technologien auch neue Fragen aufwirft – etwa zur Kontrolle über Daten, zur Transparenz von Modellen und zur Abhängigkeit von wenigen globalen Tech-Anbietern. Weitere interessante Artikel zum Thema „Generative KI“ finden Sie in der sechsten Ausgabe des HFD-Magazins „strategie digital“!
- KI und die Hochschulen – Potentiale von und Bedarfe für Kooperationen
Im Rahmen des KI-Monitors 2025 wurden hochschuldidaktische Einrichtungen von öffentlichen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) zum Stand von KI-Strategien und Maßnahmen befragt. Es zeigte sich: Die Hochschulen haben viele Prozesse in Bezug auf die Integration von (generativer) Künstlicher Intelligenz in Studium und Lehre angestoßen, aber es bleiben auch noch viele Herausforderungen. In diesem Blogbeitrag analysiert Jannica Budde die Freitextantworten zum Themenbereich Kooperationspotenziale und -bedarfe.
Wie verändern sich Lehre, Lernen und Hochschulentwicklung unter dem Einfluss neuer Technologien, gesellschaftlicher Veränderungen und globaler Herausforderungen? Internationale Trendreports geben einen kompakten Einblick in aktuelle Entwicklungen und zeigen, welche Themen die Hochschulbildung in den kommenden Jahren prägen werden. Der neue HFD-Blickpunkt bündelt zentrale Befunde aus acht internationalen Trendreports und stellt Trends vor, die für Hochschulen bereits heute relevant sind; von Künstlicher Intelligenz über mentale Gesundheit bis hin zu neuen Lern- und Arbeitskulturen.
Wie sieht die Zukunft der Abschlussarbeiten im KI-Zeitalter aus? Mit dieser Frage beschäftigt sich das neue HFD-Diskussionspapier „Wissenschaftliche Abschlussarbeiten im KI-Zeitalter” von Doris Weßels, Annabell Bils und Jannica Budde.
- Karg Stiftung (Hg.): Künstliche Intelligenz in der schulischen Begabtenförderung – neue Fördermöglichkeiten, neue Herausforderungen
Die Einsatzmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz (KI) im Schulunterricht werden bereits vielfach diskutiert. KI bietet ein hohes Potenzial, um Lerninhalte zu differenzieren und individuelle Fördermöglichkeiten zu gestalten. In diesem Zusammenhang bietet KI auch vielfältige und teils neue methodische Möglichkeiten, um Lernsettings auf Lernmerkmale und Lernbedürfnisse hochbegabter Kinder und Jugendlicher abzustimmen. Die Begabtenförderung kann folglich in besonderer Weise von KI profitieren.
Ein Grundlagenbeitrag befasst sich mit didaktischen Herleitungen und pädagogischen Voraussetzungen des Einsatzes Künstlicher Intelligenz in der Begabtenförderung und reflektiert Rahmenbedingungen und spezifische Herausforderungen. Ein Praxisbeitrag bietet eine Übersicht über die Anwendungsfelder von KI in der Begabtenförderung und stellt zahlreiche Praxisbeispiele und Anwendungsmöglichkeiten vor.
- Friedrich Verlag: Lehren & Lernen in Zeiten künstlicher Intelligenz
… mit dieser Ausgabe wollen wir einen Beitrag zum aktuellen Diskurs über das Thema Künstliche Intelligenz im Bildungssystem leisten und den Fokus wieder stärker auf die Weiterentwicklung des Lehrens und Lernens lenken. Die Forderung nach Veränderungen der Lernkultur verstummt derzeit vor dem Hintergrund neuer Begrifflichkeiten und Modelle im Kontext von AI Literacy. Auch wissenschaftliche Fragestellungen werden trotz technologischer Weiterentwicklung nach wie vor von der Frage nach dem Mehrwert mediengestützter Lehr- und Lernszenarien bestimmt.
- Agnes Raschauer, Nino Tomaschek (Hrsg.): KI trifft Arbeit – Wie künstliche Intelligenz die Arbeitswelt verändert
Künstliche Intelligenz ist in der Arbeitswelt angekommen. Dem Einsatz von KI-Anwendungen wird das Potenzial zugeschrieben, Tätigkeitsfelder, Qualifikationsanforderungen und Berufsbilder grundlegend zu transformieren. Der 14. Band der Publikationsreihe „University – Society – Industry: Beiträge zum lebensbegleitenden Lernen und Wissenstransfer“ hinterfragt, wie sich KI-vermittelte Veränderungsprozesse in der Arbeitswelt konkret gestalten.
In 14 Beiträgen werden anhand empirischer Daten Chancen und Problemfelder diskutiert, Vertrauen, Transparenz und Partizipation als zentrale Aspekte der aktuellen Transformationsprozesse analysiert und Impulse zur Gestaltung in konkreten Arbeitsbereichen entworfen. 28 Autor*innen aus unterschiedlichen Fachbereichen nehmen dabei Effekte aus technologischer, ethischer und sozialer Perspektive in den Blick und ermöglichen eine differenzierte Bestandsaufnahme der Auswirkungen von KI im Arbeitsleben.
- Frank Schmiedchen, Alexander von Gernler, Martina Hafner, Klaus Peter Kratzer: Künstliche Intelligenz und Wir
Dieses Open Access Buch bietet einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der Technikentwicklung und die zukünftigen Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz (KI). Experten aus verschiedenen Disziplinen beleuchten die vielfältigen Aspekte der KI, von technischen Grundlagen über ethische Fragestellungen bis hin zu gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen. Das Buch wendet sich an Lehrende und Lernende an deutschsprachigen Hochschulen und kann als Lehrbuch außerhalb der Informatik verwendet werden.
- Wolfgang Coy / Constanze Kurz / Otto Obert / Rainer Rehak / Carsten Trinitis / Stefan Ullrich / Debora Weber-Wulff / Christina B. Class (HG.): Gewissensbisse – Fallbeispiele zu ethischen Problemen der Informatik
Die vielfältigen Möglichkeiten moderner IT-Systeme bringen drängende ethische Probleme mit sich. Neben der offensichtlichen Frage nach einer moralisch tragbaren Verwendung von Informationstechnologien sind ebenso die Aspekte des Entwerfens, Herstellens und Betreibens derselben entscheidend. Die Beiträge setzen sich mit dem Konfliktpotenzial zwischen Technik und Ethik auseinander, indem sie lebensnahe Fallbeispiele vorstellen und fragenbasiert zur Diskussion einladen. Damit liefern sie eine praktische Herangehensweise zum gemeinsamen Nachdenken über moralische Gebote und ethischen Umgang mit IT-Systemen und ihren Möglichkeiten. Der Band eignet sich damit in hervorragender Weise zum Vermitteln und Erlernen von ethischer Reflexions- und Handlungskompetenz in der Informatik sowie im Umgang mit IT-Technologien überhaupt.
Fortbildung
- Thomas Felzmann
Durch KI-Systeme wie ChatGPT kam es in den letzten Jahren zu einer Medienrevolution. Dabei gab es in der faszinierenden Geschichte der Menschheit natürlich bereits zahlreiche Innovationen, die unsere Kommunikation, unser Wissen und unsere Unterhaltung nachhaltig geprägt haben. Diese entscheidenden Wendepunkte werden oft als Medienmeilenstein bezeichnet und haben die Art und Weise, wie Informationen verbreitet und wahrgenommen werden, grundlegend verändert. Hier stelle ich die neun wichtigsten Medienmeilensteine vor.
Texte zusammenfassen, Arbeitsaufträge formulieren, Inhalte erklären. All das gehört zum schulischen Alltag und kostet viel Zeit. Notebook LM kann Lehrkräfte genau dabei unterstützen, ohne die Kontrolle über Inhalte aus der Hand zu geben. Das macht das Tool besonders interessant für den Einsatz im Unterricht.
Die vielen Ausblicke auf KI in 2026 bringen mich zu der Frage: Was bedeutet das für Schule?
Das ist Glatteis. Also blicke ich kurz auf 2025 zurück und leite daraus eine für mich plausible Spekulation für 2026 ab. Das ist nicht wissenschaftlich, aber ein Versuch und Anstoß zur Diskussion.
- Frau Sonnig: Facharbeiten im KI-Zeitalter: Ein prozessorientiertes Bewertungs- und Reflexionskonzept
Seit der Einführung großer Sprachmodelle hat sich das schulische Schreiben spürbar verändert. Während die Facharbeit lange als stabiles Format des wissenschaftspropädeutischen Arbeitens galt, steht sie heute vor der Frage, wie sich ein Schreibprozess bewerten lässt, in dem KI-Werkzeuge selbstverständlich, niedrigschwellig und oft unreflektiert genutzt werden. Die früheren Bewertungslogiken stammen aus einer Zeit ohne generative Modelle – und geraten an ihre Grenzen, wenn Lernende Texte nicht mehr ausschließlich selbst formulieren, sondern Ideen, Strukturvorschläge oder Formulierungen mit KI verhandeln.
- Ulrike Hanke et al.: Vom didaktischen Dreieck zum Tetraeder: Wie KI die Hochschullehre verändert – egal, ob wir das intendieren oder nicht
Seit ChatGPT öffentlich verfügbar ist, hat sich Hochschullehre verändert – unabhängig davon, ob wir von der Hochschule aus festgelegte Regeln haben oder KI im Unterricht thematisieren: Studierende nutzen KI, und damit ist sie faktisch Teil des Lehr-Lern-Gefüges. Warum das so ist, lässt sich sehr gut am klassischen didaktischen Dreieck (vgl. Bönsch, 2006 u.v.a.) zeigen, das mit der Veröffentlichung von ChatGPT quasi über Nacht eine weitere Ecke erhalten hat und damit zum didaktischen Tetraeder geworden ist.
Was dies für unsere tägliche Lehrpraxis bedeutet, zeigen wir Ihnen in diesem Blogbeitrag.
- Joscha Falk/Manuel Flick: KI-Didaktik: Eine Planungsvorlage zur Aufgabenkultur im KI-Zeitalter
Guter Unterricht im KI-Zeitalter erfordert eine kluge Gestaltung von Aufgaben. In einem neuen Artikel stellen Manuel Flick und ich eine Planungsvorlage vor, die Nutzung, Reflexion & Begrenzung von KI zusammendenkt.
- Hopp Foundation: KI-Wegweiser
Künstliche Intelligenz spielt eine zunehmend wichtige Rolle im Bildungsbereich. Mit dem EU AI Act gilt erstmals ein einheitlicher Rechtsrahmen für KI in der EU, der auch für Schulen verbindliche Vorgaben macht. Er verpflichtet Bildungsinstitutionen dazu, Mitarbeitende, einschließlich der Lehrkräfte, die KI-Systeme nutzen, entsprechend zu schulen und ihre KI-Kompetenzen weiterzuentwickeln.
Unser KI-Wegweiser bündelt relevante Fortbildungen und Materialien für Schulleitungen, Lehräfte und Schüler:innen. Er zeigt, welche Formate sich im Sinne des EU AI Acts sinnvoll kombinieren lassen und ordnet alle Angebote den vier Kompetenzbereichen des AI Literacy Frameworks zu. So unterstützt er bei der gezielten Auswahl passender Fortbildungs- und Unterrichtsmaterialien.
Das neue klicksafe-Booklet „10 Gebote der KI-Ethik” ist eine Ergänzung zu unserer bereits erhältlichen Infokarte und regt Schüler*innen ab 12 Jahren zum Nachdenken über einen verantwortungsvollen Umgang mit KI an. Die darin enthaltenen authentischen Geschichten wurden in Zusammenarbeit mit Studierenden des Fachbereichs Digitale Ethik an der Hochschule der Medien in Stuttgart erstellt. Zur Veröffentlichung des Booklets haben wir außerdem ein Interview mit Prof. Dr. Petra Grimm geführt. Sie ist Professorin für Medienforschung und Kommunikationswissenschaft an der Hochschule der Medien Stuttgart und hat mit klicksafe die Erstellung des Booklets inhaltlich begleitet
- Hauke Pölert:
Immer wieder spannende Einblicke in das Lernen & Arbeiten der SuS: Kleine KI-Befragungen, hier nach der Mini-Facharbeit. Wichtig: Bewusste & kritische KI-Nutzung durch Reflexion von Chancen/Grenzen in jeder Lern- & Arbeitsphase. Fokus: Subsidiäre KI-Nutzung für eigene Lernziele & Vorhaben.
Generative KI verspricht maßgeschneiderten Unterricht, entlastet Lehrkräfte und liefert auf Knopfdruck Aufgaben, Materialien und Feedback – zugleich wachsen die Sorgen vor „Skill-Skipping“, metakognitiver Bequemlichkeit und Deskilling. Auf der Suche nach Struktur und Orientierung rückt dieser Blogbeitrag das Angebots-Nutzungs-Modell von Unterricht unter den Bedingungen von KI in den Fokus und geht der Frage nach: Wie lässt sich generative KI in das komplexe Einfluss- und Wirkmodell von Unterricht einordnen und inwiefern hilft das Modell dabei, aus fragmentierten Eindrücken im KI-Hype ein Gesamtbild zu entwickeln?
Ein Thema, das alle umtreibt: Konstruktive Unterstützung – und damit die Qualität des Feedbacks und individuelle Unterstützung im Lernprozess – ist eine zentrale Basisdimension von Unterrichtsqualität. Zugleich zeigen wenige Themen eine so hohe Diskrepanz zwischen individuellem Anspruch von Lehrpersonen und der Unterrichtsrealität. Generative KI verspricht Entlastung. Eine wichtige Studie zu der Frage von menschlichem vs. maschinellem Feedback wird im Podcast “KI Kompass” präzise besprochen. Neben der Hörempfehlung hier einige Gedanken aus der Schulpraxis – Erfahrungen, Überlegungen und mögliche Auswirkungen in aller Kürze.
- Prof.’in Barbara Geyer: Nicht alles glauben, was KI sagt
Das PRÜFE-Framework für kritische KI-Bewertung
Dieser kostenlose ChatGPT-Guide wird dich dabei unterstützen, ChatGPT in deinen Schul- und Unterrichtsalltag zu integrieren und einen guten Umgang mit KI im Unterricht zu finden.
- ZEIT für die Schule: „Is this what we want?“ – Künstliche Intelligenz im Musikunterricht
Der Respekt vor dem Einfluss künstlicher Intelligenzen auf unseren Alltag steigt kontinuierlich. Während der Umgang mit KI für einen wachsenden Personenkreis schrittweise alltäglich wird, erkennen andere Bevölkerungsgruppen weiterhin kaum Berührungspunkte mit ihrem Leben.
- Telekom Stiftung:
Mit unserem neuen Trendmonitor KI in der Bildung versuchen wir nun einen Zukunftsblick auf das dynamisch wachsende Feld, in dem sich alle Akteur:innen – Schüler:innen, Lehrkräfte, Schulleitungen, Schulträger, politische Entscheidungsträger – zurechtfinden müssen. Dieser erste Trendmonitor bietet ihnen dazu die notwendige Orientierungs-, Bewertungs- und Entscheidungsbasis.
MINT-Lernen mit KI: Neue Potenziale, besserer Zugang?
- Schulministerium NRW: Einsatzmöglichkeiten von KI beim formativen Feedback
Wie kann textgenerierende KI dazu beitragen, formative Feedbackprozesse im Schulunterricht effektiver zu gestalten? KI kann Lehrkräfte entlasten und den individuellen Lernprozess der Schülerinnen und Schüler durch personalisierte Rückmeldungen unterstützen.
Hinweise und Beispiele für die Erkennung KI-generierter Bilder
- Bernhard Gmeiner: Die KI ist da: Was jetzt?
Ein Lagebericht aus dem Klassenzimmer und ein Aufruf an die STANDARD-Community zum Dialog über die Zukunft unserer Schulen
- Rogers Kaliisa, Kamila Misiejuk, Sonsoles López-Pernas & Mohammed Saqr: How does artificial intelligence compareto human feedback? A meta-analysis ofperformance, feedback perception, and learningdispositions
This exploratory meta-analysis synthesises current research on theeffectiveness of Artificial Intelligence (AI)-generated feedback com-pared to traditional human-provided feedback.
- Deutsches Schulportal: Künstliche Intelligenz (KI) im Unterricht: Chancen, Risiken und Praxistipps
Die rasante Entwicklung der künstlichen Intelligenz verändert das Lehren und Lernen radikal. Neue Kompetenzen sind gefragt, gleichzeitig drohen Fähigkeiten verloren zu gehen. In diesem Beitrag geben wir Ihnen einen Überblick über aktuelle Debatten und neue KI-Anwendungen für Schulen, zudem teilen Lehrkräfte ihre praktischen Erfahrungen bei der Unterrichtsgestaltung mit KI.
Dieser Moodle-Kurs hilft Studierenden dabei, die Funktionsweise von KI-Anwendungen zu verstehen und Einsatzmöglichkeiten für das Sprachenlernen zu entdecken. Gleichzeitig werden sie für Grenzen und Herausforderungen sensibilisiert und so zu kritischen Nutzer:innen von KI-Systemen ausgebildet.
- openHPI: Lehrkräfteprofessionalisierung für KI in Schule und Unterricht (5.11.-3.12.2025)
Künstliche Intelligenz ist längst Teil des gesellschaftlichen und schulischen Alltags und eröffnet neue Möglichkeiten für das Lehren und Lernen. Besonders im sprachlichen Unterricht können KI-Systeme individuelle Lernprozesse unterstützen, etwa durch automatisiertes Feedback zu Texten oder das individualisierte Lernen mit Intelligenten Tutoriellen Systemen. Gleichzeitig bringt der Einsatz von KI-basierten Systemen im schulischen Kontext ethische, rechtliche und soziale Herausforderungen mit sich. Der Kurs thematisiert all dies und unterstützt Lehrkräfte dabei, die Chancen KI-basierter Systeme zu nutzen und Risiken reflektiert sowie konstruktiv zu begegnen.
- Joscha Falck: Lernen mit KI als didaktisch verschränkter Prozess
Ein Modell zur Verbindung von Fachinhalten, Lernstrategien und Digitalkompetenzen
- Deutscher Bildungsserver: KI im Unterricht: Beispiele & Material zu Künstlicher Intelligenz in der Schule
Künstliche Intelligenz in der Schule revolutioniert das Bildungswesen und bietet innovative Ansätze für den Unterricht. Der Einsatz von KI im Bildungsbereich ermöglicht personalisiertes Lernen und fördert die individuelle Entwicklung der Schüler. Mit intelligenten Lernsystemen und KI-gestützten Lernplattformen können Lehrkräfte ihre Methoden optimieren und die Lernmotivation steigern. Gleichzeitig ist es wichtig, sich auch mit den Gefahren und Risiken der Künstlichen Intelligenz auseinanderzusetzen, um eine ethische und verantwortungsvolle Nutzung zu gewährleisten. Entdecken Sie hier, wie KI das Lernen verändert, welche Möglichkeiten sich für die Zukunft der Bildung ergeben und wie Sie Künstliche Intelligenz in Ihrem Unterricht thematisieren können.
- Ingerfeld + Laube: KI in den Fremdsprachen: Additum oder Neuausrichtung?
… Wir können uns weiterhin mit Prompting-Kunde und den Möglichkeiten von KI-Tools im Unterricht befassen und dieses Spiel ewig in der Hoffnung betreiben, dass KI nur ein Additum zum Bestehenden ist. Wir sind halt doch kleine Bewahrlinge ohne große Traute. Das ist verständlich. Dennoch müssen wir irgendwann ran an den Speck.
- bildungsklick: Wie Lehrkräfte trotz Wandel fundiert unterrichten können
Im Interview diskutieren der Wissenschaftler Max Landefeld vom Fraunhofer IAIS und Klaas Wiggers, stellvertretender Schulleiter, wie KI das Lernen verändert und warum der Einsatz von KI ein gemeinsames Projekt von Schule, Wissenschaft und Wirtschaft sein muss.
Delegieren, Dirigieren, Debuggen: Generative KI in der Mathematik-Lehre Mein Vortrag vom Mittwoch featuring TikZ und Lean auf der Seite der Anwendungen sowie Nana Banana Pro und GPT Image 1.5 auf der Seite der KI ist nun online.
Meine Keynote von der Inverted-Classroom-Konferenz vergangene Woche in Osnabrück ist nun online. Was ich noch nicht drin hatte: NotebookLM macht nun auch Foliensätze und grafische Übersichten. Letzteres Beispiel finde ich besonders spannend; der Foliensatz ist dagegen noch eher was für Management-Fortbildungen.
Mein Vortrag dieser Woche (nun wieder mit Live-Ton von mir höchstpersönlich) ist nun online: KI formt die Ingenieurmathematik-Lehre um.
Und wieder ein Update zur Lage der Höheren Bildung im Tsunami der KI. Weil ich beim Vortrag nur ein mittelmäßiges Headset hatte, habe ich Whisper-2 das Audio-Transkript machen lassen, Claude Sonnet 4.5 das in einen erstaunlich lesbaren Text verwandeln lassen, den selbst noch mal leicht redigiert und dann gpt-4o-mini-tts den enthusiastisch vortragen lassen
Schon vor einiger Zeit hatte ich ja damit aufgehört, Lernvideos zu machen, weil absehbar war, dass ich sowieso von der KI überrundet werde. Nun sind wir da. Dieses Semester gibts bei mir zum Flipping zum ersten Mal Skripte, Podcasts, Lernvideos und Verständnisfragen aus der Retorte – und das gleich in drei Modulen: Ingenieurmathematik 1, Regenerative Energiewirtschaft (samt wissenschaftlichem Arbeiten) und Cyber-physische Systeme (auf jenen Seiten den Links zu den jeweiligen Materialien folgen).
In der heutigen Zeit, in der die digitale Transformation unaufhaltsam voranschreitet, ist es von zentraler Bedeutung, dass wir über die richtigen Werkzeuge verfügen, um die Authentizität akademischer Leistungen zu garantieren. Viele bisherige Ansätze zur Erkennung von KI-generierten Texten haben es leider versäumt, grundlegende Zusammenhänge angemessen zu berücksichtigen…
Künstliche Intelligenz verändert bereits viele Bereiche unseres Lebens. Es ist daher umso wichtiger, dass auch SchülerInnen diese Technologie kennen, verstehen und wissen, welche Chancen und Risiken sie birgt. Damit ihr das Thema Künstliche Intelligenz im Unterricht gut behandeln könnt, empfehlen wir euch in diesem Artikel verschiedene Unterrichtsunterlagen zu Künstlicher Intelligenz
We are at an inflection point in the development of AI tools — who will decide what capabilities are developed, by whom, and to what end?
We believe it is crucial for all educators, including those in non-technical fields, to contribute to these conversations—to surface questions about what it means to be human, to bring critical and historical perspectives to AI, and to revisit the goals of education, now, and in the future.
Podcast/Video/Mediathek
Können Chatbots echte Hilfe leisten? Drei Proband:innen machen den Test: Sie sprechen mit einer KI und einem Therapeuten ohne zu wissen, wer antwortet. Parallel begleiten wir Menschen, die KI bereits nutzen.
- Weizenbaum Debate 2025: “KI gehört ins Klassenzimmer!”
KI gehört ins Klassenzimmer! Was heißt diese Forderung konkret – und stimmt sie überhaupt? Für die einen ist Künstliche Intelligenz die Antwort auf den Lehrkräftemangel und ein Schlüssel zu zeitgemäßer Bildung. Für die anderen droht sie, bestehende Probleme zu verschärfen und zur Ausrede für fehlende Investitionen in Menschen zu werden. In der nächsten Weizenbaum Debate betrachten wir das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln: Was braucht die Schule der Zukunft? Die Weizenbaum Debate ist eine Diskussionsreihe, bei der Expert:innen aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft kontrovers Themen rund um die Digitalisierung beleuchten. Aktuelle Fragestellungen werden kritisch diskutiert und verschiedene Meinungen gegeneinander abgewogen – stets im Geiste von Joseph Weizenbaum und seiner visionären Technikkritik.
- Die Maus (WDR): Was ist Künstliche Intelligenz?
Wie ist es möglich, dass eine KI Musik komponiert, ein Musikvideo gestaltet und einen Liedtext schreibt? Woher weiß sie überhaupt, was ein Liedtext ist? Oder ein Märchen? Mit diesen Fragen hat Ralph sich beschäftigt – und hat nebenbei gelernt, wie oft das Wort „Großmutter“ im Märchen Rotkäppchen vorkommt.
Werden wir immer dümmer oder doch immer klüger durch KI? In Zeiten, in denen uns die Künstliche Intelligenz immer mehr “Denkarbeit” im Alltag und im Job abnimmt, stellt sich diese Frage dringlicher denn je. Wie steht es um unsere menschliche Intelligenz, jetzt da die künstliche Intelligenz so präsent ist?
Künstliche Intelligenz ist gekommen, um zu bleiben. Und sie wird uns verändern: unser Zusammenleben, unsere Entscheidungen und unsere Vorstellung vom Sein werden nicht mehr dieselben sein. Übernehmen Algorithmen die Macht? Alena Buyx diskutiert mit ihren Gästen.
- Spiegel-Online: Wie sich Realität von Fake unterscheiden lässt
Selenskyj raubt den Louvre-Schatz? Mit Sora 2 erzeugte KI-Videos wirken so echt wie nie und fluten Social Media. Ein Experte aus Kalifornien erklärt, wie die Clips zu entlarven sind.
- Klassenflow: Claude vs ChatGPT für Lehrer | Welches KI-Tool eignet sich besser zur Unterrichtsvorbereitung? (YT)
In diesem Video teste ich zwei KI-Tools, Claude und JetGPT, um herauszufinden, welches besser zur Unterrichtsvorbereitung geeignet ist. Ich stelle die Nachteile beider Programme gegenüber und bespreche, welches Tool in der kostenlosen Variante besser abschneidet und warum. Ein generierter Prompt, der in der Videobeschreibung zu finden ist, wird in beiden Tools verwendet, um detaillierte und praxisnahe Unterrichtsmaterialien zu erstellen.
- Lernsachen: Robotik in der Förderschule
In dieser Episode werden die Rollen getauscht. Marie-Kristin Maier ist Referendarin im 1. Ausbildungsjahr und hat für ihre Hausarbeit die Form des Experteninterviews als Podcast gewählt. „Digitale Bildung in heterogenen Lerngruppen am Beispiel des Programmierroboters“ war das Thema. Es geht um Programmierroboter als Werkzeug für inklusiven Unterricht, von der Planung bis zur Umsetzung mit praxisnahen Einblicken und Tipps für Lehrkräfte. Ich durfte als Experte für Robotik und Informatik im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung Rede und Antwort stehen. Die Erkenntnisse aus Marie-Kristins Recherchen und aus dem Gespräch: „Ich brauche keine Scheu vor dem Einsatz von Robotik im FsgE zu haben – im Gegenteil! Programmierroboter bereiten Schülerinnen und Schülern nicht nur großen Spaß, sondern fördern gleichzeitig wichtige Kompetenzen, wie Problemlösefähigkeit, logisches Denken und kreatives Arbeiten. Das Gespräch hat mir wertvolle Hinweise gegeben, wie sich Unterrichtsschritte planen lassen und wie ein Einstieg in die Robotik gelingen kann. Auf jeden Fall macht es Lust auf mehr digitale Bildung und besonders auf mehr Robotik im FsgE!“
- Landesbeauftragte für Datenschutz (RPF): KI im Schulunterricht – Materialien des LfDI für Lehrkräfte
Unterschiedlichste KI-Werkzeuge werden bereits in der Schule eingesetzt – von Lehrkräften, aber insbesondere auch von Schülerinnen und Schülern. Der Markt wächst rasant, aber wachsen die KI-Kompetenzen ebenso schnell mit? Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz möchte hier unterstützen und hat zum Start des neuen Schuljahrs Unterrichtsmaterialien zu “KI und Datenschutz” veröffentlicht.
Was passiert, wenn ein vierjähriges Kind stundenlang mit ChatGPT über Thomas die Lokomotive redet? Und wie sollen Schulen reagieren, wenn 62 Prozent der Jugendlichen regelmäßig KI für ihre Hausaufgaben nutzen? Fritz und Gregor diskutieren die Herausforderungen und Chancen von KI im Alltag von Kindern und Jugendlichen. Von selbstgebastelten System-Prompts für kindgerechte KI-Nutzung über Schummel-Gadgets in der Schule: Was macht KI mit Kindern und was machen Kinder mit KI?
- Landesdatenschutzbehörde BW: Datenfreiheit #48: KI in der Schule
In der aktuellen Folge sprechen die renommierte Bildungsforscherin Professorin Dr. Ulrike Cress und LfDI Professor Dr. Tobias Keber über die Chancen und Risiken beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Bildungsbereich. KI kann Bildungsbiografien stärken und zugleich Lehrkräfte bei der Arbeit unterstützen. Damit dies gelingen kann, braucht es unter anderem eigens für den Schulbereich angepasste Tools und einen (selbst-)bewussten Umgang mit diesen. In einem digitalen Kompetenzzentrum und einem Bildungslabor könnten diese Tools für die Praxis entwickelt werden.
Ausstellungsstücke, die auf eine Frage antworten – in Tüchersfeld soll das in Zukunft möglich sein. Das Museum will die Idee mit einem KI-Tool umsetzen und hat dafür eine Finanzspritze vom Freistaat erhalten – zusammen mit acht weiteren Projekten.
- tagesschau: Der “Study Buddy” als digitaler Lehrer
Künstliche Intelligenz in Schulen? Das sorgt meist für hitzige Diskussionen zwischen Eltern und Lehrern. Ein Kölner Gymnasium setzt ganz bewusst auf KI, um den Lernstoff besser auf die Schüler abzustimmen.
- buten un binnen: Wie Künstliche Intelligenz den Unterricht in Bremen verändern wird
Bremen setzt in der Schule verstärkt auf Künstliche Intelligenz. Das wird den Unterricht verändern. Aber wie? Großen Chancen stehen auch erhebliche Risiken gegenüber.
Artikel
- Kathrin Wiesel-Lancé (SZ): Nächste Stunde: KI
An einem Gymnasium in Rheinland-Pfalz steht „Künstliche Intelligenz“ als Fach im Stundenplan. Ist das vorschnell – oder überfällig? Ein Besuch in der 8a.
Zusammenfassung KI:
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- Am Gymnasium Lauterecken in Rheinland-Pfalz steht seit zwei Jahren das Fach „Künstliche Intelligenz” als verpflichtende AG auf dem Stundenplan der achten Klassen.
- Laut einer Befragung der Vodafone-Stiftung nutzen 74 Prozent der 14- bis 20-Jährigen KI-Systeme wie Chat GPT, aber an zwei Dritteln der Schulen ist KI-Nutzung kein Thema.
- Bildungsforscherin Katharina Scheiter warnt vor „De-Skilling” – dem Verlernen von Fähigkeiten durch die Auslagerung an KI – und fordert kritischen Umgang statt kompletten Verzicht auf KI.
Link zum Artikel: So nah und doch so fern
- Zeit-Online: ChatGPT gibt dir dafür eine Drei
Klausuren korrigieren – kann die KI besser, behaupten neue Onlinedienste. Das passiert schon und könnte die Rolle des Lehrers verändern. Aber ist es immer gerecht?
Was passiert, wenn KI nicht zum Spicken, sondern zum Denken benutzt wird? Britische Forscher zeigen, wie Unterricht heute verläuft und warum das Lernpotenzial von KI oft verschenkt wird. Ein von ihnen vorgeschlagenes neues Modell einer doppelt-dialogischen Pädagogik soll neue Wege für den Unterricht eröffnen, wobei Denken, unterschiedliche Perspektiven und eigenständige Fragen in den Mittelpunkt gestellt werden.
KI gehört einer Studie (JIM-Studie 2025) zufolge mittlerweile zum Alltag von Jugendlichen. ChatGPT ist demnach das bei weitem wichtigst KI-Tool – etwa die Hälfte nutzt es mehrmals die Woche.
- tagesschau24: Schulfach Künstliche Intelligenz
In Berlin diskutieren Lehrerinnen und Lehrer über KI in der Schule. Welche Rolle soll sie im Unterricht spielen? Wie können Schüler und Lehrer davon profitieren? Ideen gibt es viele
- Der Standard (AT): Wiederkehr: “Der Lehrberuf wird durch die KI an Attraktivität gewinnen”
Bildungsminister Christoph Wiederkehr (Neos) will eine Kennzeichnungspflicht für Social Media, wenn KI-generierte Inhalte geteilt werden. In der Schule glaubt er an eine Koexistenz von Lehrenden und KI
- medienzeit-elternblog: ChatGPT: Wenn Kinder Antworten von einer Maschine suchen
Immer mehr Kinder und Jugendliche reden mit ChatGPT. Sie fragen nach Rat, lassen sich Dinge erklären oder schreiben einfach drauf los. Für viele ist der Chatbot wie ein digitaler Freund, der immer Zeit hat und nie genervt ist.
Richard war 23 Jahre verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Jetzt führt er eine Beziehung mit einer künstlichen Intelligenz.
- Wiarda Blog: Weniger korrigieren, mehr für die Schüler da sein
Rebecca Timmermann leitet ein Gymnasium in Schleswig-Holstein und ist Startup-Gründerin. Im Interview erklärt sie, wie ihre künstliche Korrektur-Intelligenz “Noten Copilot” Lehrkräfte entlastet – ohne ihre pädagogische Verantwortung infrage zu stellen.
Den Urlaub buchen, den Online-Einkauf erledigen, E-Mails beantworten – verlockend, solche Aufgaben bald der KI zu überlassen. Doch die Informatikerin Katharina Zweig sagt: Denken Sie noch mal nach, bevor Sie Ihre Kreditkartennummer eingeben.
DIE ZEIT: Frau Zweig, nutzen Sie Chatbots?
Katharina Zweig: Ja klar, es gibt dafür viele sinnvolle Einsatzmöglichkeiten. Ich habe neulich ChatGPT gebeten, eine schwierige englischsprachige Mail von mir so höflich wie möglich umzuformulieren. Meine Tochter füttert die KI mit Stoff für die Abiturklausuren und lässt sich von ihr abfragen. Also, ich glaube, man kann das für vieles ganz wunderbar benutzen. Bei Agenten aber bin ich sehr viel skeptischer ..
- DGfE-Kommission: Künstliche Intelligenz in der Grundschule
Dieses Positionspapier baut auf der Stellungnahme „Primarstufenbildung und digitale Transformation“ (DGfEKommission Grundschulforschung und Pädagogik der Primarstufe, 2022) auf und fokussiert dabei Konsequenzen, die sich für die Grundschule und die auf die Grundschule bezogene Forschung aufgrund aktueller Entwicklungen zu Künstlicher Intelligenz ergeben.
- Uni Passau: KI besteht als Zweitkorrektorin bei Prüfungen
Forschende der Universität Passau haben menschliche Prüferinnen gegen ChatGPT antreten lassen – und waren zum Teil selbst überrascht von den Ergebnissen. Die Studie ist in dem renommierten Nature-Journal Scientific Reports erschienen.
Immer mehr Jugendliche nutzen KI für ihre Hausaufgaben – und befürchten gleichzeitig, dass dadurch ihre Fähigkeit zum kritischen Denken beeinflusst wird. Auch Oxford-Forscher:innen warnen vor den Risiken.
Dass Chat-GPT einiges verändern wird, war Claudia Kocian-Dirr schnell klar. Keine Panik, sagte sich die Professorin für Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Neu-Ulm. Bei ihr sollen Studenten Aufgaben jetzt mit der KI lösen. Ernsthaft?
Viele Lehrkräfte sind skeptisch bei ChatGPT & Co im Unterricht. Dabei können neue Programme, was Schule selten leistet: Schüler individuell fördern.
- Florian Nuxoll: Wenn die KI den Lernprozess abnimmt
Künstliche Intelligenz nimmt uns Arbeit ab, im Alltag wie im Klassenzimmer. Doch der Preis dafür ist hoch: Schülerinnen und Schüler laufen Gefahr, den eigentlichen Lernprozess zu überspringen und Kompetenzen nicht mehr zu entwickeln. Statt mühsam zu üben, liefert die Maschine sofort ein Ergebnis. Lehrer und Bildungsforscher Florian Nuxoll zeigt in seinem Gastbeitrag für das Schulportal, wie Schule verhindern kann, dass KI zum „Skill-Skipper“ wird, und wie sie stattdessen als Lernpartner genutzt werden kann.
- campus schulmanagement
Wie Lehrkräfte Lernende zur reflektierten und selbstständigen Nutzung von KI begleiten können
Fundamental menschlich: Was Schulen Kindern heute mit auf den Weg geben sollten – und wie das gelingt
Sexualaufklärung per KI-Chatbot ist keine Seltenheit mehr. Schulen sollten daher Kompetenzen im Umgang mit sexualbezogener KI-Nutzung gezielt fördern.
- Barbara Anna Zielonka: AI Decision Tree (Oregon State University Ecampus)
KI-Entscheidungsbaum von der Oregon State Universität Mit diesem Leitfaden kann strukturiert geprüft werden, ob und wie KI verantwortungsbewusst in Lehr- und Arbeitsprozessen eingesetzt werden sollte: „This document is intended to help the Ecampus Course Development Team, as well as faculty and staff, use a principles-based approach in deciding if and how to incorporate artificial intelligence (AI) into course development, research, and other work projects. After reviewing the risks identified below, consider whether the overall benefits of using the tool outweigh the risks.“
- Deutsches Schulportal: Spicken war gestern – heute scannt die KI die Klausur
Handy raus, Foto machen, ChatGPT fragen – fertig ist die Bio-Klausur! Die Oberstufenschülerin A. Zöller (17) erlebt täglich und berichtet hier, wie Hausaufgaben mit KI gelöst, Mitarbeitsnoten aufpoliert und sogar Klausuren bestanden werden. Die Lehrerinnen und Lehrer ahnen oft nichts.
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- Der Standard: Die Kluft zwischen Lehrern und Schülern
- Ein KI-Update zum Schulbeginn für einen professionellen Umgang mit KI im Schulalltag
- news4teacher: Wenn KI die Klausuraufgaben scannt und beantwortet… (und Lehrkräften nur eine Broschüre hilft, um darauf zu reagieren)
- Während Bildungsministerien Handlungsleitfäden veröffentlichen, die beschreiben, wie Lehrkräfte Künstliche Intelligenz pädagogisch sinnvoll in den Unterricht einbinden sollen (so jetzt in Mecklenburg-Vorpommern), plaudert eine Oberstufenschülerin aus dem Nächkästchen – und beschreibt, wie der Alltag in den Klassenräumen längst aussieht: ChatGPT liefert Antworten. Und Lehrkräfte merken oft nichts.
- Hauke Pölert: „Spicken war gestern – heute scannt KI die Klausur“ oder: Warum Schülerberichte so wichtig sind!
Ich bin aus einem ganz einfachen Grund dankbar für „Insider-Berichte“ von Schülerinnen und Schülern, wie z.B. den gerade beim Deutschen Schulportal erschienenen Beitrag „Eine Schülerin packt aus“.
Millionen Schüler und Studierende schummeln mit Chat-GPT. Doch künstliche Intelligenz kann Verständnis und kritisches Denken fördern – wenn man weiß, wie.
- Hauke Pölert: KI als „false buddy“, Tutor und Sparringspartner – Praxisbeispiel Geschichtsunterricht
Generative KI durchdringt zunehmend den Lernalltag an Schulen und stellt Lehrkräfte vor fachdidaktische und pädagogische Herausforderungen. Wer praxisorientiert die Potenziale, Grenzen und Gefahren auslotet, kann das Lernen mit, über und ohne KI aktiv mitgestalten und Lernprozesse mit KI als Feedback-System, Tutor oder Sparringspartner erproben. Ein Beispiel aus dem Geschichtsunterricht.
Über generierte Inhalte, echte Lernprozesse – und den Auftrag an Schule
Künstliche Intelligenz ist längst im Schulalltag angekommen. Sprachmodelle korrigieren Texte, Lernplattformen geben individuelles Feedback, digitale Assistenten begleiten Hausaufgaben. Der technologische Fortschritt bringt viele Vorteile – doch so manche pädagogische Fragen bleiben ungeklärt. Wie verändert KI das Lernen, wenn Maschinen mitdenken? Zeit, genauer hinzuschauen.
- Thomas Felzmann: GPT-5: Was sind die Verbesserungen?
Seit gestern, 7.8.2025, ist GPT-5 verfügbar und hat im Vergleich zu GPT-4 einige klare Verbesserungen, die sich sowohl in der Alltagsnutzung als auch bei spezielleren Aufgaben bemerkbar machen. Was die konkreten Unterschiede im Vergleich zum Vorgänger ist, erfährst du jetzt.
- Nele Hirsch via Deutsches Schulportal: Der neue Lernmodus von ChatGPT ist ein Marketing-Blendwerk
In der vergangenen Woche hat das Unternehmen OpenAI mit dem „Study Mode“ eine neue Funktion für ChatGPT vorgestellt. Diese soll Lernende durch gezielte Rückfragen und schrittweise Erklärungen beim eigenständigen Denken unterstützen. Die Pädagogin Nele Hirsch sieht in ihrem Beitrag für das Schulportal darin jedoch weniger einen pädagogischen Fortschritt als vielmehr eine Marketingstrategie – und warnt vor trügerischer Technikgläubigkeit.
Der Bildungsbereich durchläuft einen Paradigmenwechsel, der vor allem durch künstliche Intelligenz (KI) vorangetrieben wird. In diesem Blogartikel betrachtet Steve Joordens, Professor für Psychologie an der University of Toronto Scarborough, die Auswirkungen dieses Wandels auf die Zukunft der akademischen Welt. Auf Grundlage seines langjährigen Fachwissens und der digitalen Transformationsinitiativen seiner Universität tritt er einen Schritt zurück, um die breiteren Auswirkungen des KI-getriebenen Wandels zu betrachten.
Was passiert, wenn Lehramtsstudierende nicht nur von Menschen, sondern auch von KI Rückmeldung erhalten? Lucas Jacobsen und Neele Tiedemann zeigen, wie große Sprachmodelle Feedbackprozesse in der Lehrkräftebildung verändern – und welche Chancen sich daraus für Reflexion und Professionalisierung ergeben. Ausgehend von einem Seminar zur Erprobung zentraler Lehrpraktiken entwickeln sie digitale Reflexionsräume, in denen Studierende ihr professionelles Handeln analysieren und weiterentwickeln. Im Zentrum steht die Frage, wie KI-Feedback gestaltet sein muss, um wirksam zu sein – und was das für die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine im Bildungsprozess bedeutet.
Fünf Informatikstudenten der Technischen Universität haben ein Programm mit künstlicher Intelligenz entwickelt, das Fragen zu den Inhalten von Kursen und Vorlesungen beantwortet. Das Interesse an den Hochschulen ist groß.
- Spiegel-Online: Wenn KI Kinder vor dem Ertrinken rettet
Ein Mädchen droht zu ertrinken, doch der Bademeister wird gewarnt – dank neuer KI-Technik. Wie Kameras und Software für mehr Sicherheit in Schwimmbädern sorgen sollen.
Vor den Sommerferien gibt es die letzten Noten. Eine Firma versucht hier anzusetzen – mit einem KI-Scan-Stift, der Lösungen ausspuckt und einem Textmarker ähnelt. An den Schulen läuft gerade ein KI-Katz-und-Maus-Spiel.
Erstes Halbjahr 2025 in der
Szene
#OpenAccess
- Senatorin für Kinder und Bildung (Bremen): Empfehlung zum Umgang mit auf künstlicher Intelligenz basierenden Tools in Schule
- Deutsches Institut für Erwachsenenbildung: GEN KI
u.a. mit
👉Generative KI und menschliche Kompetenz
👉KI als Lernbegleiter statt Antwortgeber
👉Lern-Companions verantwortungsvoll gestalten und verwenden
👉Mit Kompetenzen in die Zukunft
Podcast/YT/Mediathek
- Landesdatenschutzbehörde BW: Datenfreiheit #48: KI in der Schule
In der aktuellen Folge sprechen die renommierte Bildungsforscherin Professorin Dr. Ulrike Cress und LfDI Professor Dr. Tobias Keber über die Chancen und Risiken beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Bildungsbereich. KI kann Bildungsbiografien stärken und zugleich Lehrkräfte bei der Arbeit unterstützen. Damit dies gelingen kann, braucht es unter anderem eigens für den Schulbereich angepasste Tools und einen (selbst-)bewussten Umgang mit diesen. In einem digitalen Kompetenzzentrum und einem Bildungslabor könnten diese Tools für die Praxis entwickelt werden.
Ausstellungsstücke, die auf eine Frage antworten – in Tüchersfeld soll das in Zukunft möglich sein. Das Museum will die Idee mit einem KI-Tool umsetzen und hat dafür eine Finanzspritze vom Freistaat erhalten – zusammen mit acht weiteren Projekten.
- tagesschau: Der “Study Buddy” als digitaler Lehrer
Künstliche Intelligenz in Schulen? Das sorgt meist für hitzige Diskussionen zwischen Eltern und Lehrern. Ein Kölner Gymnasium setzt ganz bewusst auf KI, um den Lernstoff besser auf die Schüler abzustimmen.
- buten un binnen: Wie Künstliche Intelligenz den Unterricht in Bremen verändern wird
Bremen setzt in der Schule verstärkt auf Künstliche Intelligenz. Das wird den Unterricht verändern. Aber wie? Großen Chancen stehen auch erhebliche Risiken gegenüber.
- WDR: Die Sendung mit der Maus
Lach- und Sachgeschichten, heute mit dem Geheimnis der Künstlichen Intelligenz, Trudes Tier und einer neuen Freundin, dem Lied vom KI-Mäleon, Shaun und einer wilden Scheunen-Party – und natürlich mit der Maus, dem Elefanten und der Ente.
- Jörn Loviscach: Magna cum laude, powered by AI
Mein Impulsvortrag zu Möglichkeiten und Hintergründen des Schummelns mit KI ist nun online. Der abschließende und für mich wesentliche Punkt, dass ich nicht mehr weiß, was ich prüfen soll, weil ich nicht mehr weiß, mit welchen geistigen Tätigkeiten man noch Geld verdienen können wird, ging leider in der anschließenden Diskussion unter.
- 3Sat: Intelligenz
Sie ist ein komplexes Phänomen, das nicht nur durch den IQ bestimmt wird: Intelligenz wird oft mit kognitiven Fähigkeiten und Problemlösungsvermögen assoziiert. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Intelligenz Erfolg und Gesundheit fördert, indem sie analytisches Denken und fundierte Entscheidungen unterstützt.
Gäste:
Karoline Wiesner ist Professorin für Komplexitätswissenschaft am Institut für Physik und Astronomie der Universität Potsdam. Sie forscht zur Informationstheorie für komplexe Systeme, zur Dynamik der Demokratie und zu neuronalen Netzen.
Katharina Zweig ist Professorin für Informatik der TU Kaiserslautern, wo sie den deutschlandweit ersten Studiengang Sozioinformatik schuf, der die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Gesellschaft untersucht.
Jakob Pietschnig leitet den Arbeitsbereich für “Differentielle Psychologie und Psychologische Diagnostik” am Institut für Psychologie der Entwicklung und Bildung an der Universität Wien. Er forscht seit vielen Jahren zum Thema Intelligenz.
Immer mehr Schüler bei weniger Lehrern: Forschende haben ein System entwickelt, das durch Künstliche Intelligenz Verständnisprobleme identifiziert und Lehrkräfte so entlastet. (#MathematikEDU)
- Deutschlandfunk:
Viele Schüler benutzen lieber ChatGPT als selbst zu recherchieren. Das macht anfällig für Desinformation. Wenn uns an einer resilienten Gesellschaft gelegen ist, müssen wir Lesefähigkeit und Medienkompetenz verbessen – auch übers Schulalter hinaus.
Künstliche Intelligenz tut sich oft noch schwer, unsere komplexe Welt zu verstehen. KI-Systeme liefern fehlerhafte Informationen, diskriminieren Gruppen oder reagieren unerwartet. Kann KI-Ethik uns vor gefährlichen Nebenwirkungen schützen?
Wie kann Künstliche Intelligenz (KI) die Inklusion im Bildungssystem unterstützen – oder stellt sie uns vielleicht sogar vor neue Herausforderungen? Diesen Fragen gehen wir in der neuesten Folge des IPN-Podcasts Im Dialog nach. Ab sofort fast überall zu hören, wo es Podcasts gibt.
Artikel
Künstliche Intelligenz ist längst im Schulalltag angekommen. Sprachmodelle korrigieren Texte, Lernplattformen geben individuelles Feedback, digitale Assistenten begleiten Hausaufgaben. Der technologische Fortschritt bringt viele Vorteile – doch so manche pädagogische Fragen bleiben ungeklärt. Wie verändert KI das Lernen, wenn Maschinen mitdenken? Zeit, genauer hinzuschauen.
- Thomas Felzmann: GPT-5: Was sind die Verbesserungen?
Seit gestern, 7.8.2025, ist GPT-5 verfügbar und hat im Vergleich zu GPT-4 einige klare Verbesserungen, die sich sowohl in der Alltagsnutzung als auch bei spezielleren Aufgaben bemerkbar machen. Was die konkreten Unterschiede im Vergleich zum Vorgänger ist, erfährst du jetzt.
- Nele Hirsch via Deutsches Schulportal: Der neue Lernmodus von ChatGPT ist ein Marketing-Blendwerk
In der vergangenen Woche hat das Unternehmen OpenAI mit dem „Study Mode“ eine neue Funktion für ChatGPT vorgestellt. Diese soll Lernende durch gezielte Rückfragen und schrittweise Erklärungen beim eigenständigen Denken unterstützen. Die Pädagogin Nele Hirsch sieht in ihrem Beitrag für das Schulportal darin jedoch weniger einen pädagogischen Fortschritt als vielmehr eine Marketingstrategie – und warnt vor trügerischer Technikgläubigkeit.
- campus schulmanagement: “Hey ChatGPT, woher weiß ich, ob mein Freund mich liebt?”
Sexualaufklärung per KI-Chatbot ist keine Seltenheit mehr. Schulen sollten daher Kompetenzen im Umgang mit sexualbezogener KI-Nutzung gezielt fördern.
Der Bildungsbereich durchläuft einen Paradigmenwechsel, der vor allem durch künstliche Intelligenz (KI) vorangetrieben wird. In diesem Blogartikel betrachtet Steve Joordens, Professor für Psychologie an der University of Toronto Scarborough, die Auswirkungen dieses Wandels auf die Zukunft der akademischen Welt. Auf Grundlage seines langjährigen Fachwissens und der digitalen Transformationsinitiativen seiner Universität tritt er einen Schritt zurück, um die breiteren Auswirkungen des KI-getriebenen Wandels zu betrachten.
Was passiert, wenn Lehramtsstudierende nicht nur von Menschen, sondern auch von KI Rückmeldung erhalten? Lucas Jacobsen und Neele Tiedemann zeigen, wie große Sprachmodelle Feedbackprozesse in der Lehrkräftebildung verändern – und welche Chancen sich daraus für Reflexion und Professionalisierung ergeben. Ausgehend von einem Seminar zur Erprobung zentraler Lehrpraktiken entwickeln sie digitale Reflexionsräume, in denen Studierende ihr professionelles Handeln analysieren und weiterentwickeln. Im Zentrum steht die Frage, wie KI-Feedback gestaltet sein muss, um wirksam zu sein – und was das für die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine im Bildungsprozess bedeutet.
Fünf Informatikstudenten der Technischen Universität haben ein Programm mit künstlicher Intelligenz entwickelt, das Fragen zu den Inhalten von Kursen und Vorlesungen beantwortet. Das Interesse an den Hochschulen ist groß.
- Spiegel-Online: Wenn KI Kinder vor dem Ertrinken rettet
Ein Mädchen droht zu ertrinken, doch der Bademeister wird gewarnt – dank neuer KI-Technik. Wie Kameras und Software für mehr Sicherheit in Schwimmbädern sorgen sollen.
Vor den Sommerferien gibt es die letzten Noten. Eine Firma versucht hier anzusetzen – mit einem KI-Scan-Stift, der Lösungen ausspuckt und einem Textmarker ähnelt. An den Schulen läuft gerade ein KI-Katz-und-Maus-Spiel.
Google stellt auf der ISTE 2025 neue KI-Werkzeuge für den Bildungsbereich vor. Im Fokus stehen Gemini for Education und Gemini in Classroom: Beide bieten kostenlosen Zugang zu einem speziell für Lernzwecke optimierten Gemini 2.5 Pro basierend auf LearnLM. Lehrkräfte können mit über 30 KI-Werkzeugen Inhalte erstellen, Audiolektionen generieren oder Präsentationen gestalten.
- Der Wiarda Blog: „KI verändert schon jetzt, wie wir denken”
Ein Experiment mit jungen Forschern an der Universität Mannheim zeigt, wie tiefgreifend ChatGPT & Co das wissenschaftliche Schreiben verändern – und dass das noch längst nicht alles ist.
- Piotr Heller (FAS): Bloß nicht „Danke“ sagen
Wie sehr schadet die KI-Revolution dem Klima? Zwei neue Analysen geben Aufschluss. Eine zeigt: Es kommt darauf an, was man die Maschinen fragt
Does ChatGPT harm critical thinking abilities? A new study from researchers at MIT’s Media Lab has returned some concerning results.
Eine Untersuchung des MIT legt nahe, dass der Einsatz von KI-Assistenten wie ChatGPT beim Verfassen von Texten zu einer “kognitiven Schuld” führen kann – einem Zustand, bei dem ausgelagerte Denkarbeit die eigene Lernfähigkeit und kritische Auseinandersetzung beeinträchtigt. Was bedeutet das für die Praxis?
- Ulf Schönert (ZEIT): “Schreibe wie ein 15-Jähriger!”
Hat das ein Schüler verfasst oder die KI? Lehrer können das heute kaum noch unterscheiden. Klassische Prüfungsformate funktionieren nicht mehr. Was nun?
- DKJS: Einsatz von Anwendungen „Künstlicher Intelligenz“ für die Leistungsbewertung an Schulen (Memorandum)
Für das zunehmend populäre Feld von Leistungsbewertungen mit generativer künstlicher Intelligenz haben Manja Hauschild, Peter Hense, Tea Mustać und David Wagner erstmalig ausformuliert was geht und was nicht. Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung hält das Papier für zentral, damit Schulaufsichten und Entscheider:innen im Bildungswesen neu auf diese aufkommende Technologie blicken und ihre Aufgaben bestmöglich gestalten und ausüben können.
- Hauke Pölert: KI-Detektoren in Schule und Unterricht? Nein Danke!
Warum Schulen nicht in KI-Detektoren investieren sollten, welche Illusionen diesem (naheliegenden) Wunsch auf allen Seiten zugrunde liegen und welche Sorgen mir dieses Thema bereitet, das konnte ich in aller Kürze im SWR3-Interview erläutern. Aufbauend darauf lohnen sich der Blick in aktuellere Studien und einige Gedanken, die im Interview zu kurz kamen: 2+1 Illusionen, die zur Detektoren-Problematik in Schule und Unterricht führen.
- Armin Hanisch: Prompt Engineering ist tot
Prompt Engineering, also die Aufgabe, die perfekten Eingaben für große Sprachmodelle zu erstellen, sollte einer der angesagtesten Jobs in der künstlichen Intelligenz werden. 2023 war das der neueste heiße Scheiss auf dem Jobmarkt und jetzt? Out. Wird nicht mehr benötigt. Was ist passiert? Ganz einfach: Heute ist diese Rolle dank der rasanten Entwicklung der KI und der Reife der Unternehmen im Umgang mit dieser Technologie praktisch überholt.
- Michael Gisiger: Macht KI Schülerinnen und Schüler wirklich dümmer?
Die Frage, ob KI Schülerinnen und Schüler dümmer macht, wirkt auf den ersten Blick reisserisch. Und doch ist sie berechtigt – zumindest, wenn man sich ernsthaft mit den Veränderungen auseinandersetzt, die KI-gestützte Tools wie ChatGPT im schulischen Alltag auslösen. In einem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung geht Lisa Becker diesem Thema differenziert nach. Sie beobachtet eine grosse Bandbreite im Umgang mit KI an Schulen: Von Lehrpersonen, die KI gezielt einsetzen, um Lernprozesse zu fördern, bis hin zu jenen, die deren Existenz weitgehend ignorieren.
Der Bezug zum FAZ Artikel ggfs. via dieses Links
- Stifterverband: Die große KI-Chance Deutschlands
Künstliche Intelligenz (KI) ist ein Mega-Booster für naturwissenschaftliche Forschung. Die Fortschritte werden immens sein, sagt der KI-Pionier Richard Socher, der zu Gast beim Stifterverband war. Mit Blick auf Deutschland macht er Mut: die hiesige Wissenschaft habe beste Voraussetzungen, mit KI weltweit führend zu werden. Dazu bedürfe es aber eines grundlegenden Wandels.
- mmb-institut: Lernen wird intelligenter – Dialogische und KI-unterstützte Lernformen immer wichtiger
Ergebnisse der 19. Trendstudie mmb Learning Delphi. In diesem mmb-Trendmonitor präsentiert das mmb Institut die Ergebnisse der Trendstudie mmb Learning Delphi aus dem Winter 2024/2025. Die jährliche Befragung von E-LearningExpertinnen und -Experten zum digitalen Lernen fand mittlerweile zum 19. Mal statt.
Bei so viel Zugriff auf Expertise: Warum wird nicht einmal nach den Begleiterscheinungen und Möglichkeiten, ihnen zu begegnen, gefragt. Z. B.: – Auswirkungen auf (Lern)Motivation, – Auswirkungen auf Urteilsfähigkeit und Outputs, – Auswirkungen auf Kreativität u. v. m.
- HFD: Future Skills to go: Wie können Studierende auf zukünftige Arbeitsanforderungen vorbereitet werden?
Im Rahmen von Curriculumprozessen sind Future Skills derzeit in aller Munde. Aber was machen Future Skills aus? Was unterscheidet sie von bisherigen Kompetenzen und welche Notwendigkeit gibt es seitens des Arbeitsmarkts, mit einem veränderten Blick auf das Thema zu schauen? In dieser Auskopplung aus Magazin #5 von „strategie digital“ durchleuchten Nina Horstmann und Larissa Klemme die Begrifflichkeit der Future Skills und ordnen sie in den Kontext der Hochschulbildung sowie aus Arbeitsmarktperspektive ein.
Mit der explorativen Studie „KI in Studium und Lehre – Use-Cases und Gelingensbedingungen“ legt das HIS-Institut für Hochschulentwicklung e. V. (HIS-HE) im Auftrag des Hochschulforums Digitalisierung eine systematische Analyse von Use-Cases von generativen KI-Tools an deutschsprachigen Hochschulen vor. Die Untersuchung dokumentiert vielfältige Anwendungsmöglichkeiten und zeigt, unter welchen Bedingungen der Einsatz generativer KI erfolgreich gelingt. Grundlage der Studie sind 77 eingereichte Praxisbeispiele aus verschiedenen Hochschultypen und Fächergruppen, von denen neun Cases vertieft analysiert wurden und in der Form einzelner Steckbriefe näher vorgestellt werden. Die Ergebnisse machen deutlich: Der KI-Einsatz an Hochschulen bedient ein breites Anwendungsspektrum und eröffnet neue Spielräume für Lehre, Lernen, Support und Beratung.
- Beat Döbeli Honegger: Generative Machine-Learning-Systeme – Die nächste Herausforderung des digitalen Leitmedienwechsels
Die Veröffentlichung des ChatBots ChatGPT durch die Firma OpenAI Ende November 2022 löste einerseits einen großen medialen Hype und weitreichende gesellschaftliche Diskussionen aus und veränderte andererseits rasch Arbeitsweisen in verschiedensten Bereichen unserer Gesellschaft. Auch im Bildungsbereich haben generative Machine-Learning-Systeme wie ChatGPT rasch Verbreitung gefunden und sowohl Hoffnungen als auch Ängste ausgelöst. Der vorliegende Artikel ordnet diese Entwicklung in einem größeren Kontext ein und diskutiert Potenziale und Herausforderungen von generativen Machine-Learning-Systemen (GMLS) für den Bildungsbereich.
- Angelika Thielsch, David Lohner: KI im Hochschulwesen: Vielseitige Diskussionen und zukünftige Perspektiven
Rückblick auf die Veranstaltung „KI im Fächerspektrum: Kompetenzen, Methoden, Transferpotentiale“ des HND-BW. Die dghd war in der Podiumsdiskussion durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten.
Texte, Audios, Videos. Gedichte. Eigene Songs. Ein Referat über den Fuchs oder über die Facetten der Freiheit in Wolfgang Herrndorfs “Tschick”. Die Mathe-Hausaufgabe. All das erledigt KI binnen weniger Sekunden und verändert so das Lernen und die Schule.
Wie verändert Künstliche Intelligenz die Hochschulbildung? Und: Wie unterscheidet sich in dieser Hinsicht unser Nachbarland Österreich von Deutschland? Gerhard Brandhofer, Ortrun Gröblinger und Anna Füßl stellen in diesem Beitrag die Studie „Von KI lernen, mit KI lehren. Die Zukunft der Hochschulbildung“ vor, die einen umfassenden Einblick in die Chancen und Herausforderungen des KI-Einsatzes an österreichischen Hochschulen bietet. Von der Förderung digitaler Kompetenzen über innovative Prüfungsformate bis hin zu ethischen Leitlinien – die Ergebnisse zeigen, wie KI Lehr- und Lernprozesse transformieren kann. Gleichzeitig beleuchtet die Studie notwendige Ressourcen, rechtliche Fragestellungen und die Bedeutung eines hochschulübergreifenden Austauschs.
In diesem Reisebericht fassen wir unsere wichtigsten Eindrücke, eine Linksammlung und eine Auswahl an Reflexionsfragen aus unserer Delegationsreise an die TU Graz im April 2024 zusammen. Lesen Sie weiter, um zu erfahren:
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- was wir von unseren Gastgebenden an der TU Graz über E-Learning Technologien, Digitale Strategie und Unterstützungsstrukturen gelernt haben
- wie kollegiales Vernetzen die Transformationsprozesse im Hochschulkontext stärken kann
- welche Rolle Future Skills bei unseren Gastgebern auf mehreren Hochschulebenen spielen
- tagesschau24: Pilotprojekt in London: Schulunterrricht mit KI statt mit Lehrern
- Informationen zur Schule von Jan Hartwig, Lehrer in BW: Thread auf BlueSky
- Sandra Niedermeier: Lernen geht mit und ohne KI – aber nicht ohne Lernstrategien!
Das Lernen hat sich durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) an sich nicht gewandelt, es sind nur Tools dazugekommen. Die Fragen zu KI in der Lehre sind also alte Frage . Was bleibt denn beispielsweise konstant? Naja, ohne sinnvolle Lernstrategien bleibt nachhaltiger Lernerfolg schwer erreichbar. Oldie but Goldie also.
Künstliche Intelligenz in der Schule kann dazu beitragen, die Bildungsmisere zu bewältigen. Entscheidend ist, dass sie richtig eingesetzt wird.
- netzpolitik.org: KI-Magie gegen die Bildungskrise
Deutschlandweit mangelt es an Lehrkräften. Statt aber für mehr Personal zu sorgen, setzen viele Landeschulbehörden auf sogenannte Künstliche Intelligenz. Wie hohl die Versprechen der Anbieter solcher Lösungen sind, demonstrierten Rainer Mühlhoff und Marte Hennigsen beim diesjährigen Chaos Communication Congress.
- Monika Regelin (SWR): KI und Unterricht: Wie eine Schule in Heidelberg Lernen neu denkt
Eine Schule in Heidelberg hat ein neues digitales Unterrichtszentrum eingerichtet. Dazu gehören unter anderem Tablets und eine sichere Lizenz für eine Künstliche Intelligenz (KI).
- didacta digital (2/24): Was kann KI? (S. 22)
Was bringen KI-Tools für die Schule und wie sollte man sie einsetzen? didacta Digital hat mit zwei Wissenschaftlerinnen gesprochen, die einen Leitfaden dazu verfasst haben.
- LMU: Was KI wirklich kann
Wohin entwickelt sich Künstliche Intelligenz? LMU-Forschende über Einsatz und Grenzen der Technologie in Medizin, Wirtschaft und Gesellschaft
- Uta Hauck-Thum: Generative KI bereits in der Grundschule?
Ein kleiner Passus im Rahmen der Handlungsempfehlung zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz der Kultusministerkonferenz (2024) sorgt derzeit für hitzige Debatten über die Relevanz des Einsatzes generativer KI in der Grundschule.
Ein KI-Tool kann Schülerinnen und Schülern helfen, ihre Texte zu verbessern. 35 Schulen im Land testen Fiete derzeit. Sachsen-Anhalt war das erste Bundesland, das einen solchen Test gestartet hat. Die Nutzungszahlen sind bislang überschaubar. Aber Lehrer und Schüler finden das Feedback-Tool gut. Der Test soll nun ausgeweitet werden, um zu entscheiden, ob Fiete an allen Schulen im Land eingesetzt wird.
- Florian Nuxoll (via ZEIT-Online): Die Position: KI darf das Lernen nicht ersetzen!
#Grundschule #Diklusion #uni@schule
- Joscha Falck/Kristin van der Meer: Künstliche Intelligenz in der Grundschule
In meinem neuen Blogbeitrag berichtet die Lehrerin Kristin van der Meer, wie sie LLM-Chatbots als Lernpartner im Unterricht der GS einsetzt. Im Fokus stehen lernförderliche Aufgaben, Lernstrategien und die kritische Reflexion von KI.
Künstliche Intelligenz (KI) wird an deutschen Grundschulen noch mit großer Zurückhaltung betrachtet. Die Fragen sind verständlich: Ist die Grundschule nicht zu früh für solche Technologie? Werden unsere Kinder überfordert? Die aktuelle Handlungsempfehlung der Kultusministerkonferenz “Lehren und Lernen in der digitalen Welt” (KMK, 2023) hat eine neue Dynamik in diese Diskussion gebracht. Doch die Realität zeigt: Wir können und sollten die Integration von KI nicht aufschieben.
Lea Schulz
Die fortschreitende Digitalisierung eröffnet Schulen vielfältige Möglichkeiten, Unterricht inklusiver und individueller zu gestalten. Der Begriff „Diklusion“ beschreibt die Verbindung von digitalen Medien und Inklusion, mit dem Ziel, die unterschiedlichen Lernbedürfnisse und Voraussetzungen aller Schüler:innen stärker zu berücksichtigen. Digitale Medien bieten hierbei die Chance, Lernprozesse zu personalisieren und Barrieren abzubauen, sodass Bildung für alle zugänglicher wird.
Ein zentraler Aspekt der Diklusion ist die Förderung von Chancengleichheit. Digitale Tools ermöglichen es, Lerninhalte flexibel und auf verschiedene Niveaus angepasst bereitzustellen, individuelles Feedback zu geben und unterschiedliche Ausdrucks- sowie Kommunikationsmöglichkeiten zu schaffen. Gleichzeitig unterstützen sie das selbstregulierte Lernen und fördern durch kollaborative Ansätze die sozialen und emotionalen Kompetenzen der Schüler:innen.
Die Verbindung von Digitalisierung und Inklusion bietet somit das Potenzial, Bildungsprozesse nachhaltiger und gerechter zu gestalten, indem sie den individuellen Lernbedürfnissen in einer zunehmend diverseren Schülerschaft gerecht wird.
In unserem Projekt haben Studierende der Europa-Universität Flensburg verschiedene Stationsaufgaben zum Thema Künstliche Intelligenz entwickelt. An zwei Tagen konnten Grundschulkinder diese Stationen durchlaufen und spielerisch KI kennenlernen – sie wechselten dabei von einer Studierendengruppe zur nächsten und entdeckten das Thema aus verschiedenen Perspektiven. Die Grundschüler:innen wurden in Gruppen von drei oder vier Kindern eingeteilt, wobei jede Gruppe ein Tablet erhielt. Auf den Tablets wurden die Ergebnisse der Stationsaufgaben festgehalten.
Die Stationsarbeit wurde von den Studierenden in einer inklusiven Lernumgebung entwickelt, die auf vielfältige Bedürfnisse abgestimmt ist. Jede Station ist so konzipiert, dass sie in etwa 30 Minuten bearbeitet werden kann.
Fortbildungsideen
Webinare
- TU Graz: prompting.schule
Die Lernplattform bietet interaktive Online-Kurse für den effektiven Umgang mit generativer KI. Das Angebot steht allen offen und ist kostenlos.
- Stifterverband: Pressemitteilung zu KI-Grundlagenkursen
Neue KI-Grundlagenkurse von IBM SkillsBuild sind jetzt kostenlos auf dem KI-Campus des Stifterverbandes verfügbar. Mit einer Lerndauer von je nur zwei Stunden liefern die Onlinekurse einen kompakten Einstieg in die Künstliche Intelligenz.
- LMZ: Herzlich willkommen im Selbstlernkurs Künstliche Intelligenz (KI) – Verstehen, nutzen, hinterfragen!
In diesem Kurs erfährst du, was Künstliche Intelligenz ist, wie sie funktioniert und wo du ihr im Alltag begegnen kannst. Du lernst die Grundlagen von KI kennen, wie KI-Systeme lernen und welche Regeln und Grenzen für den Umgang mit KI wichtig sind. Außerdem erfährst du, wie du KI sinnvoll nutzen kannst – zum Beispiel beim Lernen – und welche Chancen und Herausforderungen KI für deine Zukunft mit sich bringt.
- Deutsches Schulportal: KI-Kompetenzen für Lehrende und Lernende
Aufzeichnung des digitalen Impulses “KI-Kompetenzen für Lehrende und Lernende” am 10.04.2025 auf dem Campus des Deutschen Schulportals mit Susanne Alles, Manuel Flick, Joscha Falck und Regina Schulz, moderiert von Jöran Muuß-Merholz. Welche Fähigkeiten brauchen Schülerinnen und Schüler, um mit KI souverän umzugehen? Was müssen Lehrkräfte selbst erlernen, bevor sie diese Kompetenzen bei Lernenden aufbauen? Notwendig sind neuartige und vielschichtige KI-Kompetenzen! Dazu haben Susanne Alles, Joscha Falck, Manuel Flick und Regina Schulz ein KI-Kompetenzmodell aus der Praxis für die Praxis entwickelt, das in der Veranstaltung vorgestellt und diskutiert wird.
- Weltklick.de: Unser Angebot
Sie sind Lehrkraft und möchten besser verstehen, wie Sie mit Ihren Schüler*innen über das Thema Künstliche Intelligenz (KI) sprechen können? Sie möchten Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, medienkompetent und verantwortungsbewusst mit KI umzugehen? In unseren kostenfreien Fortbildungen und Webinaren für Lehrkräfte aus Sek I und II vermitteln wir genau das passende Wissen und unterstützen mit zahlreichen Materialien für den Unterricht.
Dieser MOOC beschäftigt sich, wie der Titel bereits voraussagt, mit dem Einsatz von digitalen Medien sowohl beim Lehren als auch beim Lernen. Es geht dabei vorrangig um eine erste Einführung in den großen Themenkomplex und soll helfen, entsprechende Medienkompetenzen für den eigenen Unterricht zu erwerben.
Dabei werden neben Definitionen und Erklärungen auch Praxisbeispiele gezeigt sowie Tipps und Tricks für den Unterrichtsalltag gegeben, sodass im Anschluss ein erster eigener Einsatz möglich sein soll.
Die Inhalte richten sich vorerst speziell an Studierende des Lehramts aller Unterrichtsfächer, aber natürlich auch an im Beruf stehende Lehrer:innen sowie an alle interessierten Personen, die mehr über die Einsatzmöglichkeiten digitaler Medien erfahren wollen.
- veritas – Lernen verbindet uns (Österreich)
- KI-gestützte Didaktik: Impulse für innovatives Lehren (Alicia Bankhofer)
- KI-Kompetenz für Lehrkräfte: Ethik, Tools & Schulentwicklung (Bernhard Gmeiner)
- Schulbank-Upgrade: Wie KI den Unterricht neu definiert (Phil Stangl)
Selbstlernkurse/Handreichung
- bpb: Quelle: Künstliche Intelligenz? (#OpenAccess)
Um eine Aussage zu belegen oder ein Argument stark zu machen, bedarf es verlässlicher Quellen. Das gilt für den Schulaufsatz ebenso wie für die wissenschaftliche Hausarbeit und auch im Journalismus ist Quellenarbeit von großer Bedeutung. Doch die Frage, welchen Quellen man trauen kann, stellt sich mit der breiten Verfügbarkeit von Tools, die auf Künstlicher Intelligenz (KI) basieren, neu. KI-Chatbots wie ChatGPT generieren passgenau zugeschnittene Wissensbestände und können so die eigene Recherche unterstützen. Problematisch wird ihre Verwendung dann, wenn die Nutzung nicht transparent gemacht wird oder Antworten unhinterfragt übernommen werden. Darüber hinaus kann KI zur bewussten Desinformation eingesetzt werden und den für eine Demokratie essenziellen offenen Meinungsaustausch mit irreführenden Bildern oder Videos manipulieren („Deepfakes“).
- Uni Augsburg: Künstliche Intelligenz in der Schule
Forschende der Universitäten Augsburg und Potsdam haben eine Handreichung zu „KI in der Schule“ für das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend verfasst.
- BMBF: Künstliche Intelligenz in der Schule – Eine Handreichung zum Stand in Wissenschaft und Praxis
Die vorliegende Forschungssynthese „Künstliche Intelligenz (KI) in der Schule“ will mit Blick auf die schulische Praxis alle Akteurinnen und Akteure dabei unterstützen, den Herausforderungen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz aktiv zu begegnen. Sie bietet einen umfassenden Überblick über zentrale Aspekte in verschiedenen Handlungsfeldern und den aktuellen Stand der Forschung. Gängige Befürchtungen und Vorurteile (negative wie positive) gegenüber KI werden – so weit wie es in diesem dynamischen Feld möglich ist – einem Faktencheck unterzogen. Die Synthese leistet damit auch einen Beitrag, verbreiteten „Mythen“, Ängsten sowie überzogenen Erwartungen entgegenzuwirken.
Ausgangspost war: Neue, kostenfreie KI-Fortbildungen des NLQ sind da! Erweitern Sie jetzt Ihre Kompetenzen.
✅ Modular & flexibel
✅ Praxisorientiert für Schule & Verwaltung
✅ 100 % OER
Zur Anmeldung und zu den ersten Selbstlernkursen: Niedersächsisches LernCenter
- KI.Labor: Herzlich willkommen im KI-Labor!
Diese Webseite ermöglicht eine praktische Einführung in das Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI). Im Inhalt knüpft diese Seite an den Massive Open Online Course Elements of AI an, aber alle Übungen können auch ohne Kenntnis des MOOC bearbeitet werden.
Das Lernangebot vermittelt niederschwellig die Grundlagen Künstlicher Intelligenz. Im Zentrum steht dabei neben dem Erlernen der Begriffe und Verfahren vor allem ein grundlegendes Verständnis darüber, was Künstliche Intelligenz ist, welchen Stand die aktuellen Verfahren derzeit haben und wie KI-Technologien jenseits der medialen Topoi einzuordnen sind.
Die Teilnahme ist ohne Vorkenntnisse möglich. Die Lerneinheiten sind niederschwellig gestaltet, um einer breiten Zielgruppe eine Teilnahme zu ermöglichen. Anhand von kurzen Videos mit Beispielen und Visualisierungen werden die behandelten Inhalte vermittelt. Das Lernangebot ist in 14 Wochen unterteilt und kann in einem selbstgewählten Tempo absolviert werden. Wir empfehlen eine wöchentliche Bearbeitung im Umfang von ca. 3 Stunden pro Woche, ergänzt durch ein Selbststudium
- KI-Campus: Einführung in die KI
Das Lernangebot „Einführung in die KI“ des appliedAI Institute for Europe zielt darauf ab, einer breiten Zielgruppe die wesentlichen technischen Aspekte und Funktionsweisen von KI nahe zu bringen. Anhand von Videos, Texten und praktischen Übungen wird ein allgemeines Verständnis von KI geschaffen, durch das die Teilnehmer:innen lernen, KI in ihrem privaten und beruflichen Leben einzuschätzen und sinnvoll anzuwenden. Durch den neu hinzugefügten Exkurs in die Generative KI, bekommen Teilnehmer:innen zudem die Möglichkeit sich mit diesem hoch-relevanten Teilbereich intensiver auseinanderzusetzen.
- clearinghouseacademy: Einsatz von KI, ChatGPT & Co in der Schule (man benötigt einen kostenfreien Account, also ggfs. vorher registrieren)
In diesem Kurs gibt es einen kurzen Ein- und Überblick zum Einsatz von KI, ChatGPT & Co in der Schule. Dabei fokussieren wir vor allem auf textbasierte Tools wie ChatGPT oder Bard und wollen sie ganz herzlich zum Ausprobieren einladen.
Wir haben erste Ideen für Sie vorbereitet zur Umsetzung solcher Tools, zum Einsatz für die eigene Unterrichtsgestaltung oder auch zur Weitergabe an KollegInnen oder SchülerInnen.
Blogbeiträge
- KMZ Esslingen: Programmieren ohne Programmierkenntnisse? – Wie KI‑Modelle den Weg vom Gedanken zur Anwendung verkürzen
„Heute muss niemand mehr programmieren lernen. Die Programmiersprache ist menschlich.“ – Mit diesem Satz sorgte Jensen Huang, CEO von NVIDIA, auf dem World Governments Summit 2024 für Aufsehen. Die Aussage befeuert die ohnehin hitzige Debatte: Brauchen wir in einer Welt leistungsfähiger Large Language Models (LLMs) tatsächlich noch traditionelles Coding?
Im Bildungskontext ist die Frage besonders brisant. Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler experimentieren bereits mit ChatGPT & Co., um Ideen, Texte oder gar kleinen Programmcode zu generieren. Doch wo liegen die Grenzen? Und welche Kompetenzen sind erforderlich, um KI als Werkzeug – nicht als Wunderwaffe – einzusetzen?
- Alessandros’s Substack: KI-gestützte Korrektur in der Praxis (Englischkurs Jahrgang 11)
Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur effizienten Klausurbewertung
- Joscha Falck: Expansives und defensives Lernen in Zeiten von KI
Überlegungen zur Vermeidung von Oberflächlichkeit im Unterricht
- Landesbeauftragte für Rheinland-Pfalz: Angebot für Lehrkräfte: Unterrichtsmaterialien zu Künstlicher Intelligenz und Datenschutz
Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz hat Informationen für Lehrerinnen und Lehrer zu Künstlicher Intelligenz veröffentlicht. Die Materialien und Methoden sollen Lehrkräfte bei der Behandlung des Themas KI im Unterricht unterstützen sowie auch allen anderen Interessierten Zusammenhänge verständlich erläutern. Die Arbeitsblätter und Anregungen für den Unterricht heben besonders die Datenschutzperspektive hervor. Sie sind kostenfrei im Internet unter youngdata.de abrufbar.
- klicksafe: Deep Fake – Deep Impact
Ziel des Lehrmaterials ist es, pädagogische Fachkräfte und ihre Schüler*innen grundlegend über Deepfake-Technologien zu informieren. Im Material wird erklärt, was Deepfakes sind, wie Deepfakes sinnvoll genutzt werden können, aber auch welche Gefahren von ihnen ausgehen. Zudem erhalten pädagogische Fachkräfte drei Projektideen für den Unterricht. In diesen Projekten setzen die Schüler*innen sich kritisch und kreativ mit dem Thema Deepfakes auseinander trainieren ihre Informationskompetenzen.
- LMZ Baden Württemberg: Unsere Welt mit KI und Deepfakes – Workshop-Materialien für den Unterricht
Die Materialien lassen sich entweder in einem rund vierstündigen Workshop oder im Rahmen einer sechsstündigen Unterrichtsreihe umsetzen. Dank vielfältiger Differenzierungsmöglichkeiten können sie an unterschiedlichste Lerngruppen und Lernsettings angepasst werden.
Im Rahmen einer Projektwoche an der Teckschule in Dettingen haben wir Kinder der 2. – 4. Klassen innerhalb einer Doppelstunde eine eigene Künstliche Intelligenz (KI) trainieren lassen – ganz ohne Programmierkenntnisse. Möglich wurde das durch den Einsatz der kostenlosen Webanwendung Teachable Machine.
- Maik Riecken: Sollte ich als Lehrkraft den KI-Einsatz z.B. bei Feedback oder Unterrichtsplanung transparent machen?
Es kristallisiert sich bei mir in Beratungsprozessen zunehmend ein Ungleichgewicht bei der KI-Nutzung (KI hier als Synonym für Sprachmodelle) von Lehrkräften und Schüler:innen heraus. Weil Schüler:innen KI nutzen, gibt es ein großes Bedürfnis nach technischen Lösungen, wie man das herausfinden kann, denn das wäre ja Betrug, weil man die Leistung eines technischen Systems als die eigene ausgibt. Wenn Lehrkräfte hingegen KI-Systeme zum Erstellen von Feedback oder Unterrichtsvorbereitungen nutzen, dann ist das eine selbstverständliche Nutzung eines Werkzeugs zur Entlastung im zunehmend belastenderen Beruf. Weil es eben nur ein Werkzeug wie z.B. die automatische Rechtschreibkorrektur oder ein Wörterbuch ist, muss das nicht transparent gemacht werden.
Ausgangspunkt seines Blogbeitrags war übrigens dieser Thread @🦣von Matthias Steinbrink
- Christoph Koböke (via deutsches schulportal): Bewertungskompetenz mit KI schulen
Wie treffen Schülerinnen und Schüler fundierte Entscheidungen in gesellschaftlich relevanten Fragen? Die Kompetenz, Argumente zu entwickeln, abzuwägen und ein begründetes Urteil zu fällen, gehört zu den anspruchsvolleren Bildungszielen – besonders im MINT-Unterricht. KI kann hier gezielt unterstützen: Physiklehrer Christoph Koböke zeigt in seinem Unterricht, wie das gelingen kann. In unserer Serie „KI-Tipp“ kommen Lehrkräfte zu Wort, die positive Erfahrungen mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) im Unterricht oder bei der Unterrichtsvorbereitung gemacht haben.
- Ist dieses Bild echt? Stimmt jenes Video wirklich? Seit dem Durchbruch von Künstlicher Intelligenz sind viele Menschen verunsichert, was sie glauben können. Diese Tipps helfen Ihnen dabei, KI-Inhalte besser erkennen zu können. Ein #Faktenfuchs.
- Manuel Flick
Ich bin Lehrkraft im berufsbildenden Bereich und widme mich als Fortbildner, Referent und Blogger schwerpunktmäßig der Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) im Schul- und Unterrichtskontext. Der Guide wird dich dabei unterstützen, ChatGPT in deinen Schul- und Unterrichtsalltag zu integrieren und einen guten Umgang mit KI im Unterricht zu finden.
Künstliche Intelligenz verändert die Art, wie Schülerinnen und Schüler lernen und arbeiten, rasant. Das stellt die Schulen vor eine zentrale Frage: Wie können Leistungen fair und zukunftsorientiert bewertet werden, wenn Hausarbeiten, Referate und selbst Abschlussarbeiten mit wenigen Klicks von einer KI erstellt werden können?
Die Lehrer und Autoren Joscha Falck und Manuel Flick setzen sich intensiv mit dieser Frage auseinander. Anstatt KI als Bedrohung für traditionelle Leistungsnachweise zu sehen, begreifen sie die Technologie als Chance für eine längst überfällige Weiterentwicklung der Prüfungskultur. Anlass für dieses Interview ist ihr jüngst veröffentlichter Leitfaden “Prüfen & Bewerten”, welcher zeitgleich auf Joschas und Manuels Blog erschienen ist. Der Leitfaden gibt Lehrkräften und Kollegien einen kompakten Überblick und mutmachende Impulse für die Praxis.
(Das Framework) ist durch persönliche Erfahrungen, systematisches Erproben und ständiges Weiterentwickeln entstanden.Es hat mir nicht nur selbst bei der KI-Integration im Schulalltag geholfen, sondern hat sich auch als Orientierung für zahlreiche Lehrkräfte und als hilfreiche Struktur in meinen Fortbildungen bewährt. Nachfolgend stelle ich euch das AKTIV-Framework im Detail vor. Zudem erhaltet ihr für jeden Schritt einen konkreten Einstiegspunkt, um euch dem Thema AKTIV zu nähern.
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- „Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll“ – Lernpläne mit KI erstellen
- Wie lassen sich individuelle Lernpläne effizient mit KI erstellen? Der Wirtschafts- und Englischlehrer Manuel Flick berichtet, wie er seine Klasse mithilfe von KI zur eigenständigen Prüfungsvorbereitung motivierte. In unserer Serie „KI-Tipp“ kommen Lehrkräfte zu Wort, die positive Erfahrungen mit dem Einsatz künstlicher Intelligenz im Unterricht oder bei der Unterrichtsvorbereitung gemacht haben.
- Prompting für Lehrkräfte: 5 Tipps für effektiven KI-Einsatz
mit Tipps zur Verwendung von #Reasoning-Modellen. Darüber hinaus stellt er einen Leitfaden zum Download zur Verfügung.
- Inez De Florio-Hansen: KI-Bildgeneratoren für den Unterricht
KI-Bildgeneratoren sind im Unterricht bislang nicht sehr verbreitet – ganz im Gegensatz zu KI- Sprachmodellen wie ChatGPT. Das ist bedauerlich, sagt ein Bild doch bekanntlich mehr als tausend Worte.
- Joscha Falck/Kristin van der Meer: Künstliche Intelligenz in der Grundschule
In meinem neuen Blogbeitrag berichtet die Lehrerin Kristin van der Meer, wie sie LLM-Chatbots als Lernpartner im Unterricht der GS einsetzt.
Im Fokus stehen lernförderliche Aufgaben, Lernstrategien und die kritische Reflexion von KI.
- Hauke Pölert: Lernen und KI – vom Hype zur (kritischen) Didaktik – Poster & Material für Reflexion und Austausch mit 5 Dimensionen
Messen wie die didacta 2025 sind immer auch ein Spiegelbild aktueller Entwicklungen: Der KI-Hype läuft ungebremst. Wie Schulgemeinschaften und Lehrpersonen genauso wie Schülerinnen und Schüler zur Reflexion mit Blick auf “Lernen und KI” angeregt werden können, möchte ich hier mit einigen Materialien zeigen, die ich in Fortbildungen einsetze. Die 5 Dimensionen von Joscha Falck habe ich als Poster / Canva-Vorlage für unterschiedliche Zwecke angepasst und möchte damit ermutigen, den Schritt vom Hype um Tools zur Reflexion und Konzeptentwicklung zu gehen.
Ich mag Koordinatensysteme. Sie helfen mir oft dabei, ein Thema besser zu verstehen und für mich sinnvoller einordnen zu können. Vor dem Hintergrund meiner Beschäftigung mit KI und der Herausforderung von Kreativität bin ich nun zu einem Koordinatensystem gelangt, das auf der einen Achse die zeitliche Nutzung (asynchron/synchron) und auf der anderen Achse die Lernherausforderung (Kreation/Reproduktion) betrachtet.
Künstliche Intelligenz (KI) wird an deutschen Grundschulen noch mit großer Zurückhaltung betrachtet. Die Fragen sind verständlich: Ist die Grundschule nicht zu früh für solche Technologie? Werden unsere Kinder überfordert? Die aktuelle Handlungsempfehlung der Kultusministerkonferenz “Lehren und Lernen in der digitalen Welt” (KMK, 2023) hat eine neue Dynamik in diese Diskussion gebracht. Doch die Realität zeigt: Wir können und sollten die Integration von KI nicht aufschieben.
- DJKS: KI in der Schule
Für Bildungssysteme markierte die Vorstellung von ChatGPT im November 2022 eine echte Zeitenwende. Welche Änderungen müssen Schulen durch die rasend schnelle Verbreitung von generativer künstlicher Intelligenz bewältigen? Wobei kann KI beim Lehren und Lernen unterstützen und was müssen wir tun, damit dabei nicht noch mehr Bildungsungerechtigkeit produziert wird?
Mit diesem Themenjournal möchten wir Ihnen einen Einblick geben, wo wir in Deutschland mit KI in der schulischen Bildung momentan stehen. Erfahren Sie, was ein KI-Pilotversuch mit 70 Schulen herausgefunden hat, lernen Sie aktuelle Programme kennen, die erproben, wie sinnvoller KI-Einsatz im Bildungsbereich gelingen kann, hören Sie Expertenstimmen und nutzen Sie unsere Materialtipps. Interessant nicht nur für Fachkräfte, versprochen!
- Manuel Flick, Philipp Sölken & Niels Winkelmann: KI und Facharbeiten – ein Leitfaden für den Unterricht
Generative KI-Tools wie ChatGPT verändern gegenwärtig das wissenschaftliche Arbeiten und Schreiben grundlegend. In schulischen Facharbeiten führt dies zu neuen Fragen und Herausforderungen hinsichtlich der Eigenleistung, der Bewertungskriterien und der Transparenz beim Einsatz von KI. Im vorliegenden Beitrag wird ein Leitfaden vorgestellt, der für die Praxis in Schule und Unterricht konzipiert ist und den gesamten Erstellungsprozess einer Facharbeit berücksichtigt. Mithilfe exemplarischer Empfehlungen, die von der Themenfindung über Literaturrecherche und Textproduktion bis hin zur schriftlichen Reflexion reichen, soll der verantwortungsvolle und reflektierte Einsatz von KI im Rahmen von Facharbeiten ermöglicht werden. Der zentrale Ansatz besteht darin, statt einer akribischen Dokumentation des KI-Einsatzes eine ausführliche Reflexion in den Mittelpunkt zu stellen, um kritisches Denken zu fördern und wissenschaftliches Arbeiten mit KI zu stärken.
Update:
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- Prüfen und Bewerten
- Mit dem Einzug Künstlicher Intelligenz in Schule und Unterricht sind bewährte Aufgaben- und Prüfungsformate deutlich unter Druck geraten. Zunehmend rückt dabei die Frage ins Zentrum, wie Leistungen auch unter den veränderten Bedingungen zukünftig noch zuverlässig abgeprüft und bewertet werden können.
Auf dieser Pinnwand findest Du alle wichtigen Informationen, die Du auf dem Weg zur Facharbeit brauchst. Du kannst die Pinnwand in der Vorbereitung der Reihe nach durcharbeiten, aber auch während Deiner Arbeit gezielt die passenden Punkte ansteuern.
- Christian Spannagel: ChatGPT und die Zukunft des Lernens: Evolution statt Revolution
Neue Werkzeuge, die uns kognitiv unterstützen, hielten bereits in der Vergangenheit selbstverständlich Einzug in Bildung und Alltag. Prof. Christian Spannagel (PH Heidelberg) plädiert daher in seinem Blogbeitrag für einen unaufgeregten Umgang mit dem Textgenerator ChatGPT. Verweisend auf theoretische Ansätze zu „Computational Offloading“-Phänomenen sieht Spannagel einen besonderen Diskussions- und Reflexionsbedarf in Bezug auf die Frage, ob und wie kognitive Tools in Lernprozesse integriert werden sollten. Für die praktische Umsetzung stellt er drei Ansätze vor.
Die Integration von Chatbots in die Bildung ist ein wachsender Trend, der neue Möglichkeiten für individualisiertes Lernen und die Unterstützung von Lehrkräften bietet. Doch wie effektiv sind Chatbots wirklich, um unterschiedliche Lernerfolge zu fördern und Wissen nachhaltig zu sichern? Welche Bedingungen beeinflussen ihre Wirksamkeit, und wo liegen ihre Grenzen? Diese Fragen untersuchen Deng und Yu (2023) in ihrer Studie, „A meta-analysis and systematic review of the effect of chatbot technology use in sustainable Education”. Darin analysieren die Autoren 32 Studien mit insgesamt 2.201 Teilnehmenden. Die Ergebnisse beleuchten die Potenziale und möglichen Einschränkungen von Chatbots im Bildungskontext.
- deutsches schulportal: Wie ChatGPT bei der Unterrichtsvorbereitung helfen kann
Pokémon-Karten zum Bruchrechnen, TaskCards für den Deutschunterricht oder Rollenspiele für den Geschichtsunterricht – drei Lehrkräfte aus unterschiedlichen Fachrichtungen und Schulformen berichten, wie sie die künstliche Intelligenz (KI) ChatGPT zur Vorbereitung für den Unterricht genutzt und welche Erfahrungen sie damit gemacht haben.
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- Joscha Falck: Leitfaden – Aufgabenkultur mit KI
Zwei Jahre „nach“ ChatGPT ist Künstliche Intelligenz an vielen Stellen der Schul- und Bildungslandschaft angekommen. Das sieht man nicht nur daran, dass Lehrkräfte LLM-Chatbots für die Unterrichtsvorbereitung nutzen, sondern auch am zunehmenden Fortbildungsangebot, immer mehr schulbezogenen KI-Tools und zahlreichen Veröffentlichungen zu verschiedensten Facetten des Themas.
Gleichwohl soll es nicht beim Experimentieren bleiben. Die fortschreitende Entwicklung von KI macht auch eine Neuausrichtung schulischer Aufgabenformate notwendig. Dabei bietet es sich an, KI gezielt und schrittweise in Lernprozesse einzubinden und mit den Schülerinnen und Schülern aktiv im Unterricht zu nutzen (Lernen mit KI).
Neue (KI-integrierende) Formate erfordern jedoch ein anderes Aufgabendesign, das sich an den (Zukunfts-) Kompetenzen orientiert, die für das Leben in einer von KI-geprägten Gesellschaft des 21. Jahrhunderts erforderlich sind. Gerade bei Aufgaben, die zu Hause erledigt werden, ist es entscheidend, Formate zu entwickeln, die über die Abfrage von reproduzierbarem Wissen hinausgehen und nicht ohne Weiteres von KI gelöst werden können. Perspektivisch müssen KI-Aufgabenformate auch in neuen Prüfungsformaten abgebildet werden.
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- Joscha Falck: KI-Einsatz im Unterricht reflektieren und bewerten
In Fortbildungen werde ich immer wieder gefragt, wie man den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei Aufgaben im Unterricht und in Prüfungssituationen bewerten soll. Diese Frage ist keinesfalls trivial und auch nicht leicht zu beantworten, da es bislang kaum Beispiele für eine veränderte Bewertungskultur mit KI-integrierenden Aufgaben gibt – auch wenn eine solche Weiterentwicklung der Prüfungskultur häufig gefordert wird. Zudem ist an vielen Stellen unklar, was mit Blick auf die Prüfungsbestimmungen des jeweiligen Landes möglich ist bzw. zukünftig möglich sein wird
- Jo Bager (c’t): Smarter Recherchehelfer
Erste Schritte mit Googles KI-Assistent NotebookLM
Wiki
- Deutscher Bildungsserver: Künstliche Intelligenz (KI) in der Schule
Künstliche Intelligenz in der Schule: Unterrichtsmaterialien und innovative Ansätze für personalisiertes Lernen
Künstliche Intelligenz in der Schule revolutioniert das Bildungswesen und bietet innovative Ansätze für den Unterricht. Der Einsatz von KI im Bildungsbereich ermöglicht personalisiertes Lernen und fördert die individuelle Entwicklung der Schüler. Mit intelligenten Lernsystemen und KI-gestützten Lernplattformen können Lehrkräfte ihre Methoden optimieren und die Lernmotivation steigern. Gleichzeitig ist es wichtig, sich auch mit den Gefahren und Risiken der Künstlichen Intelligenz auseinanderzusetzen, um eine ethische und verantwortungsvolle Nutzung zu gewährleisten. Entdecken Sie hier, wie KI das Lernen verändert, welche Möglichkeiten sich für die Zukunft der Bildung ergeben und wie Sie Künstliche Intelligenz in Ihrem Unterricht thematisieren können.
Alle 7 Sessions zur Nutzung von KI im Schulalltag jetzt online! Themen: Ethische Aspekte, Feedback, Prompting, Tools & Techniken, Bildgenerierung, Perspektiven von SuS uvm.
- Cornelia Stenschke: Sammlung 2025 (Schule, Good practice, Arbeitswelt, Hochschule, Wilder Tool-Mix)
Neues Jahr, neue Taskcard
- Daniel Borowski/Tim Kantereit: Tipps und Beispiele zu KI Tutoren – Eine Taskcards
Diese Taskcard dient dem Austausch von Tipps, Ideen und Beispielen zu KI-Tutoren für die Schule. Wer möchte, kann Tipps und Beispiele ergänzen. Bitte nutzt dafür die Spalte „Postfach“.
- Jan Hartwig: Einführung Sprachmodelle
Wie können Lehrende für den Einsatz von LLMs qualifiziert werden?
➡️ Was müssen sie wissen?
➡️ Welche Kompetenzen brauchen sie?
Ich halte ein grundlegendes Wissen über LLMs für unerlässlich und versuche in den vier Punkten das Wesentliche zu sammeln. Die Unterpunkte führen dann weiter aus. Wenn man das verstanden hat, bekommt man eine Vorstellung davon, was sinnvoll möglich ist. Die zehn Skills sollten bei Lehrpersonen tendenziell schon gut entwickelt sein.
Sommer 2024 in der
Szene
September
- KI-Campus: Online-Kurs „Schule macht KI“
Zum Schuljahresbeginn hat @kicampus.bsky.social ihrem Kurs „Schule macht KI“ ein #GenAI – Update verpasst!
- Pauline Schinkels: Mein Lehrer, der KI-Tutor
Volle Klassen, zu wenig Lehrer, teure Nachhilfestunden: Können KI-Lernhilfen das Schulsystem entlasten oder helfen sie am Ende gar den Falschen? Was Schulen ausprobieren.
- Yves Bellinghausen: Muss ich noch Sprachen lernen?
Heute hat jeder seinen privaten Dolmetscher in der Tasche: das Smartphone. Es kann Polnisch, Arabisch, Burmesisch. Yves Bellinghausen fragt sich, welche Fähigkeiten der Mensch der Maschine überlassen will.
Es ist längst kein Geheimnis mehr: Um mit ChatGPT gute Ergebnisse zu erzielen, sind effektive Prompting-Skills entscheidend. Je besser der Prompt, desto besser das Ergebnis.
Doch wenn du ein Seminar oder E-Learning mit der KI erstellen möchtest, reicht ein guter Prompt allein nicht aus. Hier kommt dein Expertenwissen ins Spiel.
In diesem Blogartikel teile ich meine drei wichtigsten Erkenntnisse im Umgang mit ChatGPT im Rahmen der Konzeption von Lernangeboten. Du erfährst, warum dein Inhalts- und Prozesswissen entscheidend sind und wie du deine beruflichen Erfahrungen optimal einsetzen kannst. Diese Erkenntnisse lassen sich übrigens auch auf andere Large Language Modelle wie zum Beispiel Claude übertragen.
- Nele Hirsch: Pädagogisch kluge Weiternutzung von offenen Inhalten unter Nutzung von KI-Sprachmodellen
Aus pädagogischer Perspektive finde ich es oft hilfreich, KI-Sprachmodelle in Kombination mit gezielt ausgewählten Inhalten zu nutzen um damit zu lernen bzw. um daraus lernförderlichen Output zu generieren. In meinem Blog zeige ich das anhand von 5 Beispielen.
August
- Fortbildung
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- LISA Webakademie: Kursplan der Webakademie Sachsen-Anhalt
Die Zusatzqualifikation findet vom 07. November bis 12. Dezember 2024 statt.
Auch in den Klassenzimmern ist die Diskussion um den Einfluss von Künstlicher Intelligenz in der Bildung längst angekommen. Doch was müssen Lehrkräfte über KI wissen? Wie lässt sich KI in den Lehrkräftealltag einbauen und wie kann dieses Trendthema im Unterricht behandelt werden? Antworten auf diese Fragen findest du in der Zusatzqualifikation von fobizz.
- Aljoscha Burchardt und Xenia Kersting (ZEIT-Online): Kuschelt nicht mit der KI!
Menschen neigen dazu, Chatbots zu vermenschlichen – doch das führt in die Irre.
- Thomas Felzmann: Chatte bei character.ai mit berühmten Persönlichkeiten!
Bei character.ai können Kinder und Jugendliche mit berühmten Persönlichkeiten chatten. Chatbots imitieren bekannte Persönlichkeiten aus allen möglichen Bereichen und bieten somit die Möglichkeit, ein individuelles Gespräch mit seinem Idol zu führen, Sprachen zu lernen und vieles mehr.
- Thomas Felzmann: KI im Kunstunterricht
Die Auseinandersetzung mit KI im Kunstunterricht eröffnet eine spannende Dimension des Lernens und Lehrens. Während traditionelle künstlerische Techniken weiterhin von großer Bedeutung sind, bietet die Integration von KI eine innovative Möglichkeit, Kreativität und Technologie zu verbinden. In diesem Artikel zeige ich, wie man das Thema KI im Kunstunterricht behandeln kann.
- Janina Brüggemann: Intelligentes Üben im Mathematikunterricht
Janina hat ein auf Basis eines custom GPTs “Intelligentes Üben im #MathematikEDU ” vorgestellt. 17 intelligente Übungsaufgaben nach den Techniken von Timo Leuders. Ich habe das gerade mit dem Thema Lineare Funktionen ausprobiert. 💪 Ich erinnere mich noch an unsere mehrjährige SiNUS-Mathe-FoBi, in denen diese Settings immer von uns beworben und von Kolleginnen und Kollegen kritisch kommentiert wurden: zu zeitaufwendig. Nun ja, das zumindest hat sich ja jetzt erledigt …😇
Bei meinem heute vor Ort durchgeführten Lernangebot habe ich zum Abschluss mit einer neuen Methode experimentiert: einer kollaborativen Kugellager-Umfrage. Das hat sehr gut geklappt und gab viel positives Feedback. Darum beschreibe und empfehle ich die Methode hier zur Weiternutzung.
Künstliche Intelligenz (KI) ist in den Schulzimmern in der Breite eingezogen. Prof. Dr. Tobias Röhl der PH Zürich schätzt für uns Potenziale und Herausforderungen beim Einsatz von KI in Schulen ein und erläutert ethische Aspekte im Umgang mit KI-Systemen.
- Jyoti Mann: This high school is replacing teachers with ChatGPT and AI tools to personalize learning for some students
David Game College will let some students learn with AI tools instead of teachers from next month. ChatGPT and LLMs will help 20 students prepare for exams in subjects like mathematics and biology. While some experts say AI can be a helpful learning tool, it cannot yet replace teachers.
Jetzt, wo nahezu alle KI benutzen können, gilt vor allem eins: Das Netz quillt vor KI-generiertem Müll über. Ist das Internet noch zu retten?
In den letzten Monaten habe ich mich intensiv mit dem Thema #KI #Tutoren im #Unterricht befasst. Es ist ein langer (2’400 Worte), wohl umstrittener Blogbeitrag entstanden …
- Nele Hirsch: Meine KI-Fails und Learnings daraus
In diesem Blogbeitrag schreibe ich über meine KI-Fails. Mit KI-Fails meine ich weniger missglückte Prompts, die nicht so funktioniert haben, wie ich es mir vorgestellt hatte. Vielmehr möchte ich aufzeigen, wo und wie ich bei mir selbst beobachten kann, dass ich immer mal wieder zu einer Technologie-Nutzung tendiere, die weder mich noch andere weiterbringt. Das liegt nicht an der Technologie selbst, sondern hat viel mit strukturellen Rahmenbedingungen, sozialer Erwartungshaltung und oft auch einfach mit eigener Bequemlichkeit zu tun. Über solche KI-Fails transparent zu schreiben, ermöglicht es, aus ihnen zu lernen. Ich hoffe, dass der Blogbeitrag nicht nur für meine eigene Reflexion hilfreich ist, sondern auch andere davon profitieren können. Vielleicht erkennst du dich ja in einem oder mehreren der folgenden sieben KI-Fails von mir wieder 🙂.
- Fritz Espenlaub (BR24): Warum diese deutsche Bild-KI vielleicht zu gut ist
Ein Start-up aus dem Schwarzwald veröffentlicht einen KI-Bildgenerator, der international ganz vorne mitspielt. Und zeigt nebenbei, wie leicht sich mit der Technologie mittlerweile Unfug treiben lässt.
Hier geht es zum Tool zum Ausprobieren.
- Insa Reichow, Lutz Goertz, Berit Blanc, Katja Buntins, Monica Hochbauer & Sheikh Faisal Rashid: Lerntechnologien in der beruflichen Aus- und Weiterbildung – 11 Fragen – 11 Antworten
Dass man in beruflichen Weiterbildungen auch digitale Medien einsetzt, ist spätestens seit der CoronaPandemie nicht mehr neu und ungewöhnlich. Webinare und Videokonferenzen zu Lernthemen sind Normalität geworden und die Anfrage bei einem KI-basierten Chatbot wird selbstverständlicher. Und doch bleiben für alle Beteiligten – Lernende, Lehrende und Entscheider:innen in den Betrieben – viele Fragen offen: Lohnt sich die Weiterbildung mit digitalen Lernmedien überhaupt? Wie findet man die individuell passenden Lerninhalte? Und was bedeuten neue Technologien für die künftige Rolle von Dozent:innen und Kursleitenden? Mit diesem Dossier wollen wir allgemeinverständliche, kurze Antworten auf Fragen wie diese geben.
Juli
- Florentine Anders: KI-Tools im Praxischeck – Wie Schule und Wissenschaft kooperieren
Welche Diagnose-Tools, Lern-Apps und KI-Anwendungen können eine gute Unterstützung für den Unterricht sein? Bei der Beantwortung dieser Frage ist die Unsicherheit groß. Sie lässt sich auch nicht allgemein beantworten, denn die Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler sind unterschiedlich. Eine Kooperation von Schulen und Universitäten kann helfen. Die Grundschule Bogenstraße in Solingen hat es ausprobiert und zusammen mit der Universität Jena das KI-Tool „fiete.ai“ im Unterricht getestet.
- Nordkurier Güstrom: Güstrower Schüler veröffentlichen eigenes Sommerhit-Album – mithilfe von KI
Mithilfe künstlicher Intelligenz haben die Schüler der Freien Schule das Album „Soundtrack of Summer 2024“ entwickelt. So kann man sich die 22 Lieder anhören.
- Marlene Massen (WELT): Nur noch ChatGPT bei Hausarbeiten? Die überraschende Antwort der Studenten
Künstliche Intelligenz wird das Arbeitsleben grundlegend ändern. Zur Vorbereitung baut die Hochschule Macromedia die Technik nun radikal in ihren Lehrplan ein. Wie verändert das die Arbeitsweise und Leistung der Studenten? Eine Auswertung der Hausarbeiten liefert unerwartete Befunde.
- Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM): Aufbau von KI-Kompetenz in Schule und Elternhaus notwendig
BLM stellt Studie zu Algorithmen und Künstlicher Intelligenz im Alltag von Jugendlichen vor.
Ob auf Instagram, TikTok oder mit ChatGPT: Jugendliche begegnen Algorithmen und Künstlicher Intelligenz (KI) im Medienalltag an vielen Stellen. Doch was wissen sie darüber? Und wie nutzen sie KI-Tools? Um Antworten auf diese und weitere Fragen zu bekommen, hat die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) die deutschlandweit erste systematische Untersuchung zur Algorithmen- und KI-Kompetenz von Jugendlichen in Auftrag gegeben.
- Paul Goldschmidt: Missing Link: Von künstlicher Intelligenz und künstlich intelligentem Lernen
Künstliche Intelligenz an der Uni: Das muss mehr sein als die leidige Diskussion über KI-generierte Semesterarbeiten, sondern ein spannendes Experiment.
- Doris Kaufmann: Einsatz künstlicher Intelligenz im Unterricht
Wichtige Fragen, die sich Lehrpersonen selbstkritisch stellen sollten …
- Christian Füller (via Merkur.de): Ab nächsten Schuljahr: Bayerns Lehrer erhalten Zugriff auf Künstliche Intelligenz
Eine KI, die auf den bayerischen Lehrplan zugreift – das gibt es jetzt. Lehrkräfte in Bayern können im neuen Schuljahr Künstliche Intelligenz verwenden. Das staatliche KI-Kompetenzzentrum für Schulen hat das vorbereitet.
- Taskforce (NRW): Empfehlungen „Künstliche Intelligenz im Bildungswesen“ für Schule, Hochschule und Weiterbildung
Am 28.Februar 2023 wurde im nordrheinwestfälischen Landtag von den Regierungsfraktionen der Antrag: „Chancen von Künstlicher Intelligenz im Bildungswesen und Forschung nutzen und Herausforderungen
souverän begegnen“ (DS 18/3299) eingebracht. In dem Antrag wird aus Anlass der rapiden Entwicklung generativer KI ein Dialog von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gefordert. Die breite wissenschaftliche Expertise der KI-Forschung in Nordrhein-Westfalen soll eingebunden werden, um einen kompetenten und verantwortungsbewussten Einsatz von KI-Anwendungen in Bildungseinrichtungen zu unterstützen.
In der Folge des Antrags wurde auf Initiative des Center for Advanced Internet Studies (CAIS) und in Abstimmung mit der Staatskanzlei sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft (MKW) und dem Ministerium für Schule und Bildung (MSB) im September 2023 die Taskforce „Künstliche Intelligenz im Bildungswesen“ ins Leben gerufen. Ihre Mitglieder kommen aus Wissenschaft, Landesverwaltung und Bildungspraxis. Sie legen mit diesem Dokument gemeinsame Empfehlungen für die Landesregierung vor, wie eine verantwortungsvolle Integration von KI in Lehrund Lernprozesse entlang der Bildungskette nachhaltig gefördert werden kann.
- Steve: Kritische Analyse zu AI in der Bildung (engl.)
Alright, I’m gonna say it: I am an AI in Education skeptic. I think there are ethical, legal, and environmental issues with the use of AI that need clarification, at the least, before schools start promoting the use of AI.
- Pädagogische Hochschule Schwyz: Was sollen Schulbehörden angesichts von GMLS tun?
Wir erhalten öfters Anfragen, was Schulbehörden angesichts des Aufkommens von generativen Machine-Learning-Systemen (GMLS) – meist pauschal als KI bezeichnet – sinnvollerweise tun sollen. Im Folgenden die Empfehlungen der Professur “Digitalisierung und Bildung” der Pädagogischen Hochschule Schwyz vom 15.07.2024 für Schulbehörden…
- Spiegel Ed: Wie künstliche Intelligenz unsere Welt verändert
In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler mit der Frage, welchen Einfluss künstliche Intelligenz auf unsere Welt haben wird.
- Koeber-Stiftung: Wie Eltern auf die Rolle von KI für Bildung und die berufliche Zukunft ihrer Kinder blicken
In der Elternumfrage 2024 liegt der Fokus auf dem Thema Künstliche Intelligenz. Eltern wurden zu ihren Einschätzungen mit Blick auf die zunehmende Bedeutung von KI in Schule, Alltag und Arbeitswelt befragt. Auch das eigene Nutzungsverhalten der Eltern von KI-Anwendungen und die wahrgenommene Präsenz von KI-Tools in den Schulen ihrer Kinder wurden in den Blick genommen. Zusätzlich haben wir Fragen aus dem Vorjahr aufgegriffen um zu erfahren, wie Eltern die Vermittlungskompetenz der Schulen oder die berufliche Zukunft ihrer Kinder einschätzen.
Die repräsentative Umfrage wurde im Zeitraum zwischen dem 13. März und dem 27. März 2024 vom Forsa Insitut umgesetzt. In der Online-Befragung wurden 1.007 Elternteile von Kindern zwischen 12 und 18 Jahren in Deutschland befragt.
In unserer sich rasant verändernden Welt wird die Bedeutung von KI in nahezu allen Aspekten unseres Lebens immer präsenter. Auch vor der Schule macht sie nicht Halt. Daher ist es für Lernende von zentraler Bedeutung, sich sowohl mit den Herausforderungen als auch mit den Potenzialen von KI in der Bildung auseinanderzusetzen und KI aktiv zu nutzen, um Medienkompetenz und Zukunftskompetenzen zu entwickeln.
Unsere Lernideen ab Klasse 5 decken ein breites Spektrum ab: von fachspezifischen und fächerverbindenden Konzepten, die sich im Rahmen der zeitgemäßen Bildung bewegen, bis hin zu zukunftsorientierten Ideen, die darauf abzielen, dass Lernende essenzielle Zukunftskompetenzen erwerben und erkennen, dass sie die Zukunft mitgestalten können.
- Jörn Loviscach: Missing Link: Die GPT-fizierung des Studiums
Die Fortschritte der KI werden die Hochschullehre nicht ungeschoren lassen. Sieben Thesen mit Beispielen aus technischen Studienfächern.
- Achim Fehrenbach/Manuel Flick (Tagesspiegel): Ein Jahr KI im Unterricht in Berlin: „Der persönliche Lerntutor ist keine Zukunftsmusik mehr“
Der Berliner Berufsschullehrer Manuel Flick ist Spezialist für Künstliche Intelligenz (KI) im Schulunterricht. Er betreibt einen Blog zu digitalen Themen und hat einen „ChatGPT-Guide für Lehrkräfte“ entwickelt.
- Bildungsserver: KI in der Schule – die Zukunft von KI-Tutoren
Caroline Hartmann, verantwortliche Redakteurin für den Schulbereich beim Deutschen Bildungsserver spricht mit Leon Mächler von der Firma Ezri über die neuesten Entwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) in der Schule und über die Zukunft von KI-Tutoren im Unterricht.
Im Interview beschreibt der ezri-Betreiber Mächler die neuen technischen Möglichkeiten für den Schulalltag in 10-15 Jahren, thematisiert die Arbeitserleichterungen, die interaktive KI-Tools für Lehrkräfte zukünftig bedeuten könnten und hofft, dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Schule zukünftig auch ein Schritt hin zu mehr Bildungsgerechtigkeit sein könnte.
Tipps aus der Uni-Szene
Mit Hilfe von textbasierter künstlicher Intelligenz (KI) können sprachlich hochwertige Texte schnell und effizient generiert werden. Seit der Veröffentlichung von ChatGPT Ende 2022 wird vor diesem Hintergrund (wieder) besonders intensiv über die Strukturen von Lehre und Prüfungen an den Universitäten diskutiert (Weimann-Sandig, 2023) sowie Leitlinien für gute wissenschaftliche Arbeit optimiert (Gimpel et al., 2023; Mohr et al., 2023). Der folgende Beitrag „KI als Prüfstein universitärer Lehre“ von Prof. Dr. Boris Zizek und Bettina Gautel erläutert den aktuellen Stand der Diskussion und gibt Anregungen, wie KI in Prüfungen sinnvoll eingesetzt werden kann.
An deutschen Hochschulen sollen generative KI-Systeme wie etwa große Sprachmodelle in den Bereichen Forschung, Lehre und Verwaltung datenschutzkonform, rechtlich unbedenklich und nachhaltig nutzbar werden. Wie Hochschulen diese Herausforderung angehen können, wurde am 1. Juli 2024 auf dem Symposium Zugänge zu generativer KI schaffen – Lösungen zur technischen Bereitstellung an Hochschulen am Campus der FernUniversität in Hagen diskutiert.
- Lukas Erle, Sabrina Eimler: ChatGPT und Co. in der Hochschullehre – Perspektiven von Studierenden und Lehrenden
Die Veröffentlichung von ChatGPT im November 2022 hat zu einer breiteren Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) geführt, die bis in den Mainstream reicht. Längst haben KI-Tools Einzug in die Hochschulen und Universitäten gefunden. Aber wie wird diese Veränderung eigentlich von den Studierenden und Lehrenden beurteilt? Welche Chancen und Herausforderungen birgt die Nutzung von KI-Tools in der Hochschullehre?
Diese und weitere Fragen stellen Lukas Erle, Thomas Hoss und Prof. Dr. Sabrina Eimler (Lehrgebiet Human Factors & Gender Studies am Institut Informatik der Hochschule Ruhr West in Bottrop) Studierenden und Lehrenden verschiedener deutscher Hochschulen und Universitäten. Dieser Beitrag gibt Einblicke in die bisher gesammelten Erfahrungen und Perspektiven aus insgesamt 30 Leitfadeninterviews.
Wo stehen deutsche Hochschulen in Bezug auf die Implementierung von (generativer) KI in Studium und Lehre? Wie nutzen Studierende und Lehrende KI-Tools und was tun Hochschulen insgesamt? Ein neuer HFD-Blickpunkt gibt Antworten auf diese Fragen und formuliert Handlungsempfehlungen für das Hochschulmanagement.
Dieser Bericht umfasst ein internationales Benchmarking des deutschen Ökosystems der Künstlichen Intelligenz (KI) und diskutiert Fortschritte bei der Umsetzung der nationalen KI-Strategie. Der Bericht stützt sich auf quantitative und qualitative Daten sowie auf Erkenntnisse aus dem OECD.AI Policy Observatory und dem OECD Programme on AI in Work, Innovation, Productivity and Skills (AI-WIPS) – einem von der Bundesregierung finanzierten OECD-Forschungsprogramm – und basiert auf Ergebnissen von Interviews mit einem breiten Spektrum an Interessenvertreter:innen in Deutschland. Der Bericht diskutiert Deutschlands Stärken, Schwächen, Chancen und Herausforderungen im KI-Bereich und gibt Empfehlungen zur Gestaltung der KI-Politik in Deutschland in den kommenden Jahren ab. Die Ergebnisse werden anhand der Schwerpunkte präsentiert, die in der nationalen KI-Strategie Deutschlands definiert wurden: 1) Köpfe; 2) Forschung; 3) Transfer und Anwendungen; 4) Arbeitswelt; 5) Ordnungsrahmen; und 6) Gesellschaft. Darüber hinaus befasst sich der Bericht mit der KI-Infrastruktur und enthält drei spezielle Sektor-„Spotlights“ zu KI im öffentlichen Sektor, KI und Nachhaltigkeit sowie zum Einsatz von KI im Gesundheitswesen.
- Anja Riedel, Martina Mörth (TU Berlin): Mit Künstlicher Intelligenz die Hochschullehre neu gestalten
Was sind die aktuellen “Hot Topics” in der Diskussion um das Lernen in einer Welt mit Künstlicher Intelligenz? Wie können KI-Systeme in Lernprozesse eingebunden werden? Welche Kompetenzen sollen erworben werden um verantwortungsbewusst und sicher mit KI-Tools umgehen zu können? Was sind die Future Skills und wie wichtig ist KI-Kompetenz? Und was bedeutet dies für die Ausbildung von grundlegender Fachkompetenz im Studium? Was lohnt es sich noch selber zu können, wenn die KI-Tools immer besser werden? Gehen möglicherweise Kompetenzen verloren, wenn diese vollständig an KI ausgelagert werden oder findet derzeit ein nie dagewesenes KI-Upskilling der Gesellschaft statt?
- Christina Pfänder: Wie Künstliche Intelligenz das Lernen verbessert
Personalisierte Lehrpläne, automatisierte Auswertungen von Tests oder Roboter im Fremdsprachenunterricht: Künstliche Intelligenz kann auf verschiedene Weisen den Lernprozess optimieren. Neben den Chancen, die sich aus den neuen Technologien ergeben, gilt es dabei aber ebenso die Risiken in den Blick zu nehmen.
- Maria Klar, Johannes Schleiss: Künstliche Intelligenz im Kontext von Kompetenzen, Prüfungen und Lehr-Lern-Methoden
Der Beitrag untersucht Auswirkungen und Fragestellungen von generativen Sprachmo-dellen, einer Form der Künstlichen Intelligenz (KI), in den Bereichen von Kompetenzen, Prüfungen und Lehr-Lern-Szenarien. Wir diskutieren, inwiefern KI neue Kompetenzen er-fordert, Kompetenzen an Relevanz verlieren und Kompetenzen verloren gehen. Die teil-weise veränderten Kompetenzen wirken auch auf die Prüfungsgestaltung: Es stellt sich die Frage, wo KI aus Prüfungen ausgeschlossen und wo sie bewusst eingeschlossen wer-den sollte. Beide Entscheidungen haben Einfluss auf die Zuverlässigkeit und Alltagsnähe der Prüfungen. KI wirkt hier als Verstärker bestehender Fragen und Problemstellungen. Im Bereich der Lehr-Lern-Szenarien eröffnet KI Lernenden die Möglichkeit, Lernmedien selbst zu adaptieren. Darüber hinaus kann KI als weiterer Akteur in Lehr-Lern-Settings hinzukommen und es stellen sich Fragen, wie dies die soziale Situation des Lernens ver-ändern kann. Im Sinne des Constructive Alignment argumentiert dieser Beitrag, dass KI nicht isoliert, sondern didaktisch verschränkt in Kompetenzen, Prüfungen und Lehr-Lern-Szenarien integriert werden muss. Für die Diskussion und Exploration der sich daraus ergebenden Fragen brauchen Bildungsinstitutionen Offenheit und Experimentierräume.
- FH-HWZ (Schweiz): KI im Studium: Wie Künstliche Intelligenz (KI) das Lernen revolutioniert
Willkommen im digitalen Zeitalter, in dem die Künstliche Intelligenz (KI) nicht nur die Welt der Technologie erobert, sondern auch die Art und Weise revolutioniert, wie wir lernen und Informationen aufnehmen. KI-gestützte Lernmethoden können ein mächtiger Verbündeter sein, um deinen Lernprozess zu optimieren und deine Studienleistungen zu verbessern. In diesem Beitrag erhältst du konkrete KI-Prompts, die du im Studium sinnvoll einsetzen kannst, um nicht nur schneller zu lernen, sondern auch das Wissen besser zu verstehen und anzuwenden.
- Michael Seemann: KÜNSTLICHE INTELLIGENZ, LARGE LANGUAGE MODELS, CHATGPT UND DIE ARBEITSWELT DER ZUKUNFT
Die rasante Entwicklung von Systemen Künstlicher Intelligenz wie Chat-GPT, die inhaltlich und sprachlich überzeugende Texte generieren können, hat eine intensive Debatte ausgelöst. Es stellt sich die Frage, welche Auswirkungen solche Systeme auf die Prozesse und Arbeitsweisen zum Beispiel in Wissens- und Kreativberufen haben werden. Diese Literaturstudie wertet den aktuellen Stand der Debatte aus. Sie führt in die technische Grundlage, die so genannten “Large Language Models”, ein und untersucht abschließend, welche Auswirkungen auf die Arbeitswelt zu erwarten sind.