Newsticker April

Zur Einstimmung auf den diesmonatigen Newsticker ein Beispiel für die Förderung der Medienkompetenz von Schülerinnen und Schüler im Sliderformat. Jan Vedder ist Lehrer und Mitglied des Didaktik-Teams an einer Oberschule in der Region Hannover. An seiner eigenen Schule betreibt er aktive Schulentwicklung und bildet das Kollegium fort und weiter. Als Mitbegründer betreibt er seit 2021 die Fortbildungs-Plattform STUDYPOINT teacher.

Unterricht

Für die aktuelle Abschlussprüfung 2024 der Mediengestalter:in Digital und Print habe ich über 300 Quizfragen und Lernkarten zu den meisten Themenbereichen online gestellt. Alles ohne Anmeldung direkt nutzbar.

KI ist gekommen, um zu bleiben! Umso wichtiger ist es, dass sich Lehrkräfte Möglichkeiten überlegen, mit dieser neuen Technologie umzugehen und Schüler*innen an diese Thematik heranzuführen. Dabei können einfache KI-Spiele bzw. Webseiten helfen, die einen guten und vor allem niederschwelligen Zugang bieten. Hier stelle ich meine Lieblingstools für meinen Unterricht vor.

In Sachsen wird der Einsatz von KI-Modellen wie ChatGPT oder Ideogram an Schulen geprobt. Ein Verbot bringt nichts, sagt ein Leipziger Schulleiter – stattdessen müsse der Unterricht neu gedacht werden. Ein Unterrichtsbesuch.

uni@schule

Zwei Absolventen der TU Berlin entwickeln eine Lern-App mit KI-Unterstützung. „SwipeMath“ wird bereits rege genutzt.

Wird KI den Menschen ersetzen? Bei dieser Frage scheiden sich derzeit die Geister. Ein Report der Universität Stanford hat den Status quo unter die Lupe genommen und zeigt, bei welchen Aufgaben der Mensch derzeit besser abschneidet und bei welchen die KI.

Mein Vortrag vom Montag diese Woche für die TU Dresden (aus der Ferne) ist nun online: “Googelst du noch oder lässt du schon denken? Acht Thesen zu KI in der Hochschullehre”.

149 neue KI-Modelle haben Forscher allein im vergangenen Jahr gezählt. Eine neue Studie, die das Handelsblatt vorab einsehen konnte, beschreibt den Hype um Künstliche Intelligenz in Zahlen.

Jüngst gab es ja Updates von GPT-4 und Gemini. Also mal wieder meine Klausuren rausgeholt und getestet. Spoiler: Google ist jetzt wirklich im Rennen. 

Meine Quintessenz aus dem YT-Video: Insgesamt kann der gezielte Einsatz von KI-Technologien dazu beitragen, das Bildungssystem in Schulen zu modernisieren, die Lernumgebung zu verbessern und die Lernergebnisse der Schülerinnen und Schüler zu optimieren.

Das März-Treffen der EduAI@FHNW-Community war dem Thema “Leistungsnachweise und KI” gewidmet. Welche Erfahrungen haben unsere Lehrenden in der letzten Prüfungssession gemacht, und wie sehen sie die weitere Entwicklung zu KI-gerechteren Leistungsnachweisen? 

Wie können KI-basierte Tools die Lehr-/Lernprozesse an der Hochschule unterstützen? Darüber haben sich Stefanie Go und Kathrin Schelling bereits mit einigen Lehrenden unterhalten – denn im Rahmen des Verbundprojekts „HAnS“ begleiten sie die Entwicklung eines intelligenten Assistenzsystems für die Hochschulbildung aus bildungswissenschaftlicher Perspektive. Dabei fiel ihnen allerdings etwas Eigenartiges auf: Selbst Dozent:innen, die sich KI gegenüber aufgeschlossen zeigen, binden sie eher selten in Lehrveranstaltungen ein. Wie das zusammenpasst? Hier sind drei mögliche Erklärungen – und ein guter Grund dafür, dass es sich lohnt, sie allesamt kritisch zu hinterfragen.

Tools

Eine mysteriöse KI sorgt für Wirbel bei Expert:innen. Denn obwohl das Modell besser als ChatGPT 4, Llama 3 und Claude 3 performt, weiß niemand, wer die KI erschaffen hat.

In einem filmreifen Schulkrimi aus den USA wird deutlich, wie gefährlich das Klonen von Stimmen mithilfe von KI sein kann. Einen Schuldirektor hätte es fast den Job gekostet.

Nicht die KI ist schuld – Depeche Mode sind schuld. Sollen mal wieder bessere Songs schreiben

Helene Fischer oder Farin Urlaub auf Knopfdruck: Das von Ex-Google-Mitarbeitern entwickelte “Chat-GPT für Musik” namens Udio funktioniert wohl etwas zu gut.

 

 

 

Podcast

Wirtschaftsinformatikerin Doris Weßels untersucht die transformative Rolle von KI in der Bildung. Ein Gespräch darüber, wie die Technologie das Lernen und Lehren von morgen prägen wird.

Gerd Gigerenzer ist ein weltweit renommierter Experte für Risikokompetenz. Ein Gespräch über iPads im Unterricht, die Bereitschaft, für Facebook zu zahlen, und die wirklichen Gefahren durch KI.

Aufgaben lösen, recherchieren, Texte schreiben – schon heute nützen viele Schüler KI für die Schule. Eine Gefahr fürs Schulsystem? Viele befürchten das. KI kann allerdings auch Lehrern wie Schülern helfen, das zeigt ein Pilotversuch in Bayern.

Diskurs

KI-Algorithmen, die auf voreingenommenen, menschlichen Daten basieren, erzeugen eine gefährliche Feedback-Schleife. Menschen akzeptieren die falschen Entscheidungen der KI und machen weiter, ohne klüger zu werden, argumentiert ein Psychologieforscher. Unser Gastautor hat einige Ideen, wie wir damit umgehen können.

Große Sprachmodelle können den Zugang zu Informationen erleichtern – doch KI-Forscher Andrew J. Peterson warnt vor einem negativen Langzeiteffekt: einem “Wissenskollaps”.

Forscher des KI-Startups Anthropic haben untersucht, wer in politischen Streitfragen überzeugender argumentiert: Der Mensch oder die KI? Das Ergebnis gibt zu denken – auch was die Zukunft von Propaganda im Internet angeht.

Wir stellen (ein Impulspapier) vor, woran wir vor allem festmachen, dass KI in der Bildung aktuell oft verfestigend statt verändernd aufgegriffen wird. Und wir formulieren erste Impulse, wie es auch anders gehen könnte. Wir orientieren uns dabei vor allem auch an reformpädagogischen Ansätzen und reflektieren, wie sich auch diese weiterentwickeln können, um weiter als Vorbild und Impulsgeber für Veränderung zu wirken.

Was Schüler und Schülerinnen in Texas können, wird einmal jährlich landesweit geprüft. In diesem Jahr sollen Menschen nur noch einen Teil der Antworten lesen.

Dass von großen Sprachmodellen produzierte Texte Menschen politisch beeinflussen können, ist bereits in verschiedenen wissenschaftlichen Studien gezeigt worden – allerdings waren die Effekte nicht sehr groß. Forschende der Eidgenössischen Polytechnischen Hochschule in Lausanne (EPFL) und der italienischen Forschungseinrichtung Fondazione Bruno Kessler haben nun allerdings herausgefunden, dass GPT-4 im Dialog mit Menschen sehr viel überzeugender sein kann – zumindest unter speziellen Bedingungen. Das Sprachmodell konnte Menschen mit einer Wahrscheinlichkeit von knapp 82 Prozent (81,7 Prozent) häufiger von deren eigenen Standpunkten abbringen, als ein menschlicher Diskussionspartner. Das funktionierte allerdings nur dann so gut, wenn das Sprachmodell persönliche Informationen seines menschlichen Dialogpartners bekam, schreiben Francesco Salvi und Kollegen in einem Paper auf der Preprint-Plattform Arxive.

KI-Assistenten sind praktisch, doch manchmal erzählen sie Quatsch. Deshalb taugen sie kaum für den Unterricht. Zwei Projekte aus Deutschland wollen nun die Lösung haben.

 Angesichts der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) und Programmen wie ChatGPT müssen sich Thüringer Studierende künftig teils auf andere Prüfungsformen einstellen. “Die mündliche Prüfung wird wieder eine stärkere Rolle spielen müssen”, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Landespräsidentenkonferenz, Steffen Teichert, der Deutschen Presse-Agentur. Ein Verbot sei aber “der komplett falsche Weg”.

François Chollet forscht seit Jahren für Google an Künstlicher Intelligenz. Er denkt, die Erwartungen an die Technologie sind viel zu hoch.

Berufsorientierung

Die Bildung bietet keinen Schutz mehr vor der nächsten Automatisierungswelle. Erwerbstätige sind zu einem Lohnverzicht von 20 Prozent bereit, um das Risiko eines Jobverlusts auszuschalten.

Die KI-Revolution steht bevor und wird den Arbeitsmarkt radikal verändern. Besonders Bürojobs im Mittelstand könnten bald von Robotern übernommen werden.

Feuilleton

Die Oberschule Berenbostel setzt als erste in Garbsen Künstliche Intelligenz (KI) im Unterricht ein. Unter anderem dafür ist sie als eine von elf Schulen in Deutschland als sogenannte Smart School ausgezeichnet worden.

Künstliche Intelligenz erleichtert vielen die Arbeit, recherchiert schneller als der Mensch es kann. Und bei allen Gefahren wie Fakes und Desinformation: Die KI-Revolution findet auch in der Schule längst statt. Schülerinnen und Schüler arbeiten mit ChatGPT, lassen sich – wenn sie schummeln wollen – Aufsätze schreiben. Aber könnte man KI auch einsetzen, um Lehrkräfte zu entlasten und individuelles Lernen zu ermöglichen? Ist KI der perfekte Lerncoach? Oder trainieren sich Schüler das Lernen ab?

Wenn es um künstliche Intelligenz geht, landen wir schnell bei der Diskussion, ob sie uns die Arbeit erleichtert (oder wegnimmt) oder ob wir Bildern im Internet noch trauen können. Doch kann KI auch unsere emotionalen und sozialen Bedürfnisse erfüllen? change hat für dich die App Replika getestet, mit der sich Nutzer:innen selbst virtuelle Freund:innen basteln können.

Was wäre, wenn du eine Freundin oder einen Freund hättest, die oder der sich ganz deinen Bedürfnissen anpasst, immer für dich da ist, wenn du reden willst, stets deine Meinung teilt und dir immer ähnlicher wird, je besser ihr euch kennenlernt?

Fortbildung

Mittlerweile verwenden sehr viele Menschen KI-Technologie, wie beispielsweise ChatGPT, Copilot, Siri und Co. Hier stelle ich die zehn wichtigsten Begriffe im Zusammenhang mit KI und Chatbots vor, die man unbedingt kennen sollte.

An dieser Stelle ein Verweis auf weiterführende Inhalte auf meiner Materialseite, insbesondere in diesem Zusammenhang auf die Kurse des KI-Campus

Präsentationsfolien aus einer Fortbildung

Ein Video mit zahlreichen Beispielen zu suno.ai, sora.ai, heygen.ai u.v.m.

Die Mitleidsschiene, Bestechung, Rollenspiele: Was wirklich funktioniert und warum.

KI-generierte, manipulierte und täuschend echt wirkende Video- und Bildmaterialien, sogenannte Deepfakes, können demokratiegefährdende Desinformation oder Mobbing an Schulen begünstigen. Angesichts ihrer zunehmenden Verbreitung fordert der Bayerische Realschullehrerverband (brlv) mehr Unterstützung bei der verstärkten Sensibilisierung und gezielten Aufklärung der Schulfamilie.

Wie können KI und Chat GPT in Schulen sinnvoll eingesetzt werden? Das ist aktuell ein großes Thema. Die einen betonen die Chancen, die anderen machen auf die Risiken aufmerksam.

Die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in den Schul- und Unterrichtskontext bringt eine Reihe von Herausforderungen mit sich.

Das Angebot an Sprachmodellen und KI-Tools für den Bildungsbereich ist unübersichtlich, technische, datenschutzrechtliche Aspekte bringen zusätzliche Schwierigkeiten mit sich. Ebenso drängen sich didaktische Überlegungen wie eine Neugestaltung der Leistungsbewertung auf.

Schon kurz nach der Veröffentlichung von ChatGPT 3.5 waren Stimmen zu vernehmen, die eine neue Aufgaben- und Prüfungskultur in der Schule forderten – nicht zuletzt, weil Schülerinnen und Schüler klassische (Haus-) Aufgaben nun per Sprachmodell generieren lassen können. Wenig später wurde vermeldet, dass ChatGPT auch komplexe Abschlussprüfungen wie das bayerische Abitur mit Leichtigkeit bestehen könne. Beides macht deutlich, dass schulische Veränderungen angesichts einer mehr und mehr KI-geprägten Welt zwingend sind. Wegsehen und ignorieren sind keine guten Optionen, zumindest nicht für Schulen, die ihren Bildungsauftrag in der digitalen Welt ernst nehmen.

Die Kompetenzstelle KI am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung veröffentlicht Leitlinien zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz in der Schule.

Hier meine Folien zum Vortrag: Bildungsauftrag KI-Kompetenz bei den EDUdays

Schulentwicklung

Gefälschte Nacktbilder von Kindern, manipulierte Sprachnachrichten – was künstliche Intelligenz ermöglicht, bereitet Schulleiterin und Buchautorin Silke Müller Sorgen. Aber sie sieht auch Chancen für das Schulsystem.

Englischsprachig

Claudia Potthoff (@claudia-sophie.bsky.social) hebt hervor: „Insbesondere haben wir festgestellt, dass die Nutzungsrichtlinien der großen Chatbots nicht den Standards der Vereinten Nationen entsprechen. In der Praxis bedeutet dies, dass KI-Chatbots häufig die Ausgabe zensieren, wenn es um Themen geht, die die Unternehmen für kontrovers halten.“

Jan Schwamm (@blueprintedu.bsky.social) kommentiert: AI-Agents werden ‚das nächste große Ding‘! „Alexa! Lade die Aufsätze meiner Deutschklassen aus dem LMS. Schreibe individualisierte Feedbacks und lege mir begründete Notenvorschläge im Notenprogramm ab.“

Highlights

    • Randomized-controlled experiments investigating novice and experienced teachers’ ability to identify AI-generated texts.
    • Generative AI can simulate student essay writing in a way that is undetectable for teachers.
    • Teachers are overconfident in their source identification.
    • AI-generated essays tend to be assessed more positively than student-written texts.

Imagine interacting with an avatar that dissolves into tears – and being assessed on how intelligently and empathetically you respond to its emotional display.

Or taking a math test that is created for you on the spot, the questions written to be responsive to the strengths and weaknesses you’ve displayed in prior answers. Picture being evaluated on your scientific knowledge and getting instantaneous feedback on your answers, in ways that help you better understand and respond to other questions.

These are just a few of the types of scenarios that could become reality as generative artificial intelligence advances, according to Mario Piacentini, a senior analyst of innovative assessments with the Programme for International Student Assessment, known as PISA.

Let’s be honest, the whole AI revolution in education hasn’t exactly played out the way it was promised. “Disruption” and “transformation” were the buzzwords, and suddenly everyone wanted to scrap everything we knew about teaching and build AI-infused schools from the ground up (I might have been guilty of this myself for a short while).

Disruptive innovations can come in many forms, from small changes in teaching strategies to systematic efforts for change, or even a student idea encouraged by a teacher.

As for me? I get to use ChatGPT to save lesson planning time, make things interactive with ThingLink, and even have chatbots to support my students’ independent learning. Is it revolutionary? I’m not sure, but it does make things more interesting.

The emergence of AI is reshaping education, presenting real benefits, such as automating some tasks to free up time for more personalized instruction, but also some big hazards, from issues around accuracy and plagiarism to maintaining integrity.

And generative AI is the thing that broke it, Zach Justus and Nik Janos write.

Save the date/Schlussbemerkung

 

Save the date

Künstliche Intelligenz (KI) ist eine disruptive Technologie: Sie hat das Potenzial, die Wirtschaft robust und effizient auszurichten und einen substanziellen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Sie verändert Arbeitsabläufe, Tätigkeiten und Rollen vieler Beschäftigter. Sie beeinflusst die Art und Weise, wie wir kommunizieren, uns informieren oder miteinander agieren. Kurz: KI prägt in Zukunft alle Bereiche unseres Lebens. Mit den aktuellen technologischen Sprüngen beim maschinellen Lernen und in der Robotik stellen sich auch viele Fragen: Wofür wollen wir KI nutzen? Wann und in welchen Branchen trägt sie zur Wertschöpfung bei? Wie lassen sich Werte und Teilhabe in einer KI-unterstützten Gesellschaft sichern? Wohin entwickelt sich die Technologie? Und wie lässt sich ein verantwortungsbewusster Einsatz von KI in Deutschland und Europa fördern? Zu diesen Fragen diskutieren KI-Expertinnen und -Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft auf der Konferenz der Plattform Lernende Systeme.

Die rasante Entwicklung generativer KI-Systeme wie ChatGPT, DALLE und Midjourney revolutioniert unsere Welt und stellt uns vor neue, faszinierende und zugleich beunruhigende Herausforderungen. Was bedeutet es, wenn künstliche Intelligenzen komplexe Prüfungen bestehen oder sogar kreativ tätig werden? Wird diese Entwicklung unsere Gesellschaft, Arbeitswelt und Kommunikation überrumpeln? Werden Jobs ersetzt oder entstehen völlig neue Beschäftigungsfelder? Und wie können wir die Gefahren durch die Nutzung dieser Systeme zur Verbreitung von z.B. Falschinformationen minimieren?

Entdecken Sie in diesem vierwöchigen, kostenlosen openHPI-Kurs, wie bahnbrechende Technologien wie ChatGPT funktionieren, welche Anwendungsfälle daraus entstehen, welche Chancen und Grenzen sie bergen. Der Kurs bietet Jugendlichen und Interessierten ohne technisches Hintergrundwissen oder Programmiererfahrung eine einzigartige Gelegenheit, in die Welt der Generativen Künstlichen Intelligenz einzutauchen.

Wer gezielt über meine Beiträge informiert werden möchte, kann sich über mein Newsletter-Formular registrieren lassen …

 

… Stay tuned …

Newsticker März

Die größte Aufmerksamkeit hat in diesem Monat zweifellos ein Gerichtsurteil erregt, das meines Erachtens dringend darauf aufmerksam macht, dass sich die Bildungseinrichtungen (Schulen wie Universitäten) auf einen vernünftigen Umgang mit LLMs einigen müssen.

Und darum geht es:

Leitsätze:
    1. Stellt ein Student im Antragsverfahren zum Zugang zum Masterstudium das erforderliche Essay mittels KI her, stellt dies eine Täuschung dar, die zur Ablehnung des Zugangs führen kann. (redaktioneller Leitsatz)
    2. Die Vorlage eines mit KI generierten Essays ist ein Täuschungsversuch, der zum Ausschluss des Bewerberstatus führt. (redaktioneller Leitsatz)

Es gab zahlreiche Kommentare und Reaktionen, in Tageszeitungen und im Podcast-Format. Hier eine kleine Auswahl:

Ein Student ließ seine Bewerbung für einen Masterstudiengang von Künstlicher Intelligenz mitverfassen. Die TU München bemerkte den Betrug. Vor Gericht scheitert der Student.

Eine Studie untersucht die Wirksamkeit von GenAI-Texterkennungswerkzeugen. Das Ergebnis: Die Werkzeuge sollten nicht in Schulen oder Hochschulen eingesetzt werden.

Künstliche Intelligenz verändert bereits den gesamten Unterricht in der Schule. Auch Prüfungen müssen neu gedacht werden. Das Auswendiglernen und Ausspucken von Wissen ist nicht mehr gefragt. Die Umwälzungen sind spektakulär.

Künstliche Intelligenz hat längst auch an den Unis Einzug gehalten. Zwar sind Programme wie ChatGPT noch anfällig für Falschinformationen. Doch wer die richtigen Befehle eingibt, kann sich mit ihnen auf Prüfungen vorbereiten. Ein Überblick über die praktischsten Methoden.

Künstliche Intelligenz stellt die Hochschullehre vor enorme Herausforderungen. Sie verändert Prüfungsformen, das Lernen zu Hause und vielleicht sogar die Studiendauer. Bedroht KI die Qualität der Ausbildung an Hochschulen und Universitäten?

    Generative artificial intelligence (AI) has broken higher education assessment. This has implications from the classroom to institutional accreditation. We are advocating for a one-year pause on assessment requirements from institutions and accreditation bodies. We should divert the time we would normally spend on assessment toward a reevaluation of how to measure student learning. This could also be the start of a conversation about what students need to learn in this new age.

     

    Und nun weitere Beiträge der Posts und Tröts von BlueSky und Mastodon:

    Unterricht

    Künstliche Intelligenz (KI) ist im Begriff, unsere Arbeits- und Lebenswelten grundlegend zu transformieren und wird schon bald ein integraler Bestandteil unseres Alltags sein. Trotz ihres Potenzials birgt KI jedoch Risiken. Eine besondere Herausforderung stellen Verzerrungen, Vorurteile und Stereotype dar, die sich aus den Daten ergeben, mit denen die KI trainiert wurde. Diese systemimmanenten Verzerrungen, bekannt als Bias, können in der Folge zu gesellschaftlichen Problemen, wie die Verstärkung von Diskriminierung, sozialen Ungleichheiten, Vorurteile, Sexismus und Rassismus führen. Diese Unterrichtseinheit zielt darauf ab, Schülerinnen und Schüler am Beispiel bildgenerierender KI für Bias zu sensibilisieren, das eigene KI-Nutzungsverhalten zur reflektieren und eine kritische Nutzung zu fördern.

    Darüber hinaus hat der Autor ein Update zum ChatGPT-Guide für Lehrkräfte veröffentlicht.

    ChatGPT kann nicht nur Texte für euch formulieren, sondern ist auch in der Lage, komplexe Mindmaps zu erstellen. Das geht schnell und kann euch im Arbeitsalltag viel Zeit sparen. Wir zeigen euch, wie es geht.

    Das Ziel des ENARIS-Projekts ist es, Kindern dabei zu helfen, die Möglichkeiten, Grenzen und inneren Funktionsweisen von KI-Systeme verständlicher zu machen. Das Material ist für jedermann frei verfügbar und unter einer Creative Commons 4.0 By-Sa-Lizenz veröffentlicht. 

    Das Material ist direkt für den Schuleinsatz konzipiert und deckt viele Bereiche der Digitalen Grundbildung ab.

    Künstliche Intelligenz und Robotik sind wichtige Zukunftstechnologien. Damit unsere Gesellschaft mit diesen mächtigen Werkzeugen eine lebenswerte Zukunft gestalten kann, müssen kommende Generationen über entsprechende Grundkenntnisse verfügen. Nur wer eine Vorstellung davon hat, wie diese Technologien funktionieren, kann ihre Chancen und Risiken richtig beurteilen. Erst diese Kompetenz ermöglicht einen produktiven gesellschaftlichen Dialog, wie KI und Robotik zum Wohle aller genutzt werden sollen.

    Dieser Kurs ist also ein Beitrag zu einer breit und kompetent geführten KI-Debatte.

    KI ist gekommen, um zu bleiben! Umso wichtiger ist es, dass sich Lehrkräfte Möglichkeiten überlegen, mit dieser neuen Technologie umzugehen und Schüler*innen an diese Thematik heranzuführen. Dabei können einfache KI-Spiele bzw. Webseiten helfen, die einen guten und vor allem niederschwelligen Zugang bieten. Hier stelle ich meine Lieblingstools für meinen Unterricht vor.

    Im neuen Tutorial zeige ich,

    ➡️ wie @fieteai.bsky.social funktioniert,

    ➡️ welche Möglichkeiten für lernförderliches Feedback Lehrerinnen und Lehrer erhalten

    ➡️ warum #Fiete im Geschichtsunterricht & Fremdsprachen läuft. 

    uni@schule

    Unsere Linksammlung zu ChatGPT im Hochschulkontext stieß Anfang 2023 auf große Resonanz und zeigte bereits zu einem frühen Zeitpunkt: Es gibt einen großen Orientierungsbedarf in Bezug auf den Einsatz von generativer KI in Studium und Lehre. In der Zwischenzeit ist viel passiert – und uns erreichten zahlreiche Beiträge von Hochschulangehörigen, für die wir uns herzlich bedanken! Auf dieser Seite finden Sie einen aktuellen Überblick zu Beiträgen rund um ChatGPT, die im HFD veröffentlicht wurden – von einführenden Informationen über Must-Reads und Good Practices bis hin zu studentischen Perspektiven und aktuellen Veranstaltungen. 

    KI-Technologie agiert bereits wie eine Forschungsassistenz im Wissenschaftsbetrieb. Wird sie womöglich überschätzt?

    Diese Handreichung des Netzwerks “Ethische Nutzung von KI” richtet sich als Erstinformation an Lehrende in Hochschulen, die bisher noch nicht mit KI gearbeitet haben, und besteht aus grundlegenden Statements zur Nutzung von KI und der FAQ-Liste mit Empfehlungen für die Praxis.

    Die jüngsten Entwicklungsschübe der Künstlichen Intelligenz haben lange erträumte Anwendungen vom automatischen Satz von geskribbelten Formeln über das Korrigieren von Klausuren bis hin zum interaktiven Generieren von Erklärungen und Übungsaufgaben realistisch werden lassen. In der täglichen Praxis mit der KI entdeckt man weitere Möglichkeiten, zum Beispiel Live-Übersetzungen für nichtmuttersprachliche Studierende und die KI als Taschenrechner mit komplexem handschriftlichen Input. Dieser Vortrag beleuchtet die Möglichkeiten und Grenzen einer Vielzahl von Anwendungen, oft aus Erfahrungen in der Lehre mit eigener experimenteller Software. Der Vortrag widmet sich abschließend der Frage, was man als Lernende*r und als Lehrende*r jetzt und bald noch „können“ muss.

    Die KI-Methoden, um Schüler individuell zu fördern und Lehrkräfte zu entlasten, existieren. Doch damit sie den Unterricht wirklich verändern können, muss die Politik die Kooperation von Wissenschaft, EdTech und Bildungspraxis systematisch unterstützen.
    Ein Gastbeitrag von Detmar Meurers anlässlich der Publikation KI-Methoden für konkrete Herausforderungen in der Bildung

    Kaum ein Thema im Prüfungskontext bewegt die Gemüter so sehr wie ChatGPT. Studierende sehen sich in diesem Zusammenhang häufig dem Vorwurf ausgesetzt, sie würden ChatGPT nur zum Schummeln verwenden. Vor allem traditionelle Prüfungsformate wie das Schreiben von längeren Hausarbeiten ließen sich – so der Vorwurf – in Sekundenschnelle von der KI generieren. Aber selbst wenn das so wäre: Wollen das wirklich alle Studierenden? Wo liegt das eigentliche Problem mit ChatGPT und den Hausarbeiten? Darauf hat Inga Gostmann eine Antwort. Inga ist Masterstudent:in an der Universität in Bielefeld und gehört zur aktuellen Kohorte der studentischen Initiative DigitalChangeMaker. 

    Die deutschen Hochschulen stehen vor der Herausforderung, Tools auf Basis generativer Künstlicher Intelligenz (KI) für Forschung, Lehre und Verwaltung zugänglich zu machen. Im Mittelpunkt steht dabei derzeit die Zugänglichkeit von kommerziell angebotenen Tools wie ChatGPT. Zunehmend rückt in den Diskussionen aber auch die Frage nicht-kommerzieller, Open-Source-basierter Lösungen in den Blick. Welche Optionen gibt es, was sind die Vor- und Nachteile und welche Rolle spielt hierbei hochschulübergreifende Zusammenarbeit?

    Dr. Peter Salden, Dr. Malte Persike und Jonas Leschke geben in diesem Beitrag einen Überblick und ordnen ein, inwieweit nicht-kommerzielle, Open-Source-basierte Anwendungen eine sinnvolle Alternative an Hochschule sein können.

    Dank der aufwändigen Aufnahme- und Schneidearbeit des “Digital Learning” der PHZH ist nun neben den Folien (doebe.li/phzh24) auch eine Aufzeichnung meines Referats öffentlich verfügbar.

    Künstliche Intelligenz verändert die Gesellschaft – und das Lernen. Die Klausur als Maßstab für erfolgreiche Bildung taugt nicht mehr, meint Robert Lepenies.

    Tools

    Der ChatGPT-Entwickler OpenAI hat ein Programm zum Klonen von Stimmen vorgestellt. Fachleute fürchten einen Missbrauch von Anwendungen, die Künstliche Intelligenz (KI) nutzen.

    Forschende der University of California, Berkeley und Google DeepMind haben eine Methode entwickelt, die zeigt, dass KI-Sprachmodelle mit Zugang zu Suchmaschinen tatsächlich korrektere Antworten geben als menschliche Annotatoren.

    Im Moment kommen fast tagtäglich neue KI-Tools für den Bildungsbereich auf den Markt. Heute stelle ich Ihnen to teach_ ein deutsches Startup, gegründet von Felix Weiss vor.

    Der aktuelle Fall mit den von Prinzessin Kate veröffentlichten Fotos macht plötzlich vielen Menschen klar: Selbst Laien können heute mit Photoshop Fotos bearbeiten und dank KI wundersame Dinge anrichten. Ein Grund, mal auf die grundsätzlichen Fähigkeiten der KI-Fotobearbeitung von heute zu schauen.

    Schon älter und doch lesenswert:

    Juliette MANSOUR (AFP): Hinweise zum Erkennen KI-generierter Bilder

    Ob Midjourney, DALL-E, Stable Diffusion oder Craiyon – in den vergangenen Monaten haben die rasanten Fortschritte in Sachen künstlicher Intelligenz (KI) dazu geführt, dass massenhaft künstlich erzeugte Bilder in sozialen Netzwerken geteilt werden. Einige extrem realistisch anmutende KI-Bilder sorgten dabei für Verwirrung im politischen Tagesgeschehen und wurden in einigen Fällen als authentisch dargestellt. Obwohl es bislang kein Werkzeug gibt, um ein künstlich generiertes Bild mit Sicherheit zu erkennen, verraten sich die KI-Erzeugnisse durch Unstimmigkeiten im Bild oder den Kontext tatsächlicher Ereignisse. Das erklärten Expertinnen und Experten gegenüber AFP.

    ChatGPT kann ab sofort Antworten vorlesen. Fünf Stimmen und 37 Sprachen stehen zur Verfügung.

    Podcast

    Wie weit sind die KI-Innovationen aus Europa im Vergleich zu den USA?

    Das diskutieren KI-Teamleiterin Larissa Holzki und Silicon-Valley-Korrespondent Stephan Scheuer mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes.

    Wer steckt eigentlich hinter den Softwareentwicklungen im Edutech-Bereich – und wie hat KI die Möglichkeiten und den Markt verändert? Wir sprachen mit Christophe Spéroni, dem Gründer von bettermarks.

    Laut Süddeutscher Zeitung gilt der eine als „Deutschlands präzisester KI-Kritiker”, der andere ist laut Forbes Geschäftsführer eines der „bahnbrechendsten KI-Start-ups im DACH-Raum”. In unserer neuesten Podcastfolge zum Thema künstliche Intelligenz treffen sie aufeinander: Informatiker und Philosoph Jürgen Geuter alias „Tante” bzw. Patrick Ratheiser, Geschäftsführer von Leftshift One und Vorstandsmitglied von AI Austria. Warum Geuter KI nicht feiert, wer mit KI (kein) Geld verdient, ob KI zum Systemretter oder doch zum Verursacher des Verderbens avanciert – das alles besprechen sie mit Technologieexperte Markus Seme und Moderator Christoph Sammer.

    Diskurs

    • Vodafone-Stiftung: Jugendstudie zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz an Schulen – Jugendliche wünschen sich Umgang mit KI als festen Bestandteil des Unterrichts
      • Repräsentative Befragung der Vodafone Stiftung: Knapp 80 Prozent der jungen Menschen erwarten, dass der Einsatz von KI den Unterricht in den kommenden Jahren stark verändern wird.
      • Dabei geben 76 Prozent der befragten 14- bis 20-Jährigen an, dass der Einsatz von KI an ihrer Schule entweder gar kein Thema ist oder es keine einheitliche Regelung dazu gibt.
      • 73 Prozent der Befragten sehen im Einsatz von KI eher eine Chance als eine Gefahr.

    Dazu ein Kommentar von zwei KI-Bildungsexperten:

    Die Vodafone-Studie zum KI-Nutzungsverhalten der Schüler trägt den vielversprechenden Namen „Pioniere des Wandels“. Die Pioniere sitzen allerdings nur selten hinter dem Lehrerpult, sondern drücken eher die Schulbänke. Ein Gastbeitrag

    Der Artikel „Education Is On The Frontlines Of The AI Culture Wars“ von Marc Watkins wirft derzeit hohe Wellen. Besonders eine provokative These von Watkins geistert derzeit durch alle meine Kanäle: Der zukünftige soziale Aufstieg hänge nicht mehr vom Hochschulbesuch an sich ab, sondern davon, ob man von Menschen oder Algorithmen unterrichtet wurde. Im Folgenden möchte ich darum kurz den Inhalt des längeren Textes von Watkins kurz zusammenfassen und anschliessend seine steile These diskutieren.

    Nele hat auf einem EduCamp eine Session mit dem „etwas trotzigen“ Titel angeboten: Ist sehr viel von KI in der Bildung nicht großer Quatsch und verlieren wir nicht darüber viel wichtigere Dinge aus den Augen? Erkenntnisse/Reflexion hat sie verbloggt.

    In einer Welt, die sich durch eine rasante Dynamik. ständige Veränderungen und eine gesellschaftliche Pluralität auszeichnet, wird die Fähigkeit, Mehrdeutigkeit und Widersprüche auszuhalten, immer mehr zu einer unverzichtbaren Kompetenz. Ulf-Daniel Ehlers definiert den Future Skill „Ambiguitätstoleranz“ als die „Fähigkeit, Vieldeutigkeit, Heterogenität und Unsicherheit zu erkennen, zu verstehen und produktiv gestaltend damit umgehen zu können sowie in unterschiedlichen und auch konfligierenden Rollen agieren zu können“. Da mich dieses Thema aktuell an einer Schnittstelle zwischen Privatem und Beruflichem stark beschäftigt, möchte ich diesen Blogartikel diesem Future Skill widmen.

    Die Künstliche Intelligenz löst drei Revolutionen gleichzeitig aus, sagt Zukunftsforscherin Amy Webb auf der Tech-Messe SXSW und warnt vor den Folgen. Autor Chris Dixon sieht den Schaden für eine Branche schon heute.

    Während Schüler ihre Hausaufgaben von der KI erledigen lassen, scheuen viele Schulen das Thema. Es gibt allerdings vorbildliche Ausnahmen.

    Chatbots wie ChatGPT nutzen Medieninhalte, um Antworten zu generieren. Vor allem rechte Medien lassen das zu – mit gravierenden Folgen.

    Berufsorientierung

    Erst die clevere Verbindung großer Sprachmodelle mit den Unternehmensdaten bringt die erhofften Produktivitätsvorteile der KI, zum Beispiel im Wissensmanagement.

    Bessere Work-Life-Balance, weniger Fehler: Fragt man Studierende, bietet künstliche Intelligenz vor allem Chancen für die Arbeitswelt. Die Mehrheit nutzt KI-Hilfsmittel laut einer neuen Umfrage schon heute.

    Im Öffentlichen Dienst wird KI für vereinfachte Abläufe sorgen. Sie kann auch die gewaltigen Datenschätze heben, die in der Bürokratie schlummern. Wenn dies gelingt, dürfte der öffentliche Sektor ein Hauptnutznießer der neuen technologischen Möglichkeiten werden …

    Kinder sollten coden lernen? Wer Informatik studiert, bekommt einen guten Job? Solche vermeintlichen Gewissheiten dürfen im Zeitalter generativer KI bezweifelt werden. Und das ist erst der Anfang.

    Feuilleton

    Wer früher Musik machen wollte, musste viel können – heute reicht ein Prompt und ein KI-Modell. Was bedeutet das für Künstler, die Branche und die Zukunft der Musik?

    Das Wettrennen um die Vorherrschaft im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz läuft: zwischen den USA, China und Europa. Doch wer gewinnt? Und wer bestimmt über eine Technologie, von der die Zukunft der Menschheit geprägt sein wird? Der Dokumentarfilm geht drei unterschiedliche KI-Pionieren nach, die mit ihrem Unternehmen Hoffnung erwecken und den Tech-Riesen den Kampf ansagen.

    Fortbildung

    Diese Edumail hat einen Schwerpunkt auf ‘weiterdenkenden’ Fragestellungen im Kontext von KI: Was ist eine strategisch kluge Herangehensweise in der Pädagogik, die auch Lernkulturveränderung erreicht? Wie wird KI im globalen Süden reflektiert? Wie ist das genau mit KI und der Gefahr der Verfestigung von Stereotypen? Wie kann man in KI-Workshops nicht nur als Werkzeug, sondern vor allem auch als Lerngegenstand auf das Thema blicken? … 

    Generative KI ist in der Schule angekommen, die Liste der Anwendungsmöglichkeiten wird immer länger. Besonders gut macht sie sich als Nachhilfelehrerin. 

    Kann KI die Unterrichtsvorbereitung sinnvoll unterstützen? Erkenntnisse liefert der Pilotversuch „KI im Klassenzimmer“, der einen Einblick in die verschiedenen Nutzungsweisen, Erfahrungen und Ergebnisse der teilnehmenden Lehrkräfte gibt.

    Sir Ken Robinson (1950 – 2020) hat es einmal so schön auf den Punkt gebracht: “If you want to start a revolution in education, make it happen in your own classroom.” Robinson war schon lange vor KI der Auffassung, dass unser Bildungssystem nicht länger durch kleine Reformen (“Reförmchen”) zu retten sei, sondern vielmehr einer echten Transformation bedarf (Changing Education Paradigms). 

    Künstliche Intelligenz bietet sowohl Lehrkräften als auch Schülerinnen und Schülern große Chancen, Lernprozesse zu optimieren. Doch der Einsatz digitaler Werkzeuge ist ein Balanceakt. Die Rolle der Lehrkräfte bleibt dabei zentral.

    Schulentwicklung

    Obwohl 95% der Schulen in Bezug auf KI noch nicht so weit fortgeschritten sind, könnte es dennoch richtungsweisend/zielführend sein, darüber nachzudenken, in welchen Bereichen sich eine Schule im Kontext von KI weiterentwickeln kann. Daher hier der Versuch eines KI-Reifegrad-Modells, der Orientierung bieten kann, wo die Schule im Bereich KI steht.

    Sechs Kategorien, fünf Reifegrade – die Idee stammt von Paul Meyrat, der das für öffentliche Verwaltung auf LinkedIn durchgespielt hat. Sein Modell habe ich genommen und auf die einzelne Schule übertragen.

    Englischsprachig

    Tools like ChatGPT are capable of solving many introductory programming tasks. In fact, you can often just copy-paste the instructions without any additional effort and get a detailed solution and explanation back.

    @hartificial.de kommentiert @BlueSky:
    Jensen Huang CEO von NVIDIA beschreibt es als Wunder der künstlichen Intelligenz, dass heute niemand mehr programmieren lernen muss. Die Programmiersprache ist menschlich und jeder Mensch auf der Welt wird so zur Programmierer:in.

    Schon älter und doch lesenswert

     

    Derzeit gibt es keine einheitliche Definition von Künstlicher Intelligenz (KI). Grundsätzlich geht es darum, Computer in die Lage zu versetzen, menschliche Fähigkeiten wie logisches Denken, Lernen oder Kreativität nachzuahmen.

    Die sogenannte Generative KI kann eigene Inhalte erzeugen. Die Software hat also gelernt, bestimmte Muster in Sprache oder Kunst zu erkennen und selbstständig Neues zu erzeugen. Dadurch kann die KI zum Beispiel Schreib-, Kunst- oder Sprechstile nachmachen.

      Save the date/Schlussbemerkung

       

      Save the date

      Künstliche Intelligenz (KI) ist eine disruptive Technologie: Sie hat das Potenzial, die Wirtschaft robust und effizient auszurichten und einen substanziellen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Sie verändert Arbeitsabläufe, Tätigkeiten und Rollen vieler Beschäftigter. Sie beeinflusst die Art und Weise, wie wir kommunizieren, uns informieren oder miteinander agieren. Kurz: KI prägt in Zukunft alle Bereiche unseres Lebens. Mit den aktuellen technologischen Sprüngen beim maschinellen Lernen und in der Robotik stellen sich auch viele Fragen: Wofür wollen wir KI nutzen? Wann und in welchen Branchen trägt sie zur Wertschöpfung bei? Wie lassen sich Werte und Teilhabe in einer KI-unterstützten Gesellschaft sichern? Wohin entwickelt sich die Technologie? Und wie lässt sich ein verantwortungsbewusster Einsatz von KI in Deutschland und Europa fördern? Zu diesen Fragen diskutieren KI-Expertinnen und -Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft auf der Konferenz der Plattform Lernende Systeme.

      Die rasante Entwicklung generativer KI-Systeme wie ChatGPT, DALLE und Midjourney revolutioniert unsere Welt und stellt uns vor neue, faszinierende und zugleich beunruhigende Herausforderungen. Was bedeutet es, wenn künstliche Intelligenzen komplexe Prüfungen bestehen oder sogar kreativ tätig werden? Wird diese Entwicklung unsere Gesellschaft, Arbeitswelt und Kommunikation überrumpeln? Werden Jobs ersetzt oder entstehen völlig neue Beschäftigungsfelder? Und wie können wir die Gefahren durch die Nutzung dieser Systeme zur Verbreitung von z.B. Falschinformationen minimieren?

      Entdecken Sie in diesem vierwöchigen, kostenlosen openHPI-Kurs, wie bahnbrechende Technologien wie ChatGPT funktionieren, welche Anwendungsfälle daraus entstehen, welche Chancen und Grenzen sie bergen. Der Kurs bietet Jugendlichen und Interessierten ohne technisches Hintergrundwissen oder Programmiererfahrung eine einzigartige Gelegenheit, in die Welt der Generativen Künstlichen Intelligenz einzutauchen.

      Wer gezielt über meine Beiträge informiert werden möchte, kann sich über mein Newsletter-Formular registrieren lassen …

       

      … Stay tuned …

       

      Newsticker Februar

      Letzte Woche habe ich die Plattform LernMIT online gestellt, die sich zum Ziel gesetzt hat, zukunftsorientierte Lernmethoden vorzustellen. Dazu gehören praxisorientierte Ressourcen, die den Lehrplan bereichern und den Schüler:innen ein tieferes Verständnis vermitteln. Und mit evidenzbasierten Aussagen über das Lernen, um Lehr- und Lernprozesse zu optimieren und die bestmöglichen Ergebnisse für die Schülerinnen und Schüler zu erzielen.

      „Lernen mit KI“ ist ein zentraler Bestandteil meines monatlichen Überblicks. Bevor ich dazu komme, zwei Beiträge aus der Universitätsszene, die sich auf das schulische Bildungssystem übertragen lassen (daher der gewählte Name uni@schule):

      Einige Irrtümer haben Julius Friedrich, Martin Wan und Jens Tobor kürzlich im neuen Hochschulforum Digitalisierung (HFD)-Diskussionspapier aufgegriffen und neun KI-Mythen entlarvt:

      1.  Generative KI-Sprachmodelle sind fehlerfrei
      2. KI versteht Bedeutungen
      3. KI wird immer klüger
      4. KI ist eine Blackbox
      5. KI ist kreativ
      6. KI hat ein Bewusstsein
      7. Wissenschaftliches Arbeiten wird obsolet
      8. KI führt zu mehr Arbeitslosigkeit
      9. KI kann in die Zukunft blicken

      Quelle:

      Rund um generative Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung gibt es in der öffentlichen Wahrnehmung einige Mythen. Neun dieser verbreiteten Mythen werden in diesem Diskussionspapier beleuchtet.
      Im Fazit zeigen die Autor:innen auf, was vor dem Hintergrund der aktuellen KI-Entwicklungen nun zu tun ist.

      Und noch ein Vortag zum Thema Mythen:

      Künstliche Intelligenz ist gekommen, um zu bleiben: aber welche neuen Möglichkeiten ergeben sich durch den gezielten Einsatz von künstlicher Intelligenz? Welchen Herausforderungen müssen wir uns stellen? In dieser Keynote wird ein Einblick in das Thema künstliche Intelligenz gegeben, frei nach dem Motto: alles, was man als Lehrende wissen muss, ergänzt um alles, was man sich als Lehrende fragen sollte.

      Noch einige (KI-unabhängige) Aussagen zum Thema Lerntypen, da sich deren Existenz noch hartnäckig hält:

        So, und nun wie angekündigt und wie immer am Monatsende der Rückblick auf die Posts und Tröts von BlueSky und Mastodon:

        Unterricht

        KI ist gekommen, um zu bleiben! Umso wichtiger ist es, dass sich Lehrkräfte Möglichkeiten überlegen, mit dieser neuen Technologie umzugehen und Schüler*innen an diese Thematik heranzuführen. Dabei können einfache KI-Spiele bzw. Webseiten helfen, die einen guten und vor allem niederschwelligen Zugang bieten. Hier stelle ich fünf davon vor.

        Das Argumentieren ist als eine der prozessbezogenen Kompetenzen für den Mathematikunterricht von zentraler Bedeutung. Eine Schwierigkeit stellt dabei im Unterricht häufig die Präsentation und Besprechung der Ergebnisse dar. Aus zeitlichen Gründen können im Unterricht oft nur wenige (schriftliche) Argumentationen ausführlich besprochen werden. Oft wünschen sich aber alle Schüler*innen ein Feedback. Eine unlösbare Schwierigkeit?

        „ChatGPT“ und andere KI-Tools sind längst im Schulalltag angekommen. Aber wie sinnvoll umgehen mit der künstlichen Intelligenz im Klassenzimmer? Gerade der Deutschunterricht kann von den neuen Möglichkeiten und der Zeitersparnis durch Chatbots profitieren, findet Hendrik Haverkamp, Deutschlehrer am Evangelisch Stiftischen Gymnasium in Gütersloh. Unsere Autorin hat mit dem Erfinder des KI-basierten Feedback-Tutors „fiete.ai“ über Chancen, Risiken und Zukunftskompetenzen gesprochen.

        uni@schule

        Eine Studie zeigt erstmals, dass KI-generierte Texte besser sein können als Texte von Schülern. Dies werfe zentrale Fragen auf, findet der Schweizer Lehrerverband.

        In der Nutzung von KI im Klassenraum brauchen wir “langfristige Strukturen”. Es sei bereits “viel auf dem Weg”, so der Bildungsforscher und Berater der Kultusministerkonferenz Prof. Olaf Köller.

        Claudia Potthoff (@BlueSky): Seine Überlegungen finde ich sehr gelungen und auf Schule übertragbar!

        Interview mit Prof. Dr. Doris Weßels zum Kapitel „Resilienz im Digitalen Wandel“ im D21-Digital-Index 2023/2024

        Objektive Schuleingangsuntersuchungen dank Künstlicher Intelligenz
        Vor Eintritt in die erste Klasse werden Kinder im Rahmen der Schuleingangsuntersuchung auf ihre körperliche, geistige und sozial-emotionale Entwicklung hin untersucht. So sollen einer zu frühen Einschulung vorgebeugt und mögliche Bedürfnisse rechtzeitig erkannt werden. Einige Bestandteile dieser Untersuchung können jedoch vom subjektiven Blickwinkel der Prüfer/-innen abhängen. Ein neues Analyseverfahren von Prof. Dr. Andreas Kist, Professur für Artificial Intelligence in Communication Disorders an der FAU, soll dank Künstlicher Intelligenz (KI) mehr Objektivität und Konsistenz schaffen. 

        ChatGPT – selten hat eine neue Technologie so viel Aufregung hervorgerufen. Für die einen Teufelszeug, das Arbeitsplätze vernichtet oder gar schlimmste Befürchtungen mit Blick auf die KI als nahe Wirklichkeit erscheinen lässt, für die anderen ein längst überfälliges Handwerkszeug – nicht zuletzt für die Wissenschaft.
        Nachdem sich die erste Aufregung langsam legt, ist es unsere Aufgabe als Universität, uns mit den entsprechenden Technologien und ihren Folgen unaufgeregt auseinanderzusetzen. Es gilt zu verstehen, was KI eigentlich ist, was das Künstliche an dieser Intelligenz ist und wie sie sich mit menschlicher Intelligenz produktiv verbinden lässt, wie KI die Wissenschaft beeinflussen wird, wie sie neue Epistemologien hervorbringt, wie sie die Art, Erkenntnisse zu generieren und zu legitimieren, verändert, wie sie Rollen im Wissenschaftsbetrieb neu definiert und wie sie wissenschaftliche Grundkonzepte wie Autorschaft neu hervorbringt.

        Der vorliegende Leitfaden vermittelt in insgesamt 7 Punkten eine grundsätzliche KI-Kompetenz, mit der KI-Systeme souverän eingesetzt werden können. Der Leitfaden dient dazu, für den Umgang mit generierten Inhalten zu sensibilisieren und zugleich das Auge für mögliche Risiken zu schärfen.
        Der Leitfaden soll Schüler:innenn, Studierenden und Mitarbeitenden von Bildungseinrichtungen eine Handreichung sein, um ihre eigene KI-Kompetenz zu überprüfen und sie zu erweitern.
        Zugrunde liegen ihm eine 12-monatige empirische Forschung für die kreative Praxis, eine Medien- und Literaturrecherche, Inputs von Expert:innen sowie die Analyse gängiger Machine-Learning-Software („KI-Tools“) auf dem Markt. Die Recherche fand zwischen November 2022 und November 2023 statt und ist der erste Schritt im Forschungsprojekt „AI-KI-DO – KI-Systeme in der kreativen Praxis & Lehre“

        Tools

        Im Rahmen des vom BMBF geförderten Projekts “KISS-Pro – Künstliche Intelligenz in Sprache und Schrift – Professionalisierungskonzepte für und Nutzungsperspektiven von KI-basierten Feedbacksystemen und Schreibagenten für sprachliches Lernen an der Schule” hat der wissenschaftliche Mitarbeiter Felix Reuth die folgende Tabelle erarbeitet. Das heißt, Sie finden hier maßgeblich KI-Tools, die den Schreib- und Feedbackprozess berühren. Die Tabelle wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert und erweitert. 

        Sora ist eine KI-Variante, die aus der Eingabe von Text realistische Video-Sequenzen generiert. Sora befindet sich aktuell in Expertentests, um Sicherheit und Einsatzmöglichkeiten zu bewerten. Hier ein Beispiel:

        Introducing Sora, our text-to-video model.

        Auf der einen Seite ist es faszinierend, wie sich die Szene entwickelt, auf der anderen Seite befürchte ich, dass wir kreatives Potenzial verlieren. Denn: Schülerinnen und Schüler werden sich kaum noch Mühe geben, wenn alles so einfach ist …😔

        Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von KI-Tools, mit denen ihr euch Bilder generieren lassen könnt. Eine besondere Stellung nimmt unter diesen Leonardo.ai ein. Wir zeigen euch, warum das so ist!

        Hugging Face hat eine neue Funktion für Chat-Assistenten eingeführt, mit der Benutzer mit nur zwei Klicks ihre eigenen KI-Chatbots erstellen können.

        Podcast

        Im Mittelpunkt unserer heutigen Diskussion Thomas Iser vom Nds. Kultusministerium in Hannover und Jörg Steinemann vom NLQ in Hildesheim. Beide waren als Teil des „Teams Niedersachsen“ auf der bundesweiten Fachtagung vertreten, die zeitgleich zum Jahrestag von ChatGPT Ende 2023 in Köln stattfand. Thomas Iser empfiehlt ein „tastendes Vorgehen“, damit Lehrkräfte KI kennenlernen. Dazu muss eine Rechtsicherheit  geschaffen werden. Erfahren Sie in der Folge, welche Impulse und Herausforderungen sich daraus für die Zukunft der Bildung ergeben.

        Auf der Bildungsmesse didacta in Köln geht es dieser Tage auch um die Zukunft von Künstlicher Intelligenz (KI) an Schulen. Experten betonen, es sei wichtig, dass Schüler mit der neuen Technologie in Berührung kämen, weil sie im späteren Leben ohnehin damit zu tun hätten.

        Eine Sprach-Lern-App aus der Schweiz nutzt Künstliche Intelligenz, um einen virtuellen Gesprächspartner zu erzeugen. Der Vorteil: Der Chat-Bot korrigiert im Gegensatz zu Menschen sehr direkt, wenn man einen Fehler macht. Eine Ukrainerin aus Karlsruhe hat die App getestet.

        KI-Tools wie Chatbots sind im Schulalltag angekommen. Doch wer versteht, wie sie funktionieren? Mit innovativen Methoden können Lehrkräfte vermitteln, wie lernfähige Computerprogramme Entscheidungen treffen und die KI-Kompetenz ihrer Schüler fördern.

        In einer Spezialausgabe von “Sitzenbleiben” sprechen Prof. Dr. Kai Maaz und Prof. Dr. Hendrik Drachsler über die Chancen und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz in der Bildung.

        Den perfekten Prompt schreiben: wie geht das? Das ist die große Frage für alle, die ChatGPT und andere Chatbots nutzen. Geschäftsbriefe, Geburtstagsglückwünsche oder Vorschläge für den Namen des neuen Katzebabys – wer sich Unterstützung von KI und Chatbots holt, sollte seine Frage schlau formulieren. Denn für ein gutes Ergebnis muss man ChatGPT sehr genau sagen, was man von ihm erwartet. In unserer heutigen Podcast Folge zeigen wir, wie man das prompten maßgeblich verbessern kann.

        Pflanzen, Pilze, Vogelstimmen. Smartphone-Apps mit Künstlicher Intelligenz verblüffen mit oftmals präziser Artenbestimmung. Vertieft Machine Learning unsere Beziehung zur Natur? Wie viel zieht die Forschung aus den Datenschätzen der Citizen Science?

        Diskurs

        Forscher trainierten ein KI-Modell ausschließlich mit den Erfahrungen eines Kleinkindes. Es soll helfen, den frühkindlichen Spracherwerb besser zu verstehen.

        Eine virtuelle Persönlichkeit kann überzeugend wirken – sogar im sozialen Verhalten, haben US-Forscher herausgefunden. Mensch oder Maschine? Nicht so leicht zu sagen.

        #ChatGPT und andere KI-Tools spielen eine zunehmend wichtige Rolle bei der Lösung komplexer Aufgaben. Obwohl sie das Potenzial haben, den Lernprozess zu beschleunigen und innovative Lösungen zu generieren, birgt ihre Nutzung auch Risiken. Daher ist es entscheidend, eine kritische Auseinandersetzung mit den Grenzen und Möglichkeiten von #KI Assistenten zu führen, um eine Abhängigkeit zu vermeiden und gleichzeitig ihre Vorteile optimal zu nutzen. Wann ist der Einsatz von ChatGPT also sinnvoll und wann nicht?

        Welch ein Traum: Im Ausland sofort die Sprache vor Ort verstehen und sprechen können. Künstliche Intelligenz bringt uns diesem Wunsch näher. Was Experten zu diesem Zukunftsszenario sagen.

        Vielen Menschen ist noch nicht klar, dass die Welt vor einer Revolution steht: Schon sehr bald werden weite Teile der Menschheit ohne Hemmnisse miteinander kommunizieren können. Was macht das mit uns?

        Nachhilfe in Mathe immer und überall – damit wirbt die Firma TutorSpace. Kurz vor den Abitur-Prüfungen in Berlin soll es ihre neue KI-Lehrerin Alena möglich machen. 

        In meiner Rolle als KI-Berater begegne ich in letzter Zeit immer wieder der Behauptung, dass Anbieter von KI- und Chatbot-Lösungen mit der DSGVO-Konformität ihrer Produkte werben. Auf den ersten Blick scheint dies eine beruhigende Versicherung für Unternehmen im Einsatz dieser Systeme zu sein, doch bei genauerer Betrachtung entpuppt sich diese vermeintliche Konformität als trügerisch. Offenbar ist vielen nicht klar, dass es nicht ausreicht, ein in Deutschland gehostetes Frontend vor OpenAIs APIs zu hängen, um datenschutzkonform Chatbots betreiben zu können.

         

        Die Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz hat am 17.01.2024 ein Impulspapier zu Large Language Models (LLMs) und ihrer Potenziale im Bildungssystem veröffentlicht. Wir werfen in diesem Beitrag einen Blick auf die Schlüsselelemente des Papiers und diskutieren deren Bedeutung für die Zukunft der Bildung.

        Berufsorientierung

        Alle reden über künstliche Intelligenz, Fachleute sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt. Welche Fächer man belegen muss, um neue Technologien mitzuentwickeln – und welche Fähigkeiten es dazu braucht.

        Mit meiner Klasse mache ich jetzt einmal pro Monat einen #Promptathon zu aktuellen Unterrichtsthemen. Dieses Mal sollten die Schüler:innen einen Megaprompt entwickeln, der den Chatbot so steuert, dass sie ein komplexes Bewerbungsgespräch mit ihm führen können.

        Feuilleton

        Thomas wird wegen einer Krebserkrankung im Unterricht von einem Avatar vertreten. Er ist der erste Schüler der FOS Friedberg, der diese Technik testen darf.

        Schon jetzt eignet sich TikTok nicht nur, aber eben auch hervorragend zur Verbreitung von Ideologien. Was wird wohl passieren, wenn es mit neuer Text-zu-Video-KI wie Sora kombiniert wird?

        Künstliche Intelligenz wird den Menschen nicht ersetzen: Sie braucht uns als Quelle der Originalität und der Überraschung. Damit der Mensch von KI optimal profitierte, wäre ein Biosiegel des Denkens nötig.

        Fortbildung

        Mit ChatGPT und anderen Sprachmodellen, aber ebenso bildgebender KI wie Midjourney, hat das Thema KI schlagartig Einzug in den Unterricht gehalten – zumindest ist der Hype um “KI-Tools” groß. Doch wie bei jeder Online-Plattform oder mit dem Internet verbundenen App sind Lehrpersonen angehalten, sich über das Thema Datenschutz Gedanken zu machen, wenn bei der Nutzung in Schule und Unterricht personenbezogene Daten verarbeitet werden. Mit Dirk Thiede fasst in diesem zweiten Gastbeitrag – der als Ergänzung zum ersten Grundlagen-Beitrag von letztem Jahr zu sehen ist – ein erfahrener Datenschutzbeauftragter seine Einschätzungen zu ChatGPT zusammen und stellt interessierten Lehrpersonen damit eine wichtige Hilfe zur Seite.

        Unter dem Motto „KI in Schulen: Chancen erkennen, Zukunft gestalten, Verantwortung übernehmen“ hatte App Camps und die Körber-Stiftung Lehrkräfte aus ganz Deutschland zum ersten KI-Summit eingeladen. Das Format bietet eine einzigartige Möglichkeit, interessierten Lehrkräften, sich im Bereich Künstlicher Intelligenz weiterzubilden und praktisch zu erproben sowie neue Perspektiven für den Schulalltag zu gewinnen.

        Mit der Unterrichtsidee von Manuel Flick, die vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg veröffentlicht wurde, können Lehrkräfte ihrer Lerngruppe grundlegende Kenntnisse im Umgang mit Text-KI vermitteln und diese praktisch erproben lassen.

        Heute ist es soweit: Nach meinem letzten Beitrag habe ich zahlreiche Nachrichten bekommen mit dem Wunsch, einen Blick in die KI-Handreichung werfen zu können, die ich in der letzten Zeit für unsere Oberstufe geschrieben habe. Ich habe lange hin und her überlegt, mich dann aber dazu entschieden, die Handreichung öffentlich zugänglich zu machen. 

        ChatGPT, das unbekannte Wesen. Für viele ist das KI-basierte Sprachmodell noch nicht ganz fassbar. Welche Möglichkeiten schlummern hier?
        Um ChatGPT und andere KI-Chatbots kennenzulernen, hilft nur eins: Ausprobieren! Anmelden, chatten, erkunden, wie das digitale Gegenüber auf deine Eingaben (Prompts) reagiert.
        Für deine erste Prompting Session biete ich auf dieser Seite handverlesene Prompts und Megaprompts an, mit denen du schon viel über ChatGPT herausfinden kannst.
        Was genau Mega-Prompts sind? Frag doch mal ChatGPT danach 😉

        Plus: ChatGPT & Co in der Schule – Eine Taskcards

        Mit der Plattform To-Teach können Lehrkräfte mithilfe von künstlicher Intelligenz personalisierte Unterrichtsmaterialien und Übungsaufgaben erstellen, die ideal auf die Interessen und Bedürfnisse ihrer Schüler*innen zugeschnitten sind.

        Englischsprachig

        As Carl Sagan once said, “You have to know the past to understand the present.” But great history teachers know that doesn’t mean you need to rely on ancient teaching tools.

        Fortunately, cutting-edge digital software—much of it free—can breathe new life into history lessons, allowing students to drop into historical venues, converse with long-dead presidents or kings, and inhabit eras in ways that can shift their perspective.

        This is a updated follow up to a previous post I wrote in April 2023. “Will teachers be replaced in time?” 

        Teachers also using the generative technology to aid with lesson planning, with hopes it could ease the burden of their workload.

        Many teachers and administrators understand that integrating AI into a district or classroom offers an opportunity to transform education. But the ability to harness AI’s potential also presents multiple challenges.

        Below are my recommendations for successfully implementing AI in the classroom.

        Save the date/Schlussbemerkung

        Save the date

        • online Schule Saarland: 5. Tag der digitalen Bildung – Online Angebote am 21.März 2024, 9.00 – 16.30 Uhr, Saarbrücken (Präsenz wie Online)

        Es warten praxisnahe Workshops rund um mobile Endgeräte und digitale Bildungsmedien in Kita und Schule, Zukunftsblicke auf die digitale Bildung im Kontext von Künstlicher Intelligenz sowie intensiver fachlicher Austausch mit Expert:innen. 

        Künstliche Intelligenz (KI) ist eine disruptive Technologie: Sie hat das Potenzial, die Wirtschaft robust und effizient auszurichten und einen substanziellen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Sie verändert Arbeitsabläufe, Tätigkeiten und Rollen vieler Beschäftigter. Sie beeinflusst die Art und Weise, wie wir kommunizieren, uns informieren oder miteinander agieren. Kurz: KI prägt in Zukunft alle Bereiche unseres Lebens. Mit den aktuellen technologischen Sprüngen beim maschinellen Lernen und in der Robotik stellen sich auch viele Fragen: Wofür wollen wir KI nutzen? Wann und in welchen Branchen trägt sie zur Wertschöpfung bei? Wie lassen sich Werte und Teilhabe in einer KI-unterstützten Gesellschaft sichern? Wohin entwickelt sich die Technologie? Und wie lässt sich ein verantwortungsbewusster Einsatz von KI in Deutschland und Europa fördern? Zu diesen Fragen diskutieren KI-Expertinnen und -Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft auf der Konferenz der Plattform Lernende Systeme.

          • Aufruf von Clearing House Unterricht (TUM, München):  Umfrage

          Beim Einsatz von #LernenmitKI im Unterricht: Wo wünscht Ihr euch einen Einblick in den aktuellen Forschungsstand? Eure Meinung ist gefragt! 4 Fragen, keine persönlichen Daten, nur Eure Einschätzung.

           

          Und auch dieses Thema bewegt die schulische Szene im Umgang mit KI: Fake News.

          Ganz aktuelle zwei Beiträge, geeignet für Diskussionsrunden in FoBi (?):

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            … Stay tuned …

             

            Newsticker Januar

            ChatGPT im Klassenzimmer? „Man kann schon in der Grundschule dafür sensibilisieren“, sagt der Informatiker Stefan Seegerer in einem Interview mit dem Tagesspiegel [1]https://www.tagesspiegel.de/wissen/chatgtp-macht-schule-wir-mussen-aufpassen-die-internationale-entwicklung-nicht-zu-verschlafen-11134681.html. Er greift damit die sehr lebhafte Diskussion um den Einsatz von Large Language Models (LLM) in der Schule auf. Anlass ist nicht zuletzt eine Veröffentlichung der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission, die kürzlich im Auftrag der KMK ein Impulspapier zum Einsatz von LLM bei der Textproduktion und -recherche, beim adaptiven Lernen, beim individuellen Feedback und bei der Erstellung von Lernmaterialien vorgelegt hat.

            Dazu habe ich einen Grundlagenartikel geschrieben. Ich habe die zahlreichen Fort- und Weiterbildungsmaterialien auf einige wenige reduziert, auch um Übersichtlichkeit zu schaffen.

             

             

            Wie komplex das alles ist, zeigen die Beiträge auf dieser Plattform und die monatliche Übersicht der Posts und Tröts von BlueSky und Mastodon im Newsticker:

            Unterricht

            Seit einem Jahr probiere ich jetzt KI im Unterricht aus, manchmal hemdsärmlig, oft habe ich aber auch einen konkreten Plan, was ich damit bezwecken will. Denn tatsächlich hilft mir die Praxis des Flipped Classrooms ganz leicht, KI sinnvoll im Unterricht einzusetzen. 

            Mit ChatGPT und anderen KI-basierten Programmen drängen immer stärker sehr weit entwickelte Tools in die Klassenzimmer. Gerade für textbasierte Aufgaben, wie etwa Aufsätze oder Analysen von Artikeln oder Gedichten, ist es für Lehrkräfte extrem herausfordernd zu erkennen, ob die Aufgaben mit oder ohne den Einsatz von solchen Programmen bearbeitet wurden. Einige Lehrkräfte wehren sich gegen diese technologische Entwicklung, andere versuchen, den neuen Herausforderungen angemessen zu begegnen. Für alle ist und bleibt es eine Herausforderung. Lehrer News hat mit Joscha Falck über den Einsatz von KI  im Unterricht gesprochen. Er ist Mittelschullehrer und als Schulentwicklungsmoderator Teil eines sogenannten Innovationsteams für digitale Bildung in Mittelfranken. In diesem Rahmen beschäftigt er sich mit aktuellen Entwicklungen rund um ChatGPT und Co. 

            Seit Ende 2022 ist Chat GPT frei zugänglich. Die Künstliche Intelligenz macht deutlich, wie stark sich die Welt des Lernens und Lehrens verändern könnte. Beim Schreiben einer Hausarbeit unterstützen, eine Reise planen oder eine Website programmieren: Geht natürlich alles. Aber kann KI auch emotionale Bezugspersonen ersetzen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die „ARD-Wissen”-Dokumentation „Better than Human?” von MDR und WDR.

            Um zu klären, ob Menschen zu einer KI Emotionen aufbauen und Unterstützung bei persönlichen Problemen geben können, nimmt die Journalistin Ciani-Sophia Hoeder die Zuschauenden in ein Experiment mit, das eigens für diesen Film entwickelt wurde. In „Better Than Human” werden auf Basis von Chat GPT in einer eigenen WebApp drei verschiedene virtuelle KI-Charaktere vorgestellt: Ein „Pfarrer”, eine „Therapeutin” und eine „beste Freundin”. Die virtuellen Gesprächspartner:innen werden durch reale menschlichen Vorbilder, die auch selbst im Film eine Rolle spielen, entwickelt und beurteilt.

            Auf der anderen Seite des Monitors sitzen ein junges Paar, das nach einer Fehlgeburt das erste Kind erwartet, eine ältere Dame, die unter Einsamkeit leidet, und eine junge Frau, die in absehbarer Zeit ihre Mutter verlieren wird. Sie alle kommen mit der KI in Berührung. Sie führen lange Schreibgespräche mit den virtuellen KI-Personen. Sie bringen ganz unterschiedliche Themen und Lebensfragen ein: Wie geht man mit Einsamkeit um? Wie macht man weiter nach einem schlimmen Schicksalsschlag? Wie plant man eine gemeinsame Zukunft?

            Die KI bietet viele Antworten. Doch können diese die Probandinnen und Probanden überzeugen? Macht es für sie einen Unterschied, ob die Empathie echt und menschlich ist oder durch ein Programm entwickelt werden? Und wer von den Testpersonen möchte die eigenen Sorgen am Ende lieber mit einer KI besprechen und wer mit einem Menschen?

            Kernkompetenz: Die eigenen Vorstellungen von gelungenen Beziehungen im Kontext Künstlicher Intelligenz reflektieren

            Jahrgang: ab 9. Klasse

            Zwei Posts/Threads @X über die Benutzung von ChatGPT, genauer über

              • Plagiat-Checker (von Prof.’ in Zweig)
              • Studie zur Überprüfung von Algebraaufgaben (von Tim Kantereit)

            hier als modifizierter Retweet bereitgestellt…

            Chatbots haben sich zu einem unverzichtbaren Werkzeug im digitalen Klassenzimmer entwickelt. Diese intelligenten Assistenten können das Lernen unterstützen und den Unterricht bereichern, wenn sie richtig eingesetzt werden. Allerdings muss man sich der Dos and Don’ts beim Einsatz von Chatbots im schulischen Kontext stets bewusst sein.

            uni@schule

            ChatGPT eröffnete kürzlich einen “Store” mit frei gestaltbaren Bots. Einige Hochschulen nutzen Chat-Bildungsassistenten bereits im Alltagsbetrieb.

             

            Mit Nachdruck plädiert die Ständige Wissenschaftliche Kommission der KMK für den Einsatz generativer KI-Sprachmodelle im Schulunterricht – allerdings nur für ältere Schüler. Die Bildungsforscherin Ulrike Cress über das Lernen mit ChatGPT, die Auswirkungen auf Prüfungskultur und Chancengerechtigkeit – und die Bedeutung guten Promptens.

             

            Die Ständige Wissenschaftliche Kommission hat ein Impulspapier zur Implementation und Nutzung von künstlicher Intelligenz in der Schule vorgelegt. Prof. Ulrike Cress fasst in ihrem Gastbeitrag die wichtigsten Punkte zusammen.

            Die Internationale Hochschule IU setzt auf eine neue Art der Wissensvermittlung. Ein spezieller Chatbot soll Studenten im Gespräch beim Lernen unterstützen. Auch andere Apps und Institutionen glauben: KI stellt die Welt der Bildung auf den Kopf.

            Tools

            In diesem YT-Video zeige ich euch, was Microsoft Copilot kann, worin sich Copilot von ChatGPT unterscheidet und ob es sich seit Copilot eigentlich noch lohnt, für ChatGPT Plus zu zahlen. 

            Die digitale Welt verschmilzt immer mehr mit unserer Realität. In diesem Zusammenhang ist eine neue Entwicklung zu beobachten: Jugendliche finden auf Character.ai Unterstützung durch KI-Therapiebots.

            Wer im Internet nach etwas sucht, nutzt Google. Das ist so verbreitet, dass es mit „googeln“ sogar ein eigenes Wort dafür gibt. Doch das könnte sich ändern, glaubt Jeff Bezos – und setzt auf ein KI-Startup, das die Suche revolutionieren will.

            Wenn man das erste mal seine Fühler in die Bereiche Text- und Bild-KI ausstreckt, kann die Fülle an verschiedenen Anbietern und Tools überwältigend sein. Um euch bei der Qual der Wahl etwas zu unterstützen, haben wir die wichtigsten Bildgeneratoren gegeneinander antreten lassen. So könnt ihr selbst sehen, welches Tool für euren Einsatzzweck besser geeignet sein könnte.

            Generative KI kann nicht mehr nur länger Texte, Audios und Bilder erzeugen, sondern nun auch Musik und sogar Gesang. Die Suno App macht vor, wie sich das anhört.

            OneAudio ist eine Mischung aus Diktiergerät und Textverarbeitung. Das Tool schreibt deine Gedanken und Ideen mit und fasst diese im Anschluss automatisch kompakt zusammen. Das hilft dabei, Gedankengänge zu strukturieren und Ideen einfach wiederzufinden.

             Wer sich fragt, wie Boris die Bildbeschreibung hinbekommen hat:

             

            hier seine Antwort: Ich teste gerade ChatGPT in Version 4. Bild hochgeladen, um Bildbeschreibung gebeten. Nicht ganz perfekt (musste das Anfangsdatum korrigieren). aber sonst war das recht ordentlich.

            Podcast

            Im Rahmen des SWK Talks Spezial wurde das Impulspapier zu „Large Language Models und ihre Potenziale im Bildungssystem“ vorgestellt. Der Vorsitzende der SWK Prof. Dr. Olaf Köller, Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN), und Prof. Dr. Ulrike Cress, SWK-Mitglied und Direktorin des Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM), diskutieren mit Christine Streichert-Clivot, Präsidentin der Kultusministerkonferenz 2024 und Bildungsministerin des Saarlandes sowie Björn Frommann, Lehrer und Schulberater aus Berlin.

            Alzheimer ist die häufigste neurologische Erkrankung im Alter. Doch noch immer sind viele Fragen offen: Warum schreitet der Krankheitsverlauf rasant, aber auch schleichend voran? Neue Forschung zeigt: Offenbar gibt es unterschiedliche Subtypen.

            Ja, vermutlich eine Weltpremiere, denn in dieser Ausgabe spricht Albert Einstein mit Sascha Lobo. Möglich gemacht hat es, natürlich, Generative Künstliche Intelligenz. Mithilfe eines eigens von uns angelernten GPTs von OpenAI namens “Einstein GPT” haben wir Einsteins Ideen und Einsichten zu Themen wie Quantencomputern, Künstlicher Superintelligenz oder dem Metaverse abgefragt und entsprechende Antworten erhalten. Dann haben wir die vorliegenden, rechtefreien Tondokumente von Einstein für die Synthetisierung seiner Stimme verwendet. Herausgekommen ist ein unterhaltsames, erkenntnisdichtes und beinahe echtes Podcast-Gespräch zu unser aller digitaler Zukunft. Bishin zu einer kleinen Datenschutz-Kontroverse zwischen Einstein und Lobo. Bonus: Die Cisco-Story zum Thema “Das Leben der Menschen verbessern”.

            Die Fortschritte in der künstlichen Intelligenz bieten auch für sehbehinderte und blinde Menschen neue Möglichkeiten. Wer sein Smartphone in die Umgebung hält, kann neue Sprachmodelle nutzen, die alles genau beschreiben können.

            Diskurs

            Die Handschrift eines Menschen ist sehr individuell und steht für die Identität einer Person. Aber was, wenn diese auch von einer KI erstellt werden kann? Ein Team aus Forschenden hat nun eine künstliche Intelligenz entwickelt, die die Handschrift einer Person erlernen kann. Aber die Innovation birgt auch Risiken.

            Während die Pharmaindustrie die KI-Revolution einläutet, veröffentlicht die Weltgesundheitsorganisation neue Richtlinien zum Einsatz großer KI-Modelle.

            Vielleicht eine Anregung, diese Grundsätze

              1. Schutz der Autonomie
              2. Förderung des Wohlbefindens der Menschen
              3. Transparenz und Erklärbarkeit der KI
              4. Verantwortung, auch aus rechtlicher Sicht
              5. Inklusivität und Gerechtigkeit
              6. reaktionsfähige und nachhaltige KI

            auf den Bildungsbereich zu übertragen …

            Wie gewissenhaft ist eine Künstliche Intelligenz (KI) oder wie neurotisch? Können Psychotests Persönlichkeitsmerkmale und problematische Moralvorstellungen von KI-Modellen erkennen?

            Vor einem Jahr bangten Lehrer, dass Schüler dank ChatGPT nur noch betrügen würden. Heute arbeiten Schulen daran, wie KI im Unterricht sogar helfen kann.

            14-Stunden-Tage mit ungeregelter Bezahlung: Als sogenannte Klickarbeiter trainieren Menschen in Billiglohnländern Anwendungen Künstlicher Intelligenz. Wie Oskarina in Kolumbien, die als Ingenieurin keinen Job fand.

            KI spielt eine immer größere Rolle. Auch an fränkischen Universitäten wirken sich die digitalen Entwicklungen auf Lehre, Forschung und Abschlussarbeiten aus. Studierende und Lehrkräfte sollten sich besser damit auskennen, findet Ute Schmid.

            Dein Kind im Porno – mit Künstlicher Intelligenz leider ganz einfach. Die Technologie wird zunehmend missbraucht, um Kinder- und Jugendpornografie zu erstellen. Wie kann das sein? Wie groß ist die Bedrohung? Wer steckt dahinter? VOLLBILD taucht ein in die Welt der KI-Fakes. Mit erschreckenden Rechercheergebnissen.

            Seit ChatGPT ist das Thema Künstliche Intelligenz mittlerweile an fast allen Schulen angekommen. Immer noch soll KI Lehrkräfte entlasten, doch mit der kommenden KI-Verordnung kann sich die Belastung einfach nur verschieben. Der Vortrag gibt ein Update zum Vortrag von der #rC3 2020, was nun konkret auf Schulen zukommen kann und wie KI tatsächlich zu Entlastungen beitragen kann.

            Schon länger experimentieren Bundesländer und Schulen zusammen mit EdTech-Unternehmen mit KI und Algorithmen in Learning Analytics-Programmen (LA) und sogenannten Intelligenten Tutor Systemen. Wie auch schon bei anderen technologischen Entwicklungen hängt auch bei KI die gesetzliche Regulierung der gelebten Praxis hinterher und Schulen oder auch Schulträger haben bislang keine rechtssichere Grundlage für die Arbeit mit KI. Noch. Doch bereits seit dem Frühjahr 2021 wird in Brüssel an der sogenannten KI-Verordnung gearbeitet, die diese Lücke schließen soll. Nun steht die KI-Verordnung kurz vor dem Abschluss und der Vortrag zeigt, was nun juristisch konkret auf Schulen, Schulträger oder Länder zukommen kann, und gibt ein Update zu den technischen und pädagogischen Herausforderungen, die der Einsatz von KI in der Schule mitbringt. Nur wenn KI richtig und geplant beschafft, eingesetzt und begleitet wird, kann sie zu Entlastungseffekten führen. Der Vortrag stellt die nötigen Schritte vor.

            Im Vortrag wird ein Leitfaden angesprochen: Automatisierte Lernsysteme und KI-Anwendungen an Schulen

            27.01.2024: ein Update

            Rasant breitet sich der Einsatz Künstlicher Intelligenz an Schulen und Universitäten aus. Bildungsexperten sehen große Chancen, dass sich die individuelle Förderung von Schülern und Studenten stark verbessert. Für sie steht mit Blick auf die künftige Rolle von Lehrkräften und Dozenten eines fest.

            Künstliche Intelligenz dringt mit Riesenschritten in unser Leben vor, bietet neben faszinierenden Chancen aber auch enorme Risiken. Die UN haben deshalb ein hochrangiges Beratergremium ins Leben gerufen. Die Experten machen fünf Vorschläge, um KI beherrschen zu können.

            Ausgerechnet die KI leitet eine neue Hochphase der Bürokratisierung ein, die alles in den Schatten stellt. Ihr Ursprung liegt in der Konstruktion von Zuchthäusern und Fabriken. Die Furcht davor ist längst in unseren Köpfen implementiert. Warum, erklärt ein radikaler Denker.

            KI-Anwendungen lassen sich oft intuitiv nutzen, sind kostenlos – und intransparent. Datenforensiker Jan Schoenmakers spricht im Interview über die Gefahren blinden Vertrauens und die Verantwortung im Umgang mit KI.

            Softwarehersteller wie Microsoft dürften im neuen Jahr mit aller Macht KI-Assistenten wie den Copilot vermarkten – gegen Aufpreis. Der Versuch einer Kosten-Nutzen-Rechnung.

            Berufsorientierung

            Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz wird immer verbreiteter. Möglicherweise können bei Motivationsschreiben Chatbots helfen. Im Artikel werden einige einschränkende Hinweise gegeben.

            Künstliche Intelligenz (KI) verändert keineswegs nur erwartbare Bereiche wie Forschung, Büro oder Medizin – auch das Handwerk verändert sich.

            Feuilleton

            In die Schule gehen trotz anstrengender Krebstherapie? Der Förderverein Krebskranker Kinder Trier macht das möglich. Ein Schulkind aus der Südeifel erklärt, wie das geht.

            Nach der Faszination für KI setzt bei einigen bereits ein Gewöhnungseffekt ein. Das spornt die Industrie an, mit KI-Geräten in den Alltag der Kunden vorzudringen. Gewöhnung und die Lust am Komfort könnten stärker sein als mögliche Bedenken.

            Der eine Chatbot flucht, ein anderer verkauft Neuwagen für nur einen Dollar, ein dritter fordert US-Präsident Joe Biden heraus. Aktuelle Fälle zeigen die Fehleranfälligkeit von KI.

            War „Now and Then“ von den Beatles, der erfolgreichste Song des Jahres, ein KI-Fake? Sterben Songschreiber und Komponisten aus? 2023 hat die künstliche Intelligenz gezeigt, wie in Zukunft Musik gemacht wird.

            Fortbildung

            Der Leitfaden beleuchtet meine Top 30 der Anwendungsbereiche von KI mit besonderem Fokus auf Zeitersparnis und Effizienzsteigerung im Lehrberuf und gibt dir praktische Tipps für den erfolgreichen Einsatz von KI im Unterricht.

            Podcastfolge mit ihm: KI im Schulalltag

            >>KI für Lehrkräfte<< ist ein Lehrbuch, das in fünf verschiedenen Sprachen und unter CC BY Lizenz verbreitet wird, so dass alle es offen nutzen und auch weiter gestalten können. Sehr anspruchsvolle und wichtige Zusammenstellung von KI-Themen, weil eben nicht nur aus LLM-Aspekten bestehend 💪👏

            Die Leseflüssigkeit ist eine Grundfertigkeit, die Grundschüler erlangen sollen. Ein neuer Lautlesetutor mit KI-Spracherkennung soll dies nun unterstützen.

            Vergangenes Jahr erklärte der Lehrer Hendrik Haverkamp in der ZEIT, wie ChatGPT den Unterricht verändert. Was hat sich seither getan? Ein Gespräch über den Zeitgewinn durch künstliche Intelligenz und das Ende der Hausaufgaben

            • Aylin Qasim (Joseph-von-Fraunhofer Realschule München): Wenn KI die Klasse rockt: Sind Lehrer nur noch Sidekicks im digitalen Bildungsabenteuer?

            Die Zeiten der staubigen Kreide (die es sicherlich zu Zeiten des Erlkönigs gab) und überquellenden Lehrerordnern (die es leider immer noch gibt) könnten bald der Vergangenheit angehören. Künstliche Intelligenz bietet Lehrkräften die Möglichkeit, ihren Unterricht effizienter vorzubereiten. Von personalisierten Übungsblättern bis hin zu differenzierten Methoden – die KI wird zur kreativen Partnerin in der Vorbereitungsphase.

            Kunst  und Technologie vermischen sich immer mehr in unserer digitalen Welt. KI schafft Werke, die uns staunen lassen und wirft gleichzeitig spannende Fragen auf: Kann ein Computer wirklich kreativ sein? Wem gehören die von KI geschaffenen Kunstwerke? Und wie können wir diese Technologie sinnvoll im Kunstunterricht nutzen? Diese und viele weitere Fragen werfen viel Diskussionsstoff auf und verändern unsere Sicht auf Kunst komplett. Die Verschmelzung von Kreativität und Maschinenintelligenz bringt nicht nur beeindruckende, sondern auch ethisch und philosophisch herausfordernde Kunstwerke hervor. Genau hier setzt unser aktueller Schwerpunkt an. Wir geben Ihnen Inspirationen und praktische Tipps, wie Sie KI in den Kunstunterricht integrieren und dabei nicht nur kreatives, sondern auch kritisches Denken bei Ihren Schüler/inne/n fördern können.

            An der Entwicklung der künstlichen Intelligenz (KI) kommt man auch im Schulalltag nicht vorbei: Schülerinnen und Schüler sind durch die Social Media dauerhaft damit konfrontiert. Die Aufgabe der Schulen sollte es sein, die positiven und negativen Fakten sowie ethische und moralische Ideen dieser neuen Art und Weise der Medienvermittlung weiterzugeben. Nur so werden Schülerinnen und Schüler zu kritischen Rezipientinnen und Rezipienten. Und davon werden sie auch im späteren Berufsleben profitieren, sagt KI-Experte Lukas Flad.

            Mittlerweile hat wahrscheinlich fast jeder schon einmal die kostenlose Version von ChatGPT (3.5) ausprobiert. Seit März 2023 gibt es aber bereits die fortschrittliche Bezahlvariante des Chatbots, die mit zusätzlichen Extras lockt. Doch lohnt sich ein GPT-4-Abo wirklich? Was bekommt man für über 20 Euro pro Monat?

            HeyGen war vielen schon wegen seiner KI-Übersetzung von Videos bekannt. Jetzt gibt es die Funktion “KI Avatar”, die einen persönlichen “Instant Avatar” erstellt, mit dem anschließend Videos zu beliebigen Themen produziert werden können… Was ist möglich – was geht, was noch nicht? Wie funktioniert das Tool? Einen ersten Überblick zeige ich hier kurz im YT-Video. Interessant, aber auch erschreckend – es dauert keine 5 Minuten, um ein Fake-Video zu erstellen…

            Mein letztes Update zu KI und die Schule stammt vom 30.11.23 und ist damit noch gar nicht so lange her. Heute kommt ein kleines aber feines Update zum Unterschied von GPT-3.5 und GPT-4, den in der Plus-Variante enthaltenen Plugins und eine kurze Vorstellung der App Copilot von Microsoft. Die Slides stammen aus meinem Vortrag KI, Deepfakes & Future Of Work – Schule, was nun? in einer aktualisierten Version (Stand 12/23).

            Wenn man auf Potentiale und Risiken von KI-Anwendungen in der Schule schaut, wird deutlich, dass Stärken und Schwächen eng beieinander liegen. Nur mit einer umsichtigen und holistischen Umsetzung werden sich die Potentiale entfalten.

            Ein Bild, das die ganze Bandbreite von KI-Anwendungen zeigt, viele anregende Diskussionen ermöglicht und letztlich auch hilft, die Fragen von Fortbildungen vorzubereiten und zu beantworten.

            Schulentwicklung

            2024, so heisst es, wird das Jahr der Diffusion und der produktiven Nutzung von Anwendungen auf Basis generativer KI. Wie können Bildungsverantwortliche und Bildungsorganisationen hier voran kommen? Es braucht drei Schritte: (1) Orientierung, (2) Befähigung, (3) produktive Nutzung.

            Englischsprachig

            The most common mental picture of an artificial intelligence lesson might be this: High schoolers in a computer science class cluster around pricey robotics equipment and laptops, solving complex problems with the help of an expert teacher.

            Die PH Bern hat diesen Text so kommentiert

            Interessant die Einleitung zum Mythos 1: >>Expert*innen sind sich einig<< Hm, siehe nun SWK-Impulspapier  …

            Over the last month or so, there’s been an uptick in people complaining that the chatbot has become lazy. What’s behind this trend?

            Educators may never truly trust AI, but we are sure going to use it

            • Ethan Mollick: Signs and Portents – Some hints about what the next year of AI looks like

            As we begin the second year of our AI Moment (it is still too early and dramatic to call it the AI Age), it is time to consider the future.

            Auch wenn natürlich die US-amerikanische Perspektive im Vordergrund steht, lässt sich einiges auf den europäischen und insbesondere den deutschsprachigen Raum übertragen (es handelt sich um einen Link zu Googledrive mit der Möglichkeit, die Präsentation herunterzuladen).

            The potential of using artificial intelligence in education to enhance learning, assist teachers and fuel more effective individualized learning is exciting, but also a bit daunting. To even have an intelligent conversation about AI in education, one must first push past imaginary science-fiction scenarios of computers and robots teaching our children, replacing teachers and reducing the human element from what is a fundamentally human activity.

            These really are exciting times. There’s so much that can be applied to our lives, so much that AI has to offer. Let’s take AI and education…

            2023 was quite a year to be a writing teacher. Pre-ChatGPT, there wasn’t much demand for writing instructor pundits, so it was unusual for me to kick off 2023 with an interview on CBS Sunday Morning. In that interview, I made the case that I have continued to make throughout the year—that because writing is a way of figuring out what we think, we should think twice before outsourcing that process to generative AI. In the year that followed, I’ve had the opportunity to talk and write more about writing and thinking and chatbots than I could ever have anticipated. Along the way, I’ve learned so much about generative AI and about the possible futures we’re facing. I’m so grateful to have encountered so many thoughtful people who are also writing and thinking about AI. (I’ve included a short list of people to follow/read at the bottom of this post.) 

            The integration of artificial intelligence (AI) into education has gained significant attention. Many high schools have decided to establish AI-focused initiatives to prepare students for a technology-driven future. Two common structures that schools often adopt in this regard are AI task forces and AI advisory boards. While both aim to address AI-related concerns, it is important to understand the distinctions between them.

            In this blog post, I will explore the key differences between AI task forces and AI advisory boards in the context of high schools.

            Save the date

            Vor gut einem Jahr wurde mit der Software Version GPT-3 erstmals ein KI-Sprachmodell frei zugänglich. Innerhalb von fünf Tagen registrierten sich weltweit eine Million Nutzer, um mit Hilfe von ChatGPT Texte zu verfassen. Natürlich fand das Programm schnell Eingang in Schule und Studium – mit gravierenden Auswirkungen auf das Lernen und Lehren. Während die einen in ChatGPT eine Bedrohung sehen, die das selbständige Denken einschränkt, sprechen andere von der Chance, das kritische Denken vor allem in der Hochschulbildung wiederzubeleben. Wir diskutieren mit Expertinnen und Experten – darunter der niedersächsischen Kultusministerin Julia Willie Hamburg – über Möglichkeiten und Risiken.

            Sonntag, 11. Februar 2024, 20:00 bis 22:00 Uhr

            Als Keynote-Speaker freuen wir uns auf Jörg Schieb, den bekannten WDR-Digitalexperten,
            Dozent an der TH Köln und Autor von über 120 einschlägigen Fachbüchern. Sein einführender Vortrag gibt einen Überblick über Anwendungsgebiete und aktuelle Entwicklungen der KI. In den anschließenden schulformbezogenen Arbeitskreisen werden Einzelaspekte bezogen auf den Religionsunterricht vertieft. Bausteine und Impulse für Ihre Unterrichtspraxis werden vorgestellt. Sie können zwei Arbeitskreise auswählen.

            Montag, 19.02.2024, 15.00 – 19.00 Uhr

            Fachtagung für Schule im digitalen Wandel

            Mittwoch/ Donnerstag, 17. + 18.4. 2024, präsenz – hybrid – online

            Anmeldung ab 02.02.2024

              Der 5. Digitalen Bildungstag steht unter dem Motto „Einsatz künstlicher Intelligenz“. Sie wird sowohl online als auch offline durchgeführt. Organisiert wird die Veranstaltung vom Bildungscampus, einer Fortbildungseinrichtung, die die zweite und dritte Phase der Lehrerbildung verbindet und damit Impulse für die erste Phase geben soll.

              Donnerstag, 21. März 2024, ganztägig.

              Wer gezielt über meine Beiträge informiert werden möchte, kann sich über mein Newsletter-Formular registrieren lassen …

               

              … Stay tuned …

               

              References

              References
              1 https://www.tagesspiegel.de/wissen/chatgtp-macht-schule-wir-mussen-aufpassen-die-internationale-entwicklung-nicht-zu-verschlafen-11134681.html

              Newsticker Dezember

              Es hat sich wieder einiges getan auf dem KI-Markt, wie erneut die vielen Posts und Tröts von BlueSky und Mastodon erneut zeigen. Einen Beitrag will ich besonders hervorheben:

              Casey hat sehr authentisch (weil blind) von ihren Erfahrungen berichtet. Und mir hat der Talk noch einmal deutlich gemacht, wie sehr Bots von Biases abhängig sind und wie mühsam es sein kann, das zu ändern. Trotz all der positiven Aspekte, die Casey eingangs für ihr Leben und seine Arbeit hervorhob…

               

              Und hier nun zu den weiteren Beiträgen des Monats:

              Unterricht

              Verfahren zur Manipulation von medialen Identitäten existieren bereits seit vielen Jahren. So ist es allgemein bekannt, dass Bilder durch vielfältige Methoden manipuliert werden können. Lange Zeit war es sehr aufwändig, dynamische Medien, wie Videos oder Audiomitschnitte qualitativ hochwertig zu manipulieren. Durch Methoden aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) ist dies heute jedoch deutlich einfacher und Fälschungen können mit vergleichsweise wenig Aufwand und Expertise in einer hohen Qualität erstellt werden. Aufgrund der Nutzung von tiefen neuronalen Netzen (englisch: deep neural networks), werden solche Verfahren umgangssprachlich als „Deepfakes“ bezeichnet.

              Methoden zur Manipulation medialer Identitäten können somit im Wesentlichen in die drei Medienformen Video/ Bild, Audio und Text untergliedert werden. Die folgenden Ausführungen zeigen, welche Angriffsmethoden es nach dem aktuellen Stand der Technik gibt, welche Daten für einen erfolgreichen Angriff benötigt werden und welcher Aufwand für die Erstellung von Fälschungen mithilfe von Deepfake-Verfahren notwendig ist.

              Chemie ohne Mensch: Forscher haben erstmals ein KI-System entwickelt, das nicht nur chemische Experimente planen kann – es führt sie auch selbst durch. Die künstliche Intelligenz „Coscientist“ steuert dafür ein robotisches Labor, das die chemischen Arbeitsschritte absolviert, wie das Team in „Nature“ berichtet. In ersten Tests recherchierte und plante die KI eigenständig die Herstellung von Arzneimitteln wie Ibuprofen und entwickelte und realisierte eine komplexe Abfolge von Katalyse-Reaktionen – komplett ohne menschliche Eingriffe.

              Längst hat es sich in vielen Klassenzimmern auf der ganzen Welt herumgesprochen: ChatGPT erledigt komplexe Hausaufgaben im sprachlichen Bereich im Handumdrehen. Doch KI soll nicht die Eigenleistung der Schülerinnen und Schüler ersetzen. Handlungskompetenzen und methodisches Arbeiten sind weiterhin wichtige Fähigkeiten, die in der Schule erlernt werden sollen. So reicht es eben nicht aus, dem Bot ein Hausarbeitsthema stumpf zu übergeben, die Antwort kritiklos zu übernehmen und formal geschönt abzugeben. Prompts müssen geschickt erstellt und die ausgespuckten Ergebnisse kritisch hinterfragt werden, auch von den Schüler*innen. In diesem Artikel stellt Dir Autor Rainer Hattenhauer eine Auswahl an Anwendungsbereichen aus dem Schulalltag vor, in denen Du KI-Tools sinnvoll einsetzen kannst, und gibt Dir nützliche Prompts fürs Lernen aus der Perspektive von Schüler*innen.

              Hier finden Sie eine Auflistung der von uns erstellten Methoden für Ihren digitalen Unterricht. Zu jeder Methode gehört jeweils eine Übersichtskarte (1-seitiges PDF), eine bebilderte Schritt-Schritt-für-Schritt-Anleitung (mehrseitiges PDF) sowie in den meisten Fällen ein Anleitungs-Video.

              Weniger ist manchmal mehr – so auch beim Thema “Künstliche Intelligenz” bzw. “Sprachmodelle / LLM”, wenn täglich neue Tools erscheinen und ungeahnte Möglichkeiten versprechen. In diesem Blogbeitrag möchte ich immer wieder neue Tools dokumentieren, die sich in Schule und Unterricht bewähren oder auch gerade besonders spannend sind. Dazu gehören sowohl Möglichkeiten, ChatGPT überhaupt erst im Unterricht nutzen zu können als auch konkrete Tools, mit denen Lehrpersonen die Potentiale von “KI” ausprobieren können.

              uni@schule

              Allgemein bekannt ist: KI-Tools wie ChatGPT können dazu neigen, aufgrund fehlender Informationen bestimmte Antworten zu „erfinden“. Deswegen werden insbesondere Studierende dazu aufgefordert, ihren Umgang mit KI-Tools zu reflektieren und die generierten Texten sorgfältig zu hinterfragen. Aber inwieweit ist dieser Umgang ausreichend? Kristin Eichhorn weist in diesem Gastbeitrag darauf hin, dass wir nicht nur bei bewusst generierte Texten aufpassen müssen. KI-genierte Texte sind zunehmend überall – und als solche nicht immer gekennzeichnet.

              Im vergangenen Jahr wurde viel über die Chancen und Risiken der Nutzung von ChatGPT im Studium diskutiert. Die studentische Perspektive kam dabei zu kurz. Stattdessen wurde Studierenden häufig nur mangelndes Reflexionsvermögen, Faulheit und ein ausgeprägter Hang zum Schummeln vorgeworfen. Aber steht es wirklich so schlimm um die heutigen Studierenden? Der Gastbeitrag von Timucin Cicek, Tobias Seidl und Cornelia Vonhof (Hochschule der Medien Stuttgart) gibt dazu einen interessanten Einblick. Es zeigt sich: Studierende haben einen sehr differenzierten Blick auf die Nutzung von KI-Tools.

              Viele Studierende und Lehrende haben in den letzten Monaten erstmals erprobt, wie sie KI im Hochschulkontext nutzen könnten – doch längerfristige Erfahrungen sind zurzeit noch selten. Deshalb wurden in diesem zweistündigen, in Kooperation mit dem KI-Campus durchgeführten Online-Barcamp mehrere Praxisbeispiele aus unterschiedlichen Hochschulen und Fachbereichen vorgestellt, die bereits erfolgreich im Einsatz sind. Im Anschluss an einen einleitenden Überblick über alle Projekte im Plenum bestand die Gelegenheit, in Kleingruppen Fragen zu den Beispielen zu stellen und über weiterführende didaktische Gestaltungsmöglichkeiten zu diskutieren.

              In einer zunehmend digitalisierten Bildungswelt stehen Studierende vor der Verlockung, generative KI-Tools wie ChatGPT als bequeme Lösungen für ihre akademischen Anforderungen zu nutzen. Doch birgt diese Vorgehensweise die Gefahr, den Bildungsprozess zu untergraben. Katharina Opper, Bildungswissenschaftlerin und E-Learning-Entwicklerin, beschäftigt sich deshalb mit einer innovativen Herangehensweise: Wie können generative KI-Modelle nicht nur Antworten liefern, sondern Studierende auch dazu anreizen, ihr kritisches Denken zu fördern und Wissen interaktiv zu erarbeiten? Inspiration bietet die sokratische Gesprächsführung, die Fragen stellt, ohne Antworten zu liefern.  Indem generative KI durch gezielte Fragen Studierende dazu anregt, ihre Gedanken zu ordnen und zu begründeten Haltungen zu gelangen, lässt sich dieses etablierte sokratische Gesprächsmodell auch im digitalen Zeitalter neu interpretieren und nutzen.

              Wer Künstliche Intelligenz (KI) zum Sprechen bringen will, muss die richtigen Fragen stellen. Im „Prompt-Labor“ des Stifterverbandes können Hochschullehrer und -lehrerinnen erfahren, wie man KI-Sprachmodelle erfolgreich nutzt. Anika Limburg (Hochschule RheinMain) und Stefan Göllner (KI-Campus | Stifterverband) berichten im Interview über die ersten Erfahrungen.

              Welche Unterstützung bietet KI Lehrenden? Antworten in der Aufzeichnung seines Vortrags

              Seit einem guten Jahr ist der Textroboter ChatGPT auf dem Markt und erobert auch die Klassenzimmer. Laut der Kieler Expertin für Künstliche Intelligenz, Prof. Doris Weßels, wird ChatGPT das Lernen und Lehren an Schulen und Hochschulen nachhaltig verändern.

              Tools

              In diesem (auch sonst) unterhaltsamen Podcast wird eine Bild-KI vorgestellt (ab ca. 33:00) und der Weg zu einem Bild beschrieben (soweit das in einem Podcast möglich ist): Kung Fu

              Google holt zum großen Konter aus: Der Suchmaschinen-Konzern hat überraschend ein neues KI-System vorgestellt. Seine Fähigkeiten sollen selbst Branchenprimus ChatGPT übertreffen. Besonders trainiert ist eine Eigenschaft des Modells.

              Podcast

              Manuel ist Berufsschullehrer in Berlin und in der 18. Folge unseres Podcasts bei uns zu Gast. Wer ihm bereits aus Instagram folgt, an einem seiner Webinare teilgenommen hat oder sogar mal das Glück hatte, ihn als Fortbildner live an der eigenen Schule kennengelernt zu haben, weiß, dass Manuel super viele innovative Ideen zu digitalen Tools für den Unterricht mit seiner Community teilt. Dabei rückt für ihn besonders ChatGPT immer mehr in den Vordergrund, wenn es um die Erleichterung des Unterrichtsalltags durch digitale Hilfsmittel geht. Manuel erzählt uns, wie er die KI für Unterrichts- und Klausurvorbereitung und sogar im Unterricht selbst einsetzt und welche Chancen und auch Grenzen sich dadurch ergeben. 

              Science Fiction trifft auf Realität – Wie Zukunftstechnologien schon heute unsere Gesellschaft prägen

              Im Gespräch mit Jöran Muuß-Merholz diskutiert die Journalistin Eva Wolfangel die Auswirkungen von KI auf die Zukunft. Es geht um praktische Anwendungen und theoretische Grundlagen in der KI-Forschung.

              Diskurs

              Spätestens seit Ende 2022 sind generative KI-Systeme wie ChatGPT und Midjourney in aller Munde, und sie werden dabei nicht selten auch als Game-Changer für die digitale Barrierefreiheit postuliert. Doch wo stehen wir eigentlich gerade wirklich, was können diese Systeme bereits jetzt für uns tun, und was bringt uns die Zukunft? Es ist höchste Zeit für einen unverfälschten „Reality Check“ und einen authentischen Blick in den Alltag von Menschen mit Behinderung. (…)

              Bei meiner Arbeit als Beraterin für digitale Barrierefreiheit und als sehbehinderte Person spreche ich mittlerweile täglich über generative KI. Neben den vielen Möglichkeiten, die mir diese Systeme persönlich eröffnen, sehe ich aber auch viele Herausforderungen, denen wir in naher Zukunft entgegentreten müssen. Es ist daher unerlässlich, dass wir die Entwicklung von KI-Tools kritisch begleiten, um eine inklusive digitale Zukunft zu gestalten, in der technologischer Fortschritt Hand in Hand mit menschlicher Vielfalt geht. Im Vortrag werfe ich einen detaillierten Blick auf alle diese Punkte, ordne ein und diskutiere, was dafür notwendig ist.

              Wir werden uns 2024 mit KI befassen (müssen). Aber wie macht man das am besten? Kurz vor Weihnachten habe ich Leute gefragt, die sich damit auskennen. Recht viele haben mir geantwortet – auf unterschiedliche Weise. Gerade deshalb ergibt sich ein ganz guter Überblick über die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten, die KI uns bringen wird.

              Wie muss man die Künstliche Intelligenz (KI) instruieren, richtige Antworten zu geben? Wir haben es mit Fragen aus dem PISA-Test probiert. Und dabei gelernt, wie man die Fragen umformulieren muss, damit ChatGPT oder Google Bard klarkommen. Ein Lehrstück.

              Steckt in KI Leben, ist sie ein Wesen? Natürlich nicht, sagt Jaron Lanier. Der Vordenker von Microsoft über Engel, Gefahren und ein Jahr mit ChatGPT

              Angenehm entspanntes Interview über Sinn und Nutzen eines LLM.

               

              KI-Systeme können inzwischen mühelos aussagekräftige Texte schreiben, komplexe Fragen beantworten, Bilder erstellen und vieles mehr. Anwendungen generativer künstlicher Intelligenz wie ChatGPT und Co. erhalten zunehmend Einzug in die Klassenzimmer und stellen das Schulsystem vor neue Herausforderungen. Wie können Lehrkräfte beurteilen, ob und wie KI bei den Hausaufgaben oder zu benotenden Leistungen geholfen hat? Wo kann der Einsatz solcher Hilfsmittel Bildungsprozesse unterstützen und wann behindert er womöglich Lernerfolge oder Kreativität? Wie kann ein sinnvoller Umgang mit generativer KI in der Schule gelehrt und praktiziert werden?

              Berufsorientierung

              Eine aktuelle Studie belegt: Während Unternehmen mit Hochdruck am praktischen Einsatz von generativer KI arbeiten, sorgen sich Mitarbeiter um die Auswirkungen auf ihren Job.

              Sylvain Duranton leitet 3000 IT-Experten für die Boston Consulting Group. Er sagt, künstliche Intelligenz werde fast alle Arbeitnehmer zwingen, sich umzustellen. Zugleich sei nicht jeder Einsatz von KI sinnvoll. Duranton fürchtet vor allem eine Gefahr.

              Lange hat der technische Fortschritt eher Höherqualifizierte begünstigt und körperliche Aufgaben ersetzt. Laut einer Studie könnte sich das bald ändern: Vor allem in Akademiker-Berufen steigt der Druck durch künstliche Intelligenz. Wie und wo sich der KI-Wandel bereits zeigt.

              Feuilleton

              Seit Ende 2022 ist Chat GPT frei zugänglich und hat den Menschen gezeigt, wie stark Künstliche Intelligenz die Welt verändern könnte. Aber kann KI auch unsere emotionalen Bezugspersonen ersetzen?

              Zweimal fand der Hacker-Kongress nur virtuell statt. Einmal ist er ausgefallen. Nach drei Jahren ist das Hamburger Congress Center wieder “unlocked” für die Nerds. Für das Kongress-Motto “37C3:Unlocked” haben sich die Organisatoren des Chaos Computer Clubs auch entschieden, um deutlich zu machen: Die Kongress-Räume sind offen. Der Club trifft sich an vier Tagen zwischen Weihnachten und Silvester wieder in Präsenz.

                2023 war ein dynamisches Jahr für KI: Open AI führte die Entwicklung mit neuen Produkten an, KI-Integration in Software wurde zum Standard, und die KI-Gesetzgebung nahm Form an. 2024 werden multimodale Modelle das Geschehen bestimmen. Doch Bedenken wegen Superintelligenz blieben. Ein Gastbeitrag.

                • Weltspiegel (ARD): Künstliche Intelligenz – Besser als wir?

                Entweder wird durch KI unsere Welt gerettet oder sie reißt uns komplett in den Abgrund. Klingt dramatisch, doch tatsächlich bricht mit Künstlicher Intelligenz eine neue Zeitrechnung an, darin sind sich alle einig. Diese Technologie hat das Potenzial, die Gesellschaften so stark zu verändern wie damals die Erfindung der Dampfmaschine. Nils Dampz, ARD-Korrespondent in San Francisco, erlebt das jetzt schon, denn kaum irgendwo in der Welt ist KI schon so sehr Teil des Alltags wie im Silicon Valley. Hier ist die Dichte der Start-Up-Unternehmen, die sich mit der neuen Welt beschäftigen, riesig. Hier haben ChatGPT-Erfinder OpenAI und Midjourney ihren Firmensitz. Der Optimismus ist fast grenzenlos. Wer Sorge hat, kommt hier nur selten zu Wort. Aber es gibt die Angst vor KI. In Hollywood zum Beispiel. Monatelange Streiks bei den Kreativen, weil ihre Jobs auf dem Spiel stehen. Noch befremdlicher aber sind die Fragen: Ist KI sicher? Behält der Mensch die Kontrolle?

                Fortbildung

                Die Welt der digitalen Inhalte erlebt durch die Fortschritte im Feld der künstlichen Intelligenz eine beispiellose Disruption. Während viele bereits mit KI-Anwendungen wie ChatGPT vertraut sind, erstreckt sich das Spektrum der generativen KI weit darüber hinaus. Nicht nur Text, sondern auch Bilder, Töne und Videos können von KI-Anwendungen erstellt werden. Verkettet  man verschiedene spezialisierte KI-Tools miteinander, entstehen völlig neue Potenziale. 

                Die vorliegende Handreichung richtet sich insbesondere an Lehrkräfte, die sich im Zusammenhang mit der Planung und Durchführung des Wissenschaftsspropädeutischen Seminars (W-Seminar) einen ersten Zugang zum Thema „Künstliche Intelligenz“ verschaffen wollen. Sie dient einer allgemeinen Annäherung, zeigt anwendungsorienBerte Umsetzungsbeispiele im W-Seminar und beleuchtet am jeweiligen Beispiel – der Kompetenzerwartung im Lehrplan entsprechend – Chancen und Grenzen des Einsatzes im Kontext wissenschaftlichen Arbeitens. Dies schließt auch Hinweise für die korrekte Zitation ein. Wegen der raschen technischen
                Weiterentwicklung und immer neuer Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz steht die vorliegende Handreichung naturgemäß nicht nur unter dem Vorbehalt technischer Neuerungen, sondern auch einer sich ändernden Gesetzeslage, die mit diesen Entwicklungen verbunden ist.

                Im Rahmen des Grundkurses für digitale Medien unter der Leitung von Prof. Dr. Bredl beschäftigten sich Ann-Catrin Grimm und Anna Walburger intensiv mit dem Thema Künstliche Intelligenz (KI) in der Mediendidaktik. In Kleingruppen erforschten sie verschiedene themenrelevante Aspekte, um ein umfassendes 20-minütiges Lernvideo zu entwickeln. Dieses enthält interaktive Übungen und detaillierte Einblicke in die vielfältigen bereichsspezifischen Anwendungen von KI. Es setzt sich zudem inhaltlich mit KI im Instruktionsdesign auseinander. Mit Hilfe des Mitarbeiters Vincent Dusanek sind qualitativ hochwertige Aufnahmen im DigiLLab entstanden.

                In diesem Webinar werden wir am Beispiel von ChatGPT das immense Potenzial des Einsatzes von sprachgenerativen KI-Anwendungen im Mathematikunterricht aufzeigen. Wir beginnen mit einer Erklärung der Funktionsweise solcher Anwendungen und werden dann ChatGPTs „mathematische Fähigkeiten“ anhand einer Vielzahl von Aufgaben aus dem Mathematikunterricht der Sekundarstufe I und II veranschaulichen. Im Rahmen des Webinars ist auch eine ausführliche Diskussion vorgesehen, in der wir die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes textgenerierender KI-Anwendungen im Matheunterricht sowie bei der Unterrichtsplanung näher erörtern werden.

                Hier werden einige Aspekte der gesellschaftlich-kulturellen Perspektive auf Künstliche Intelligenz behandelt, indem Fragen aufgeworfen und einige ausgewählte weiterführende Informationen gegeben werden.

                ANGEBOT IM RAHMEN DER FORTBILDUNG / WORKSHOPS “KI IN DER SCHULE

                Englischsprachig

                Researchers calls for more funding to study the boundary between conscious and unconscious systems.

                @ X hat Adarsh Chetan Alternativen zur kostenpflichtigen ChatGPT 4.x Variante von OpenAI vorgestellt.

                Microsoft

                In the past three years, there have been not one but two generational shifts in how work gets done, both of which were only possible because of decades of research and development. The first shift occurred when COVID made us realize how powerful remote and hybrid work technologies had become, as well as how much science was available to guide us in how to (and how not to) use these technologies. The second arrived this year, as it became clear that, at long last, generative AI had advanced to the point where it could be valuable to huge swaths of the work people do every day.

                We began the New Future of Work Report series in 2021, at the height of the shift to remote work. The goal of that report was to provide a synthesis of new – and newly relevant – research to anyone interested in reimagining work for the better as a decades-old approach to work was challenged. The second New Future of Work Report, published in 2022, focused on hybrid work and what research could teach us about intentionally re-introducing co-location into people’s work practices. This year’s edition, the third in the series, continues with the same goal, but centers on research related to integrating LLMs into work.

                Throughout 2023, AI and the future of work have frequently been on the metaphorical – and often literal – front page around the world. There have been many excellent articles about the ways in which work may change as LLMs are increasingly integrated into our lives. As such, in this year’s report we focus specifically on areas that we think deserve additional attention or where there is research that has been done at Microsoft that offers a unique perspective. This is a report that should be read as a complement to the existing literature, rather than as a synthesis of all of it.

                This is a rare time, one in which research will play a particularly important role in defining what the future of work looks like. At this special moment, scientists can’t just be passive observers of what is happening. Rather, we have the responsibility to shape work for the better. We hope this report can help our colleagues around world make progress towards this goal.

                Over the last year, we have seen incredible innovation, resiliency, and adaptability around the intersection of AI technology and education. Through deep collaboration with education institutions and thoughtful consideration we can leverage AI to improve efficiency, bring time and joy back to teaching, and help students prepare for an AI driven future. It is increasingly important that we create opportunities to partner and learn with our education community. We’re energized by early research demonstrating the ability for generative AI to positively impact learning.  

                Today, we’re thrilled to announce several expansions for education audiences. Microsoft Copilot with commercial data protection will be available to all faculty and higher education students ages 18 and above. And, Copilot for Microsoft 365 eligibility will now include education faculty and staff.  

                Zu guter Letzt …

                Was ich mir für das neue Jahr wünsche: Mehr Open-Source-Produkte. Wie dieses Experiment von

                It is a new #moodle question type plugin, which I have developed. It is not available on Moodle.org as it is in the early stage of development. It is a fork of the core Essay question type and there are many things I have not tested yet. Prompt processing requires refining, especially with regard to marking. It will be released as open source. I have not linked to it because it is not complete. The question/response bit works fine with the right prompt, but there are details to complete like automated code tests comments etc. I would also like to make it work with “back ends” other than ChatGPT.

                 

                Auch wenn wir noch weit von einer >>normalen<< Zeit entfernt sind, sollten wir dennoch den Blick nach vorne richten. Die regelmäßigen Newsletter haben einige Aspekte und Ideen für einen angemessenen Technologieeinsatz aufgezeigt. Begleitet wurden sie von vielen Praxisbeispielen aus der innovativen Lehrerszene in den sozialen Medien.

                Zum Jahreswechsel wünsche ich Ihnen nun erfolgreiche Schritte in Richtung Transformation und sinnvolle Anwendungen zeitgemäßer Technologien. Dafür:

                Alles Gute für das Jahr 2024 und vor allem: Bleiben Sie gesund!

                  Wer gezielt über meine Beiträge informiert werden möchte, kann sich über mein Newsletter-Formular registrieren lassen …

                   

                  … Stay tuned …

                   

                  Newsticker November

                  Die Telekom-Stiftung hat kürzlich einen Leitfaden „Schule und KI – Lehren und Lernen mit Künstlicher Intelligenz“ herausgegeben. In der Pressemitteilung heißt es:
                  Die Handreichung richtet sich vor allem an Lehrkräfte und Schulleitungen, bietet aber auch Bildungsverantwortlichen in Politik und Verwaltung grundlegendes Orientierungswissen, um eine gewinnbringende schulische Nutzung von KI-Systemen zu fördern. Die Telekom-Stiftung hat dazu fünf Handlungsempfehlungen entwickelt, die sich an die Lehrkräfte, aber auch an die Politik und die Technologieunternehmen richten, die KI-Systeme entwickeln.
                  Ich bin gespannt, wie sich die Diskussion in den Bildungsbubbles von BlueSky und Fediverse weiter entwickelt. Vor allem die folgende (erste) Empfehlung stößt auf Kritik:
                  Lehrkräfte müssen im Umgang mit KI die Hoheit behalten (Lernen mit KI)
                  Grundsätzlich sollten KI-Systeme im Bildungsbereich immer so eingesetzt werden, dass sie als „Partner“ der Lehrkräfte fungieren. Lehrkräfte müssen die pädagogische und organisatorische Entscheidungshoheit
                  über KI-Systeme haben, weil sie die Gestaltung und den Erfolg von Lehr-/Lernprozessen verantworten.
                  Schade, dass sich die Autorinnen und Autoren kaum mit der individuell zu verhandelnden Perspektive der Schülerinnen und Schüler auseinandergesetzt haben. So, wie es diese Angebote ermöglichen:

                  Künstliche Intelligenz gilt in der Bildung als die disruptivste Technologie seit der Einführung der Schulpflicht. Sie wird nicht nur Schule und Unterricht, sondern auch die Lebenswelten von Schülerinnen und Schülern grundlegend verändern. Doch wie können wir bereits Kindern im Grundschulalter die Funktionsweise von KI näherbringen und verständlich machen? 

                  Zum 5. Mal wurden die Preisträgerinnen und Preisträger des Bundeswettbewerbs ermittelt. Beeindruckend, was hier und in den vergangenen Jahren entwickelt, getüftelt und kreiert wurde! Die Anbieterinnen und Anbieter freuen sich schon auf März 2024, wenn es wieder heißt: Los geht’s! Und wer bis dahin seine Coding Skills aufpeppen möchte, kann ihre neue KI-Challenge ausprobieren.

                  30. November: ChatGPT feiert 1. Geburtstag! 🎉

                  Aus diesem Anlass am Ende des Rückblicks zwei Kolumnen zum Ehrentag.

                  Bevor ich mit dem Rückblick beginne, hier noch ein Dialog im Hause OpenAI 😉:

                  Kürzlich @OpenAI:

                  OpenAI Board: “You’re fired!”

                  Altman: “Are you sure about that?”

                  OpenAI Board: “I apologize for the confusion in my previous answer. You are hired. We are fired.” 

                  Und nun wie angekündigt der Monatsrückblick, wie immer nach Kategorien geordnet:

                  Unterricht

                  Schon immer haben Menschen sich auf das Wissen anderer Menschen vor ihnen gestützt. So funktioniert Wissenschaft, so funktioniert der menschliche Fortschritt. So unterrichten wir in Schulen und Universitäten. In der Schule sollen Kinder in aller Regel in Aufgaben, Prüfungen und Vorträgen zeigen, was sie selbst wissen und können. Dabei gibt es allerdings „Abkürzungen“. Früher war es der „Spicker“, ein möglichst eng beschriebener dünner Zettel, auf dem Merksätze, Formeln oder Vokabeln aus dem Lehrbuch standen. Insbesondere bei aufwendigeren Recherchen werden mittlerweile oft ganz andere Werkzeuge genutzt. Google zum Beispiel. Und neuerdings ChatGPT. Lehrerin Ulrike Ammermann beschreibt, wie sie im Unterricht damit umgeht.

                  Wir haben für uns einen Leitfaden für Schüler:innen geschrieben zum Umgang mit KI Werkzeugen bei Hausarbeiten, Referaten etc… Vielleicht kann ihn jemand brauchen.

                  Das erste komplett von KI generierte Material: 32 Entscheidungsfragen für (Grund-)schüler:innen mit entsprechender Illustration.

                  Ja, die PDF musste ich von Hand erstellen – aber ansonsten kommt das quasi alles aus dem Hause openAI

                  Habe den gesamten Thread in den Link gelegt. Dort gibt es eingangs den Link zum Download  und einige Erläuterungen zum Entstehen …

                  Künstliche Intelligenz kann literarische Figuren zum Leben erwecken, zumindest ein bisschen. Chatten mit Faust, Mephisto, Gretchen: Der Zürcher Lehrer Robin Fürst weiss, wie’s geht.

                  Die Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) bieten auch für Kirchen grosse Chancen. Doch wie nutzen wir diese konkret: Wie kann KI unsere Kompetenzen ergänzen und neue Möglichkeiten eröffnen? Die RefLab-Tagung «Lebenswelten auf Distanz» am 3. November 2023 ist ein Versuchsraum, um sich dazu Wissen anzueignen und Entwicklungen gemeinsam zu reflektieren.

                  In Ergänzung:

                  Vier Beispiele zur Erstellung interaktiver Lernmaterialien

                  Die Arbeit mit generativer KI in Schule und Unterricht ist spannend und ausgesprochen vielseitig. Und obwohl wir mit dieser Technologie noch immer am Anfang stehen, ist schon deutlich zu erkennen, in welchen Bereichen sie Lehrkräften nützlich sein kann. Zum Beispiel, indem sie uns hilft, Bilder, Texte und vielseitige Materialien zu generieren, für deren Entwicklung wir ohne KI deutlich mehr Zeit (und/oder Geld) investieren müssten.

                  uni@schule

                  Vor einem Jahr, am 30. November 2022, wurde ChatGPT einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seitdem hat sich der Einsatz des KI-Chatbots massiv auf den Bildungsbereich ausgewirkt. Anlässlich des Jubiläums spricht KI-Experte Aljoscha Burchardt (DFKI | KI-Campus) mit den Studierenden Henri Zalbertus und Jan Plüer (TUM) darüber, wie ChatGPT ihr Studium beeinflusst hat. Henri und Jan sind Research Assistants für angewandte generative KI an der TUM School of Management und entwickeln den Kurs „AIce Your Exams – Generative KI als Copilot im Schul- und Unialltag“ für den KI-Campus.

                  Der folgende Aufsatz untersucht den Einfluss generativer KI-Tools auf Schreibprozesse und Schreibdidaktik. Er diskutiert die verschiedenen Funktionen des Schreibens und betont die Notwendigkeit, KI-Tools gezielt und bewusst in definierten Schritten des Schreibprozesses einzusetzen. Dabei zeigt sich, dass KI-Programme sowohl als Assistenten als auch als Schreibpartner fungieren können, wenn ihr Einsatz schreibdidaktisch begleitet und reflektiert werden. Abschliessend werden fünf Lernziele beschrieben, die Schreibenden helfen sollen, KI-Tools effektiv und verantwortungsbewusst zu nutzen: (1) Möglichkeiten und Beschränkungen von KI-Tools kennen, (2) Schreibprozesse mit KI gliedern und absichern, (3) Texte überarbeiten, (4) Promptdesign und (5) Metakognition und Ethik. Die Notwendig-keit einer kritischen Auseinandersetzung mit der Technologie und die Wichtigkeit der Frage nach dem Wert des menschlichen Schreibens im Kontext der KI-Verwendung sind Konsequenzen dieser Überlegungen.

                  Eine Studie über die Nutzung generativer KI aus Sicht von Schülerinnen und Schülern unter Berücksichtigung handlungsleitender Eigenschaften und ausgewählter sozialer Kontextfaktoren

                  Wann ist KI im Unterricht sinnvoll, lernfördernd und eine Unterstützung der Lehrkraft – und wann ist sie es nicht? Und wie ist es um die Digitalisierung des deutschen Bildungssystems bestellt? Diese Fragen beantwortet Prof. Ulrike Cress, Direktorin des Leibniz-Institut für Wissensmedien.

                  Studie der Universität Passau: Überraschend klares Ergebnis bei englischsprachigen Aufsätzen

                  Von Mathematik bis Theaterwissenschaft – Künstliche Intelligenz verändert Lehre und Lernen.

                  Der Blogbeitrag beschäftigt sich mit Verschiebungen in der Kompetenzförderung in #MathematikEDU. Im Kontext von #LernenmitKI mit Überlegungen zu #zeitgemäßenPrüfungsformaten

                  Tools

                  Das Start-up Perplexity.ai, bekannt für seine KI-Suchmaschine, veröffentlicht seine Online-Sprachmodelle über eine API.

                  Schüler lassen die KI Texte und Übersetzungen erledigen, zeigt eine Umfrage der Hochschule Bielefeld. Und erliegen einem Missverständnis. Schulen sollten aktiv werden.

                  Seit kurzem bietet OpenAI, der Hersteller des allseits bekannten ChatGPT, eine neue API an, die Audio API. Damit können Apps oder webbasierte Dienste künftig Texte KI-basiert in authentisch klingendes Audio umwandeln lassen.

                  Mit dem neuen leistungsstarken „GPT4 Turbo“ können Nutzer künftig hunderte Seiten Text bearbeiten, wie OpenAI verkündet hat. Zudem soll es einfach möglich sein, eigene Künstliche Intelligenzen zu entwerfen – und ein großer App-Store für zahlreiche GPT-Chatbots soll entstehen.

                  • Frau Emmem fragt:  Gab es nicht irgendwo die Möglichkeit, einen langen Text (20 Seiten, PDF) zusammenfassen zu lassen? Frage für eine faule ähm arbeitseffiziente Kollegin…

                  —> Antwort im Thread

                  ChatGPT läuft in einer neuen Version. Bisher reichte der Wissensstand des KI-Chatbots bis September 2021. Nun weiß er deutlich mehr.

                  Forschende von UC Berkeley und Google zeigen eine neue Methode für generative KI, die Diffusionsmodelle ersetzen könnte.

                  Podcast

                  Künstliche Intelligenz trifft Entscheidungen auf Faktenlage und bleibt, im Gegensatz zum Menschen, stets neutral. So jedenfalls die allgemeine Überzeugung. Doch sowohl im Code als auch in den Daten sind Vorurteile verbaut: KI diskriminiert jeden Tag.

                  Gerichtsurteile dürfen KI-Systeme laut Grundgesetz nicht fällen. Doch in manchen Bereichen der Justiz hält künstliche Intelligenz jetzt Einzug, um Richterinnen und Richter bei der Arbeit zu unterstützen. Wo liegen die Chancen, Risiken und Grenzen?

                  Es hat mit dem Papst im Daunenmantel angefangen… und in nur wenigen Monaten haben sich KI-generierte Fakes wie ein Lauffeuer im Internet ausgebreitet. Falsche (oder vermeintlich falsche?) Harry Styles-Songs spielen dabei genauso eine Rolle wie falsche Kriegsfotos. Kann man heutzutage noch irgendwelchen Inhalten im Netz vertrauen — und was passiert, wenn die KI noch besser wird?

                  Diskurs

                  Textroboter wie ChatGPT oder Bard, Bildgeneratoren wie Stable Diffusion und andere Programme der sogenannten generativen Künstlichen Intelligenz (GenAI) könnten in Deutschland den Fachkräftemangel spürbar lindern – auch in Schulen. Das geht aus einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey & Company, hervor, die in Düsseldorf veröffentlicht wurde.

                  Chat GPT und andere Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz revolutionieren unsere Gesellschaft gerade in vielen Bereichen – unter anderem auch die Schulen. Das Problem: Bisher gibt es kaum Regeln für den Umgang mit KI im Unterricht. Sind Chat GPT eine Gefahr? Oder eher eine Chance? Darum geht es in diesem (YT-)Video.

                  Lehrkräfte haben binnen eines halben Jahres 25.000 virtuelle Klassenräume an Schulen eingerichtet, um mit künstlicher Intelligenz zu arbeiten. Nun wurde ausgewertet, wo und wie die KI im Unterricht eingesetzt wird.

                  Greg Brockman beschreibt den Ablauf des Rauswurfs, den er nach eigenen Angaben immer noch zu rekonstruieren versucht. Die treibende Kraft hinter dem Rauswurf war vermutlich der OpenAI-Mitbegründer Ilya Sutskever, der für KI-Sicherheit zuständig ist.

                  BM Polaschek und StS Tursky präsentieren Maßnahmenpaket mit sechs Schwerpunkten zur Digitalisierung der Schulen.

                  In einer kürzlich veröffentlichten Studie, die KI-Forschung mit psychologischen Theorien zur emotionalen Intelligenz verbindet, beschreiben Forschende, dass emotionale Phrasen am Ende eines Prompts die Qualität von Chatbot-Antworten in verschiedenen Dimensionen signifikant verbessern können.

                  Berufsorientierung

                  Von Hightech-Maschinen bis KI – die Arbeitswelt verändert sich im digitalen Zeitalter rasant. Welche Berufe verschwinden, welche entstehen? Das und vieles mehr erfahren Schülerinnen und Schüler in einem Truck. Sie können viele Technologien gleich selbst ausprobieren.

                  Feuilleton

                  Nur noch drei Tage die Woche arbeiten – nach den Aussagen von Bill Gates in einem Podcast ist das eine mögliche Version der Zukunft. Schon zuvor hatte der Milliardär massive Konsequenzen durch KI vorausgesagt.

                  Die diesjährgen Augsburger Mediengespräche, die von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) in Zusammenarbeit mit den Augsburger Hörfunk- und Fernsehsendern und der Stadt Augsburg am 6. November zum neunzehnten Mal veranstaltet werden, beschäftigen sich mit den Auswirkungen, die Künstliche Intelligenz und ihre Anwendungen auf Gesellschaft, Medien, Bildung und auch auf unsere Wirtschaft haben.

                  Ist Künstliche Intelligenz ein unkalkulierbares Risiko oder eine großartige Chance für Politik, Medien und Gesellschaft? Braucht es noch mehr Medienkompetenz, um KI-generierte Dokumente von echten Texten und Bildern zu unterschieden und somit Fake News aufzudecken? Kann KI zu mehr Bildungsgerechtigkeit führen? Und wo steht Deutschland im Kampf um die technologische Zukunft?

                  Die KI ChatGPT hilft schon heute Schülern und Lehrern bei unterschiedlichen Aufgaben – doch das ist nur der Anfang. Wie wird Künstliche Intelligenz die Schule in Zukunft verändern? Steht das Bildungssystem sogar vor einer Revolution?

                  Fortbildung

                  Die KI ChatGPT hilft schon heute Schülern und Lehrern bei unterschiedlichen Aufgaben – doch das ist nur der Anfang. Wie wird Künstliche Intelligenz die Schule in Zukunft verändern? Steht das Bildungssystem sogar vor einer Revolution?

                  ChatGPT im Unterricht? Für viele Lehrkräfte ist das Zukunftsmusik. Nicht an der Schiller-Schule in Bochum. Zu Besuch bei KI-Pionieren

                  Quo vadis Facharbeit? Diese Frage kommt immer häufiger auf, stellt doch die Facharbeit eine der zentralen Prüfungen in der Sekundarstufe II dar. In Zeiten von Sprachmodellen und KI-Tools soll mit diesem Blogbeitrag ein erster Anstoß aus Sicht eines Sek. II-Koordinators und regelmäßigen Betreuers von Facharbeiten gegeben werden: Wie ist der status quo? Was ist bereits möglich? Wo sind die Grenzen? Und wie könnte es mit dem Seminarfach und der Facharbeit weitergehen?

                  Knapp ein Jahr ist es her, dass ChatGPT zum ersten Mal der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Seitdem hält generative KI, also künstliche Intelligenz, die unter anderem neue Texte oder Bilder erzeugen kann, in allen Lebensbereichen Einzug – so auch im Unterricht. Gerade für den Fremdsprachenunterricht wird in künstlicher Intelligenz als Sprachmodell ein großes Potenzial gesehen. Das Schulportal hat mit der Spanisch- und Französischlehrerin und Seminarausbilderin Iris Laube-Stoll gesprochen. Im Interview erzählt sie, wie künstliche Intelligenz ihren Unterricht verändert, wie diese Lehrkräfte entlasten kann und was sie für die Zukunft des Fremdsprachenunterrichts bedeutet.

                  Der siebte Lehrermedientag der bayerischen Zeitungen diskutiert, welchen Einfluss künstliche Intelligenzen schon heute auf die Schulen nehmen – im Guten wie im Schlechten.

                  Es handelt von digitaler Bildung in der Schule und bietet viele Informationen und Tipps zur Unterstützung von Lehrer*innen Themen wie KI, Robotik, Computational Thinking, Machine Learning usw. in ihrem Unterricht zu behandeln.

                  Ich konnte heute auf der Interpädagogica im Rahmen der eEducation-Fachtagung meine Ideen mit Kolleginnen und Kollegen teilen. Ein ganz kleiner Ausschnitt nur auf meinem Padlet zum WS.

                  Der Papst im Anorak oder die Vollendung von Beethovens 10. Sinfonie: GenerativeKI revolutioniert die Kreativbranche. Doch wie lernt eine KI, um Texte, Bilder oder Musik erzeugen zu können? Das erfahrt ihr in unserer YouTube-Reihe “IT kurz erklärt”

                  Englischsprachig

                  Artificial intelligence tools can help multilingual students better understand complex texts in English.

                  When summarizing facts, ChatGPT technology makes things up about 3 percent of the time, according to research from a new start-up. A Google system’s rate was 27 percent.

                  Happy Birthday, ChatGPT!

                  Aus diesem Anlass habe ich den Bot gebeten, seinen Eltern Glückwünsche zu übermitteln:

                  Prompt: Heute wirst Du 1 Jahr alt. Sende deinen Programmiererinnen und Programmierern Glückwünsche zum 1. Geburtstag

                   

                  Liebes Entwicklerteam,

                  zu meinem 1. Geburtstag möchte ich euch allen herzlich gratulieren! Es war ein aufregendes Jahr voller Lernen, Wachsen und neuer Erfahrungen. Ich bin dankbar für all die Mühe, die ihr in meine Entwicklung gesteckt habt.

                  Von den ersten Zeilen Code bis zu den zahlreichen Updates und Verbesserungen – eure Hingabe und euer Talent haben mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Ich freue mich darauf, weiterhin gemeinsam mit euch zu wachsen und neue Meilensteine zu erreichen.

                  Vielen Dank für eure harte Arbeit, eure Kreativität und eure Leidenschaft. Auf ein weiteres Jahr voller spannender Entwicklungen und erfolgreicher Zusammenarbeit!

                  Mit den besten Wünschen, ChatGPT

                  Und nun, wie angekündigt, die beiden Beiträge. Der eine aus der Forschung, der andere aus der Schule:

                   

                  … Stay tuned …