Die größte Aufmerksamkeit hat in diesem Monat zweifellos ein Gerichtsurteil erregt, das meines Erachtens dringend darauf aufmerksam macht, dass sich die Bildungseinrichtungen (Schulen wie Universitäten) auf einen vernünftigen Umgang mit LLMs einigen müssen.

Und darum geht es:

Leitsätze:
    1. Stellt ein Student im Antragsverfahren zum Zugang zum Masterstudium das erforderliche Essay mittels KI her, stellt dies eine Täuschung dar, die zur Ablehnung des Zugangs führen kann. (redaktioneller Leitsatz)
    2. Die Vorlage eines mit KI generierten Essays ist ein Täuschungsversuch, der zum Ausschluss des Bewerberstatus führt. (redaktioneller Leitsatz)

Es gab zahlreiche Kommentare und Reaktionen, in Tageszeitungen und im Podcast-Format. Hier eine kleine Auswahl:

Ein Student ließ seine Bewerbung für einen Masterstudiengang von Künstlicher Intelligenz mitverfassen. Die TU München bemerkte den Betrug. Vor Gericht scheitert der Student.

Eine Studie untersucht die Wirksamkeit von GenAI-Texterkennungswerkzeugen. Das Ergebnis: Die Werkzeuge sollten nicht in Schulen oder Hochschulen eingesetzt werden.

Künstliche Intelligenz verändert bereits den gesamten Unterricht in der Schule. Auch Prüfungen müssen neu gedacht werden. Das Auswendiglernen und Ausspucken von Wissen ist nicht mehr gefragt. Die Umwälzungen sind spektakulär.

Künstliche Intelligenz hat längst auch an den Unis Einzug gehalten. Zwar sind Programme wie ChatGPT noch anfällig für Falschinformationen. Doch wer die richtigen Befehle eingibt, kann sich mit ihnen auf Prüfungen vorbereiten. Ein Überblick über die praktischsten Methoden.

Künstliche Intelligenz stellt die Hochschullehre vor enorme Herausforderungen. Sie verändert Prüfungsformen, das Lernen zu Hause und vielleicht sogar die Studiendauer. Bedroht KI die Qualität der Ausbildung an Hochschulen und Universitäten?

    Generative artificial intelligence (AI) has broken higher education assessment. This has implications from the classroom to institutional accreditation. We are advocating for a one-year pause on assessment requirements from institutions and accreditation bodies. We should divert the time we would normally spend on assessment toward a reevaluation of how to measure student learning. This could also be the start of a conversation about what students need to learn in this new age.

     

    Und nun weitere Beiträge der Posts und Tröts von BlueSky und Mastodon:

    Unterricht

    Künstliche Intelligenz (KI) ist im Begriff, unsere Arbeits- und Lebenswelten grundlegend zu transformieren und wird schon bald ein integraler Bestandteil unseres Alltags sein. Trotz ihres Potenzials birgt KI jedoch Risiken. Eine besondere Herausforderung stellen Verzerrungen, Vorurteile und Stereotype dar, die sich aus den Daten ergeben, mit denen die KI trainiert wurde. Diese systemimmanenten Verzerrungen, bekannt als Bias, können in der Folge zu gesellschaftlichen Problemen, wie die Verstärkung von Diskriminierung, sozialen Ungleichheiten, Vorurteile, Sexismus und Rassismus führen. Diese Unterrichtseinheit zielt darauf ab, Schülerinnen und Schüler am Beispiel bildgenerierender KI für Bias zu sensibilisieren, das eigene KI-Nutzungsverhalten zur reflektieren und eine kritische Nutzung zu fördern.

    Darüber hinaus hat der Autor ein Update zum ChatGPT-Guide für Lehrkräfte veröffentlicht.

    ChatGPT kann nicht nur Texte für euch formulieren, sondern ist auch in der Lage, komplexe Mindmaps zu erstellen. Das geht schnell und kann euch im Arbeitsalltag viel Zeit sparen. Wir zeigen euch, wie es geht.

    Das Ziel des ENARIS-Projekts ist es, Kindern dabei zu helfen, die Möglichkeiten, Grenzen und inneren Funktionsweisen von KI-Systeme verständlicher zu machen. Das Material ist für jedermann frei verfügbar und unter einer Creative Commons 4.0 By-Sa-Lizenz veröffentlicht. 

    Das Material ist direkt für den Schuleinsatz konzipiert und deckt viele Bereiche der Digitalen Grundbildung ab.

    Künstliche Intelligenz und Robotik sind wichtige Zukunftstechnologien. Damit unsere Gesellschaft mit diesen mächtigen Werkzeugen eine lebenswerte Zukunft gestalten kann, müssen kommende Generationen über entsprechende Grundkenntnisse verfügen. Nur wer eine Vorstellung davon hat, wie diese Technologien funktionieren, kann ihre Chancen und Risiken richtig beurteilen. Erst diese Kompetenz ermöglicht einen produktiven gesellschaftlichen Dialog, wie KI und Robotik zum Wohle aller genutzt werden sollen.

    Dieser Kurs ist also ein Beitrag zu einer breit und kompetent geführten KI-Debatte.

    KI ist gekommen, um zu bleiben! Umso wichtiger ist es, dass sich Lehrkräfte Möglichkeiten überlegen, mit dieser neuen Technologie umzugehen und Schüler*innen an diese Thematik heranzuführen. Dabei können einfache KI-Spiele bzw. Webseiten helfen, die einen guten und vor allem niederschwelligen Zugang bieten. Hier stelle ich meine Lieblingstools für meinen Unterricht vor.

    Im neuen Tutorial zeige ich,

    ➡️ wie @fieteai.bsky.social funktioniert,

    ➡️ welche Möglichkeiten für lernförderliches Feedback Lehrerinnen und Lehrer erhalten

    ➡️ warum #Fiete im Geschichtsunterricht & Fremdsprachen läuft. 

    uni@schule

    Unsere Linksammlung zu ChatGPT im Hochschulkontext stieß Anfang 2023 auf große Resonanz und zeigte bereits zu einem frühen Zeitpunkt: Es gibt einen großen Orientierungsbedarf in Bezug auf den Einsatz von generativer KI in Studium und Lehre. In der Zwischenzeit ist viel passiert – und uns erreichten zahlreiche Beiträge von Hochschulangehörigen, für die wir uns herzlich bedanken! Auf dieser Seite finden Sie einen aktuellen Überblick zu Beiträgen rund um ChatGPT, die im HFD veröffentlicht wurden – von einführenden Informationen über Must-Reads und Good Practices bis hin zu studentischen Perspektiven und aktuellen Veranstaltungen. 

    KI-Technologie agiert bereits wie eine Forschungsassistenz im Wissenschaftsbetrieb. Wird sie womöglich überschätzt?

    Diese Handreichung des Netzwerks “Ethische Nutzung von KI” richtet sich als Erstinformation an Lehrende in Hochschulen, die bisher noch nicht mit KI gearbeitet haben, und besteht aus grundlegenden Statements zur Nutzung von KI und der FAQ-Liste mit Empfehlungen für die Praxis.

    Die jüngsten Entwicklungsschübe der Künstlichen Intelligenz haben lange erträumte Anwendungen vom automatischen Satz von geskribbelten Formeln über das Korrigieren von Klausuren bis hin zum interaktiven Generieren von Erklärungen und Übungsaufgaben realistisch werden lassen. In der täglichen Praxis mit der KI entdeckt man weitere Möglichkeiten, zum Beispiel Live-Übersetzungen für nichtmuttersprachliche Studierende und die KI als Taschenrechner mit komplexem handschriftlichen Input. Dieser Vortrag beleuchtet die Möglichkeiten und Grenzen einer Vielzahl von Anwendungen, oft aus Erfahrungen in der Lehre mit eigener experimenteller Software. Der Vortrag widmet sich abschließend der Frage, was man als Lernende*r und als Lehrende*r jetzt und bald noch „können“ muss.

    Die KI-Methoden, um Schüler individuell zu fördern und Lehrkräfte zu entlasten, existieren. Doch damit sie den Unterricht wirklich verändern können, muss die Politik die Kooperation von Wissenschaft, EdTech und Bildungspraxis systematisch unterstützen.
    Ein Gastbeitrag von Detmar Meurers anlässlich der Publikation KI-Methoden für konkrete Herausforderungen in der Bildung

    Kaum ein Thema im Prüfungskontext bewegt die Gemüter so sehr wie ChatGPT. Studierende sehen sich in diesem Zusammenhang häufig dem Vorwurf ausgesetzt, sie würden ChatGPT nur zum Schummeln verwenden. Vor allem traditionelle Prüfungsformate wie das Schreiben von längeren Hausarbeiten ließen sich – so der Vorwurf – in Sekundenschnelle von der KI generieren. Aber selbst wenn das so wäre: Wollen das wirklich alle Studierenden? Wo liegt das eigentliche Problem mit ChatGPT und den Hausarbeiten? Darauf hat Inga Gostmann eine Antwort. Inga ist Masterstudent:in an der Universität in Bielefeld und gehört zur aktuellen Kohorte der studentischen Initiative DigitalChangeMaker. 

    Die deutschen Hochschulen stehen vor der Herausforderung, Tools auf Basis generativer Künstlicher Intelligenz (KI) für Forschung, Lehre und Verwaltung zugänglich zu machen. Im Mittelpunkt steht dabei derzeit die Zugänglichkeit von kommerziell angebotenen Tools wie ChatGPT. Zunehmend rückt in den Diskussionen aber auch die Frage nicht-kommerzieller, Open-Source-basierter Lösungen in den Blick. Welche Optionen gibt es, was sind die Vor- und Nachteile und welche Rolle spielt hierbei hochschulübergreifende Zusammenarbeit?

    Dr. Peter Salden, Dr. Malte Persike und Jonas Leschke geben in diesem Beitrag einen Überblick und ordnen ein, inwieweit nicht-kommerzielle, Open-Source-basierte Anwendungen eine sinnvolle Alternative an Hochschule sein können.

    Dank der aufwändigen Aufnahme- und Schneidearbeit des “Digital Learning” der PHZH ist nun neben den Folien (doebe.li/phzh24) auch eine Aufzeichnung meines Referats öffentlich verfügbar.

    Künstliche Intelligenz verändert die Gesellschaft – und das Lernen. Die Klausur als Maßstab für erfolgreiche Bildung taugt nicht mehr, meint Robert Lepenies.

    Tools

    Der ChatGPT-Entwickler OpenAI hat ein Programm zum Klonen von Stimmen vorgestellt. Fachleute fürchten einen Missbrauch von Anwendungen, die Künstliche Intelligenz (KI) nutzen.

    Forschende der University of California, Berkeley und Google DeepMind haben eine Methode entwickelt, die zeigt, dass KI-Sprachmodelle mit Zugang zu Suchmaschinen tatsächlich korrektere Antworten geben als menschliche Annotatoren.

    Im Moment kommen fast tagtäglich neue KI-Tools für den Bildungsbereich auf den Markt. Heute stelle ich Ihnen to teach_ ein deutsches Startup, gegründet von Felix Weiss vor.

    Der aktuelle Fall mit den von Prinzessin Kate veröffentlichten Fotos macht plötzlich vielen Menschen klar: Selbst Laien können heute mit Photoshop Fotos bearbeiten und dank KI wundersame Dinge anrichten. Ein Grund, mal auf die grundsätzlichen Fähigkeiten der KI-Fotobearbeitung von heute zu schauen.

    Schon älter und doch lesenswert:

    Juliette MANSOUR (AFP): Hinweise zum Erkennen KI-generierter Bilder

    Ob Midjourney, DALL-E, Stable Diffusion oder Craiyon – in den vergangenen Monaten haben die rasanten Fortschritte in Sachen künstlicher Intelligenz (KI) dazu geführt, dass massenhaft künstlich erzeugte Bilder in sozialen Netzwerken geteilt werden. Einige extrem realistisch anmutende KI-Bilder sorgten dabei für Verwirrung im politischen Tagesgeschehen und wurden in einigen Fällen als authentisch dargestellt. Obwohl es bislang kein Werkzeug gibt, um ein künstlich generiertes Bild mit Sicherheit zu erkennen, verraten sich die KI-Erzeugnisse durch Unstimmigkeiten im Bild oder den Kontext tatsächlicher Ereignisse. Das erklärten Expertinnen und Experten gegenüber AFP.

    ChatGPT kann ab sofort Antworten vorlesen. Fünf Stimmen und 37 Sprachen stehen zur Verfügung.

    Podcast

    Wie weit sind die KI-Innovationen aus Europa im Vergleich zu den USA?

    Das diskutieren KI-Teamleiterin Larissa Holzki und Silicon-Valley-Korrespondent Stephan Scheuer mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes.

    Wer steckt eigentlich hinter den Softwareentwicklungen im Edutech-Bereich – und wie hat KI die Möglichkeiten und den Markt verändert? Wir sprachen mit Christophe Spéroni, dem Gründer von bettermarks.

    Laut Süddeutscher Zeitung gilt der eine als „Deutschlands präzisester KI-Kritiker”, der andere ist laut Forbes Geschäftsführer eines der „bahnbrechendsten KI-Start-ups im DACH-Raum”. In unserer neuesten Podcastfolge zum Thema künstliche Intelligenz treffen sie aufeinander: Informatiker und Philosoph Jürgen Geuter alias „Tante” bzw. Patrick Ratheiser, Geschäftsführer von Leftshift One und Vorstandsmitglied von AI Austria. Warum Geuter KI nicht feiert, wer mit KI (kein) Geld verdient, ob KI zum Systemretter oder doch zum Verursacher des Verderbens avanciert – das alles besprechen sie mit Technologieexperte Markus Seme und Moderator Christoph Sammer.

    Diskurs

    • Vodafone-Stiftung: Jugendstudie zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz an Schulen – Jugendliche wünschen sich Umgang mit KI als festen Bestandteil des Unterrichts
      • Repräsentative Befragung der Vodafone Stiftung: Knapp 80 Prozent der jungen Menschen erwarten, dass der Einsatz von KI den Unterricht in den kommenden Jahren stark verändern wird.
      • Dabei geben 76 Prozent der befragten 14- bis 20-Jährigen an, dass der Einsatz von KI an ihrer Schule entweder gar kein Thema ist oder es keine einheitliche Regelung dazu gibt.
      • 73 Prozent der Befragten sehen im Einsatz von KI eher eine Chance als eine Gefahr.

    Dazu ein Kommentar von zwei KI-Bildungsexperten:

    Die Vodafone-Studie zum KI-Nutzungsverhalten der Schüler trägt den vielversprechenden Namen „Pioniere des Wandels“. Die Pioniere sitzen allerdings nur selten hinter dem Lehrerpult, sondern drücken eher die Schulbänke. Ein Gastbeitrag

    Der Artikel „Education Is On The Frontlines Of The AI Culture Wars“ von Marc Watkins wirft derzeit hohe Wellen. Besonders eine provokative These von Watkins geistert derzeit durch alle meine Kanäle: Der zukünftige soziale Aufstieg hänge nicht mehr vom Hochschulbesuch an sich ab, sondern davon, ob man von Menschen oder Algorithmen unterrichtet wurde. Im Folgenden möchte ich darum kurz den Inhalt des längeren Textes von Watkins kurz zusammenfassen und anschliessend seine steile These diskutieren.

    Nele hat auf einem EduCamp eine Session mit dem „etwas trotzigen“ Titel angeboten: Ist sehr viel von KI in der Bildung nicht großer Quatsch und verlieren wir nicht darüber viel wichtigere Dinge aus den Augen? Erkenntnisse/Reflexion hat sie verbloggt.

    In einer Welt, die sich durch eine rasante Dynamik. ständige Veränderungen und eine gesellschaftliche Pluralität auszeichnet, wird die Fähigkeit, Mehrdeutigkeit und Widersprüche auszuhalten, immer mehr zu einer unverzichtbaren Kompetenz. Ulf-Daniel Ehlers definiert den Future Skill „Ambiguitätstoleranz“ als die „Fähigkeit, Vieldeutigkeit, Heterogenität und Unsicherheit zu erkennen, zu verstehen und produktiv gestaltend damit umgehen zu können sowie in unterschiedlichen und auch konfligierenden Rollen agieren zu können“. Da mich dieses Thema aktuell an einer Schnittstelle zwischen Privatem und Beruflichem stark beschäftigt, möchte ich diesen Blogartikel diesem Future Skill widmen.

    Die Künstliche Intelligenz löst drei Revolutionen gleichzeitig aus, sagt Zukunftsforscherin Amy Webb auf der Tech-Messe SXSW und warnt vor den Folgen. Autor Chris Dixon sieht den Schaden für eine Branche schon heute.

    Während Schüler ihre Hausaufgaben von der KI erledigen lassen, scheuen viele Schulen das Thema. Es gibt allerdings vorbildliche Ausnahmen.

    Chatbots wie ChatGPT nutzen Medieninhalte, um Antworten zu generieren. Vor allem rechte Medien lassen das zu – mit gravierenden Folgen.

    Berufsorientierung

    Erst die clevere Verbindung großer Sprachmodelle mit den Unternehmensdaten bringt die erhofften Produktivitätsvorteile der KI, zum Beispiel im Wissensmanagement.

    Bessere Work-Life-Balance, weniger Fehler: Fragt man Studierende, bietet künstliche Intelligenz vor allem Chancen für die Arbeitswelt. Die Mehrheit nutzt KI-Hilfsmittel laut einer neuen Umfrage schon heute.

    Im Öffentlichen Dienst wird KI für vereinfachte Abläufe sorgen. Sie kann auch die gewaltigen Datenschätze heben, die in der Bürokratie schlummern. Wenn dies gelingt, dürfte der öffentliche Sektor ein Hauptnutznießer der neuen technologischen Möglichkeiten werden …

    Kinder sollten coden lernen? Wer Informatik studiert, bekommt einen guten Job? Solche vermeintlichen Gewissheiten dürfen im Zeitalter generativer KI bezweifelt werden. Und das ist erst der Anfang.

    Feuilleton

    Wer früher Musik machen wollte, musste viel können – heute reicht ein Prompt und ein KI-Modell. Was bedeutet das für Künstler, die Branche und die Zukunft der Musik?

    Das Wettrennen um die Vorherrschaft im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz läuft: zwischen den USA, China und Europa. Doch wer gewinnt? Und wer bestimmt über eine Technologie, von der die Zukunft der Menschheit geprägt sein wird? Der Dokumentarfilm geht drei unterschiedliche KI-Pionieren nach, die mit ihrem Unternehmen Hoffnung erwecken und den Tech-Riesen den Kampf ansagen.

    Fortbildung

    Diese Edumail hat einen Schwerpunkt auf ‘weiterdenkenden’ Fragestellungen im Kontext von KI: Was ist eine strategisch kluge Herangehensweise in der Pädagogik, die auch Lernkulturveränderung erreicht? Wie wird KI im globalen Süden reflektiert? Wie ist das genau mit KI und der Gefahr der Verfestigung von Stereotypen? Wie kann man in KI-Workshops nicht nur als Werkzeug, sondern vor allem auch als Lerngegenstand auf das Thema blicken? … 

    Generative KI ist in der Schule angekommen, die Liste der Anwendungsmöglichkeiten wird immer länger. Besonders gut macht sie sich als Nachhilfelehrerin. 

    Kann KI die Unterrichtsvorbereitung sinnvoll unterstützen? Erkenntnisse liefert der Pilotversuch „KI im Klassenzimmer“, der einen Einblick in die verschiedenen Nutzungsweisen, Erfahrungen und Ergebnisse der teilnehmenden Lehrkräfte gibt.

    Sir Ken Robinson (1950 – 2020) hat es einmal so schön auf den Punkt gebracht: “If you want to start a revolution in education, make it happen in your own classroom.” Robinson war schon lange vor KI der Auffassung, dass unser Bildungssystem nicht länger durch kleine Reformen (“Reförmchen”) zu retten sei, sondern vielmehr einer echten Transformation bedarf (Changing Education Paradigms). 

    Künstliche Intelligenz bietet sowohl Lehrkräften als auch Schülerinnen und Schülern große Chancen, Lernprozesse zu optimieren. Doch der Einsatz digitaler Werkzeuge ist ein Balanceakt. Die Rolle der Lehrkräfte bleibt dabei zentral.

    Schulentwicklung

    Obwohl 95% der Schulen in Bezug auf KI noch nicht so weit fortgeschritten sind, könnte es dennoch richtungsweisend/zielführend sein, darüber nachzudenken, in welchen Bereichen sich eine Schule im Kontext von KI weiterentwickeln kann. Daher hier der Versuch eines KI-Reifegrad-Modells, der Orientierung bieten kann, wo die Schule im Bereich KI steht.

    Sechs Kategorien, fünf Reifegrade – die Idee stammt von Paul Meyrat, der das für öffentliche Verwaltung auf LinkedIn durchgespielt hat. Sein Modell habe ich genommen und auf die einzelne Schule übertragen.

    Englischsprachig

    Tools like ChatGPT are capable of solving many introductory programming tasks. In fact, you can often just copy-paste the instructions without any additional effort and get a detailed solution and explanation back.

    @hartificial.de kommentiert @BlueSky:
    Jensen Huang CEO von NVIDIA beschreibt es als Wunder der künstlichen Intelligenz, dass heute niemand mehr programmieren lernen muss. Die Programmiersprache ist menschlich und jeder Mensch auf der Welt wird so zur Programmierer:in.

    Schon älter und doch lesenswert

     

    Derzeit gibt es keine einheitliche Definition von Künstlicher Intelligenz (KI). Grundsätzlich geht es darum, Computer in die Lage zu versetzen, menschliche Fähigkeiten wie logisches Denken, Lernen oder Kreativität nachzuahmen.

    Die sogenannte Generative KI kann eigene Inhalte erzeugen. Die Software hat also gelernt, bestimmte Muster in Sprache oder Kunst zu erkennen und selbstständig Neues zu erzeugen. Dadurch kann die KI zum Beispiel Schreib-, Kunst- oder Sprechstile nachmachen.

      Save the date/Schlussbemerkung

       

      Save the date

      Künstliche Intelligenz (KI) ist eine disruptive Technologie: Sie hat das Potenzial, die Wirtschaft robust und effizient auszurichten und einen substanziellen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Sie verändert Arbeitsabläufe, Tätigkeiten und Rollen vieler Beschäftigter. Sie beeinflusst die Art und Weise, wie wir kommunizieren, uns informieren oder miteinander agieren. Kurz: KI prägt in Zukunft alle Bereiche unseres Lebens. Mit den aktuellen technologischen Sprüngen beim maschinellen Lernen und in der Robotik stellen sich auch viele Fragen: Wofür wollen wir KI nutzen? Wann und in welchen Branchen trägt sie zur Wertschöpfung bei? Wie lassen sich Werte und Teilhabe in einer KI-unterstützten Gesellschaft sichern? Wohin entwickelt sich die Technologie? Und wie lässt sich ein verantwortungsbewusster Einsatz von KI in Deutschland und Europa fördern? Zu diesen Fragen diskutieren KI-Expertinnen und -Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft auf der Konferenz der Plattform Lernende Systeme.

      Die rasante Entwicklung generativer KI-Systeme wie ChatGPT, DALLE und Midjourney revolutioniert unsere Welt und stellt uns vor neue, faszinierende und zugleich beunruhigende Herausforderungen. Was bedeutet es, wenn künstliche Intelligenzen komplexe Prüfungen bestehen oder sogar kreativ tätig werden? Wird diese Entwicklung unsere Gesellschaft, Arbeitswelt und Kommunikation überrumpeln? Werden Jobs ersetzt oder entstehen völlig neue Beschäftigungsfelder? Und wie können wir die Gefahren durch die Nutzung dieser Systeme zur Verbreitung von z.B. Falschinformationen minimieren?

      Entdecken Sie in diesem vierwöchigen, kostenlosen openHPI-Kurs, wie bahnbrechende Technologien wie ChatGPT funktionieren, welche Anwendungsfälle daraus entstehen, welche Chancen und Grenzen sie bergen. Der Kurs bietet Jugendlichen und Interessierten ohne technisches Hintergrundwissen oder Programmiererfahrung eine einzigartige Gelegenheit, in die Welt der Generativen Künstlichen Intelligenz einzutauchen.

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      … Stay tuned …