News, Updates, Diskurs

Newsticker Juli

In unserer sich rasant verändernden Welt wird die Bedeutung von KI in nahezu allen Aspekten unseres Lebens immer präsenter. Auch vor der Schule macht sie nicht Halt. Daher ist es für Lernende von zentraler Bedeutung, sich sowohl mit den Herausforderungen als auch mit den Potenzialen von KI in der Bildung auseinanderzusetzen und KI aktiv zu nutzen, um Medienkompetenz und Zukunftskompetenzen zu entwickeln.

Unsere Lernideen ab Klasse 5 decken ein breites Spektrum ab: von fachspezifischen und fächerverbindenden Konzepten, die sich im Rahmen der zeitgemäßen Bildung bewegen, bis hin zu zukunftsorientierten Ideen, die darauf abzielen, dass Lernende essenzielle Zukunftskompetenzen erwerben und erkennen, dass sie die Zukunft mitgestalten können.

Die Fortschritte der KI werden die Hochschullehre nicht ungeschoren lassen. Sieben Thesen mit Beispielen aus technischen Studienfächern.​

Der Berliner Berufsschullehrer Manuel Flick ist Spezialist für Künstliche Intelligenz (KI) im Schulunterricht. Er betreibt einen Blog zu digitalen Themen und hat einen „ChatGPT-Guide für Lehrkräfte“ entwickelt.

Caroline Hartmann, verantwortliche Redakteurin für den Schulbereich beim Deutschen Bildungsserver spricht mit Leon Mächler von der Firma Ezri  über die neuesten Entwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz (KI)  in der Schule und über die Zukunft von KI-Tutoren im Unterricht.

Im Interview beschreibt der ezri-Betreiber Mächler die neuen technischen Möglichkeiten für den Schulalltag in 10-15 Jahren, thematisiert die Arbeitserleichterungen, die interaktive KI-Tools für Lehrkräfte zukünftig bedeuten könnten und hofft, dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Schule zukünftig auch ein Schritt hin zu mehr Bildungsgerechtigkeit sein könnte.

uni@schule

An deutschen Hochschulen sollen generative KI-Systeme wie etwa große Sprachmodelle in den Bereichen Forschung, Lehre und Verwaltung datenschutzkonform, rechtlich unbedenklich und nachhaltig nutzbar werden. Wie Hochschulen diese Herausforderung angehen können, wurde am 1. Juli 2024 auf dem Symposium Zugänge zu generativer KI schaffen – Lösungen zur technischen Bereitstellung an Hochschulen am Campus der FernUniversität in Hagen diskutiert.

Die Veröffentlichung von ChatGPT im November 2022 hat zu einer breiteren Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) geführt, die bis in den Mainstream reicht. Längst haben KI-Tools Einzug in die Hochschulen und Universitäten gefunden. Aber wie wird diese Veränderung eigentlich von den Studierenden und Lehrenden beurteilt? Welche Chancen und Herausforderungen birgt die Nutzung von KI-Tools in der Hochschullehre?
Diese und weitere Fragen stellen Lukas Erle, Thomas Hoss und Prof. Dr. Sabrina Eimler (Lehrgebiet Human Factors & Gender Studies am Institut Informatik der Hochschule Ruhr West in Bottrop) Studierenden und Lehrenden verschiedener deutscher Hochschulen und Universitäten. Dieser Beitrag gibt Einblicke in die bisher gesammelten Erfahrungen und Perspektiven aus insgesamt 30 Leitfadeninterviews.

Wo stehen deutsche Hochschulen in Bezug auf die Implementierung von (generativer) KI in Studium und Lehre? Wie nutzen Studierende und Lehrende KI-Tools und was tun Hochschulen insgesamt? Ein neuer HFD-Blickpunkt gibt Antworten auf diese Fragen und formuliert Handlungsempfehlungen für das Hochschulmanagement.

Dieser Bericht umfasst ein internationales Benchmarking des deutschen Ökosystems der Künstlichen Intelligenz (KI) und diskutiert Fortschritte bei der Umsetzung der nationalen KI-Strategie. Der Bericht stützt sich auf quantitative und qualitative Daten sowie auf Erkenntnisse aus dem OECD.AI Policy Observatory und dem OECD Programme on AI in Work, Innovation, Productivity and Skills (AI-WIPS) – einem von der Bundesregierung finanzierten OECD-Forschungsprogramm – und basiert auf Ergebnissen von Interviews mit einem breiten Spektrum an Interessenvertreter:innen in Deutschland. Der Bericht diskutiert Deutschlands Stärken, Schwächen, Chancen und Herausforderungen im KI-Bereich und gibt Empfehlungen zur Gestaltung der KI-Politik in Deutschland in den kommenden Jahren ab. Die Ergebnisse werden anhand der Schwerpunkte präsentiert, die in der nationalen KI-Strategie Deutschlands definiert wurden: 1) Köpfe; 2) Forschung; 3) Transfer und Anwendungen; 4) Arbeitswelt; 5) Ordnungsrahmen; und 6) Gesellschaft. Darüber hinaus befasst sich der Bericht mit der KI-Infrastruktur und enthält drei spezielle Sektor-„Spotlights“ zu KI im öffentlichen Sektor, KI und Nachhaltigkeit sowie zum Einsatz von KI im Gesundheitswesen.

 

Was sind die aktuellen “Hot Topics” in der Diskussion um das Lernen in einer Welt mit Künstlicher Intelligenz? Wie können KI-Systeme in Lernprozesse eingebunden werden? Welche Kompetenzen sollen erworben werden um verantwortungsbewusst und sicher mit KI-Tools umgehen zu können? Was sind die Future Skills und wie wichtig ist KI-Kompetenz? Und was bedeutet dies für die Ausbildung von grundlegender Fachkompetenz im Studium? Was lohnt es sich noch selber zu können, wenn die KI-Tools immer besser werden? Gehen möglicherweise Kompetenzen verloren, wenn diese vollständig an KI ausgelagert werden oder findet derzeit ein nie dagewesenes KI-Upskilling der Gesellschaft statt?

Personalisierte Lehrpläne, automatisierte Auswertungen von Tests oder Roboter im Fremdsprachenunterricht: Künstliche Intelligenz kann auf verschiedene Weisen den Lernprozess optimieren. Neben den Chancen, die sich aus den neuen Technologien ergeben, gilt es dabei aber ebenso die Risiken in den Blick zu nehmen.

Der Beitrag untersucht Auswirkungen und Fragestellungen von generativen Sprachmo-dellen, einer Form der Künstlichen Intelligenz (KI), in den Bereichen von Kompetenzen, Prüfungen und Lehr-Lern-Szenarien. Wir diskutieren, inwiefern KI neue Kompetenzen er-fordert, Kompetenzen an Relevanz verlieren und Kompetenzen verloren gehen. Die teil-weise veränderten Kompetenzen wirken auch auf die Prüfungsgestaltung: Es stellt sich die Frage, wo KI aus Prüfungen ausgeschlossen und wo sie bewusst eingeschlossen wer-den sollte. Beide Entscheidungen haben Einfluss auf die Zuverlässigkeit und Alltagsnähe der Prüfungen. KI wirkt hier als Verstärker bestehender Fragen und Problemstellungen. Im Bereich der Lehr-Lern-Szenarien eröffnet KI Lernenden die Möglichkeit, Lernmedien selbst zu adaptieren. Darüber hinaus kann KI als weiterer Akteur in Lehr-Lern-Settings hinzukommen und es stellen sich Fragen, wie dies die soziale Situation des Lernens ver-ändern kann. Im Sinne des Constructive Alignment argumentiert dieser Beitrag, dass KI nicht isoliert, sondern didaktisch verschränkt in Kompetenzen, Prüfungen und Lehr-Lern-Szenarien integriert werden muss. Für die Diskussion und Exploration der sich daraus ergebenden Fragen brauchen Bildungsinstitutionen Offenheit und Experimentierräume.  

Willkommen im digitalen Zeitalter, in dem die Künstliche Intelligenz (KI) nicht nur die Welt der Technologie erobert, sondern auch die Art und Weise revolutioniert, wie wir lernen und Informationen aufnehmen. KI-gestützte Lernmethoden können ein mächtiger Verbündeter sein, um deinen Lernprozess zu optimieren und deine Studienleistungen zu verbessern. In diesem Beitrag erhältst du konkrete KI-Prompts, die du im Studium sinnvoll einsetzen kannst, um nicht nur schneller zu lernen, sondern auch das Wissen besser zu verstehen und anzuwenden.

Die rasante Entwicklung von Systemen Künstlicher Intelligenz wie Chat-GPT, die inhaltlich und sprachlich überzeugende Texte generieren können, hat eine intensive Debatte ausgelöst. Es stellt sich die Frage, welche Auswirkungen solche Systeme auf die Prozesse und Arbeitsweisen zum Beispiel in Wissens- und Kreativberufen haben werden. Diese Literaturstudie wertet den aktuellen Stand der Debatte aus. Sie führt in die technische Grundlage, die so genannten “Large Language Models”, ein und untersucht abschließend, welche Auswirkungen auf die Arbeitswelt zu erwarten sind.

Kurz und bündig

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Die größte Aufmerksamkeit hat in diesem Monat zweifellos ein Gerichtsurteil erregt, das meines Erachtens dringend darauf aufmerksam macht, dass sich die Bildungseinrichtungen (Schulen wie Universitäten) auf einen vernünftigen Umgang mit LLMs einigen müssen. Und darum...

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Letzte Woche habe ich die Plattform LernMIT online gestellt, die sich zum Ziel gesetzt hat, zukunftsorientierte Lernmethoden vorzustellen. Dazu gehören praxisorientierte Ressourcen, die den Lehrplan bereichern und den Schüler:innen ein tieferes Verständnis vermitteln....

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ChatGPT im Klassenzimmer? „Man kann schon in der Grundschule dafür sensibilisieren“, sagt der Informatiker Stefan Seegerer in einem Interview mit dem Tagesspiegel...

Schule

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iHuman ChatGPT ist in aller Munde. Das Mastermind hinter der bei OpenAI entwickelten Technologie ist Ilya Sutskever, einer der Experten, die in "iHuman" zu Wort kommen. Die bisher vor allem in Insiderkreisen geführte Diskussion über die tiefgreifenden Konsequenzen von...

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Eine Studie von Jennifer Haase (Humboldt-Universität zu Berlin) und Paul Hanel (University of Essex) hat die Kreativität von Menschen und künstlicher Intelligenz (KI) miteinander verglichen und kaum Unterschiede gefunden. Dabei mussten 100 Menschen und sechs...

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